Archiv der Kategorie: Geschichte

Gegen Russland und RT: Feindbild-Aufbau und EU-Propaganda

https://www.nachdenkseiten.de/?p=70608

Gegen Russland und RT: Feindbild-Aufbau und EU-Propaganda

10. März 2021 um 11:38 

Ein Artikel von: Tobias Riegel

Das Medium RT DE wird aktuell in Deutschland massiv angegriffen. Gleichzeitig behauptet die aktuelle EU-Propaganda, Deutschland sei das Hauptziel von russischer Desinformation. Diese Angriffe müssen abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Von Tobias Riegel.

Neben vielen anderen großen Medien berichtet aktuell der „Spiegel“ über einen Bericht der „East StratCom Task Force“ des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Unter dem Titel „EU vs Disinfo“ heißt es in dem Bericht:

„Wie bereits erwähnt, ist Deutschland unter den europäischen Mitgliedstaaten das Hauptziel der russischen Desinformationsbemühungen. Die staatlichen Sender RT und Sputnik haben ehrgeizige Pläne in Deutschland, und der russische Staat erhöht die Budgetzuweisungen an die RT/Sputnik-Holding mit über 550 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre.“ 

Das Medium RT DE wird aktuell in Deutschland massiv angegriffen. Gleichzeitig behauptet die aktuelle EU-Propaganda, Deutschland sei das Hauptziel von russischer Desinformation. Diese Angriffe müssen abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Von Tobias Riegel.

Neben vielen anderen großen Medien berichtet aktuell der „Spiegel“ über einen Bericht der „East StratCom Task Force“ des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Unter dem Titel „EU vs Disinfo“ heißt es in dem Bericht:

„Wie bereits erwähnt, ist Deutschland unter den europäischen Mitgliedstaaten das Hauptziel der russischen Desinformationsbemühungen. Die staatlichen Sender RT und Sputnik haben ehrgeizige Pläne in Deutschland, und der russische Staat erhöht die Budgetzuweisungen an die RT/Sputnik-Holding mit über 550 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre.“ 

Russland und die Meinungsmache der EU

In dem Zitat klingt auch die aktuelle Kampagne gegen den in Deutschland publizierenden russischen Sender RT DE an. Zu dieser Kampagne folgt weiter unten im Text mehr. Zunächst zum Bericht des EAD und dem Artikel, den der „Spiegel“ daraus gezimmert hat. Der EAD behaupte etwa, dass „die EU analysiert hat, dass russische Medien seit 2015 über 700 Mal Fake News über Deutschland verbreitet haben. Deutschland liege damit an der Spitze aller europäischen Länder“. Selbstauskünfte über die „East StratCom Task Force“ finden sich hier, Infos über „EU vs Desinfo“ hier. Thomas Röper hat den EAD-Bericht in diesem Artikel detailliert besprochen. Sein Fazit lautet, dass der Bericht „keine Auswertung, sondern ein anti-russischer Artikel der EU-Behörde“ sei:

„Aber da ihr Auftrag lautet, russische Fake News zu finden, werden sie sehr kreativ. Als Quellen für russische Fake News führen sie Internetportale an, die teilweise nicht einmal russisch sind. Aber auch bei den russischen Internetportalen wie Newsfront, die sie gerne mal nennen, handelt es sich nicht um staatliche Medien. Es sind Blogger. Das wäre so, als wenn die russische Regierung Artikel vom Rubikon oder den Nachdenkseiten als Fake-News-Kampagne der deutschen Regierung verkauft.“ 

Gemeinsam gegen RT: Medien, DJV, Commerzbank

Parallel zu dieser fragwürdigen EU-Initiative läuft in Deutschland eine Kampagne gegen den russisch finanzierten Sender RT DE: So kündigte die Commerzbank kürzlich an, die Zusammenarbeit mit dem Sender und der Medienagentur „Ruptly“ zu beenden. Der Deutsche Journalisten-Verband veröffentlichte einen infamen Artikel zu RT DE, den Albrecht Müller folgendermaßen kommentiert hat:

„An diesem Artikel des Pressereferenten des deutschen Journalistenverbandes DJV kann man gut sehen, wie heruntergekommen dieser Verband schon ist. Keine freie kritische Stimme, stattdessen eingebaut in die westliche Propaganda und den zu beobachtenden Feindbildaufbau.“ 

Zusätzlich hat die „Süddeutsche Zeitung“ kürzlich kritisiert, dass RT-Mitarbeiter in der Bundespressekonferenz zu kritisch nachfragen, was die NachDenkSeiten in diesem Artikelkommentiert haben:

„Der ganze Artikel der SZ offenbart ein Verständnis von „Pressefreiheit“, das einen fassungslos macht. Schließlich spekuliert die Zeitung noch darüber, worauf sie mutmaßlich hinaus will – den Ausschluss kritischer Stimmen, wahrscheinlich damit die eigene angepasste Rolle nicht ganz so erbärmlich erscheint“ 

Nur kurz darauf hatte der „Spiegel“ nachgelegt, was Albrecht Müller in dem Artikel „Feindbild-Aufbau des ‚Spiegel‘“ analysiert hat. Und nun legt die „Bild“-Zeitung nochmals nach, indem sie RT DE indirekt Spionage gegen das Umfeld des Aktivisten Nawalnyunterstellt. RT DE hat in diesem Artikel nun angekündigt, gegen die Behauptungen von „Bild“ juristisch vorzugehen. Dort wird auch über die Motive für die aktuelle Kampagne spekuliert: 

„Es ist kein Geheimnis, dass RT DE expandiert und in nächster Zeit einen TV-Sender in Betrieb nehmen wird. Diese Ankündigung rief offenbar Konkurrenten auf den Plan, die das verhindern wollen. Denn wenn es eines nicht geben darf, dann einen unabhängigen Sender russischer Herkunft in Deutschland.“ 

Gegenpol zur antirussischen Meinungsmache?

Als aktuelles Beispiel der deutschen medialen Meinungsmache gegen Russland sei hier auf einen Artikel von n-tv verwiesen: Russland sei „der Feind“, wird hier unumwunden behauptet. Zur Einschätzung der wichtigen Rolle, die RT DE in der deutschen Medienlandschaft als Gegengewicht zu solchen infamen Beiträgen spielt, haben die NachDenkSeiten kürzlich geschrieben:

„RT ist als Kontrast zur aktuellen brandgefährlichen Medien-Hetze gegen Russland ein wichtiger Gegenpol zum propagandistischen Einheitsbrei großer deutscher Medien bei dem Thema. Das heißt natürlich nicht, dass RT die einzige Quelle der Information sein muss oder sein sollte. Zudem wird die Finanzierung durch Russland und eine entsprechende Interessenlage nicht verschleiert. Medienkonsumenten können darum die von RT-Artikeln verfolgten Interessen besser einschätzen als die verfolgten Interessen etwa des Springer-Konzerns, der für sich eine unhaltbare ‚Unabhängigkeit‘ behauptet.“ 

Die hier beschriebene antirussische Propaganda muss abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Wer dagegen arbeitet, arbeitet gegen unsere Interessen. Mit einem solchen Bekenntnis zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland akzeptiert man selbstverständlich nicht automatisch die innen- oder außenpolitischen Defizite Russlands.

Für die Klärung der mutmaßlichen Motive für die hier beschriebenen Kampagnen gegen Russland und RT sei zum Abschluss nochmals auf das (Aufsehen erregende, m.z.) Video von George Friedman, Direktor des US-Thinktanks STRATFOR, hingewiesen. Ein zentrales Ziel der US-Außenpolitik der letzten Jahrzehnte war demnach, ein Zusammenkommen von Deutschland und Russland zu verhindern:

https://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc&t=4s

Video mit dt. Übersetzung, Ausschnitt

The Chicago Council on Foreign Relations, 15.06.2015, Dauer: 14:58 

STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern

3. Februar 2015. Der Gründer und Direktor der weltweit führenden privaten US-Denkfabrik auf dem Gebiet Geopolitik STARTFOR (Abk. Strategic Forecasting) George Friedman über weltweite Geopolitik der USA und speziell in Europa. Zitat: 

„Das primäre Interesse der USA, wofür wir seit einem Jahrhundert die Kriege führen –Erster und Zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg – waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es immer, sicherzustellen, dass das nicht eintritt.“

Original-Quelle:

George Friedman, “Europe: Destined for Conflict?”

The Chicago Council on Global Affairs -Video, 04.02.2015, 1:12:30

Chicago Council on Global Affairs

The Chicago Council on Global Affairs and Stratfor founder and CEO George Friedman present a discussion on the emerging crisis in Europe. Europe has inherent flashpoints smoldering beneath the surface which are destined to erupt again, including half a dozen locations, borderlands, and cultural dynamics that have the potential to upend Europe as we know it, says Friedman. He identifies the flashpoints and discusses how can we prepare.

Atlantic Council verfasst anonymes Exposé, das einen Regimewechsel in China fordert (mintpressnews.com)

von Alan Macleod – http://www.mintpressnews.comÜbersetzung: Linke Zeitung Atlantic Council verfasst anonymes Exposé, das einen Regimewechsel in China…

Atlantic Council verfasst anonymes Exposé, das einen Regimewechsel in China fordert (mintpressnews.com)

Pepe ESCOBAR BURMESE DAYS, REVISITED

06.02.2021

BURMESE DAYS, REVISITED is also out at The Saker. Link to full text here. Must read for all of you interested in deep Southeast Asia. Getting some very good response from people who actually know Myanmar – a supremely fascinating land of dizzying complexity. The title, as many of you know, is a tribute to Orwell. Fab comment by one of my readers about Orwell in Burma. There are two very important items that I want to get deeper into, perhaps for a follow-up. On January 12, Chinese FM Wang Yi visited Myanmar (it’s in the story). Eight days later, it was Russian Defense Minister Shoigu. Weapons/figher jets deals. Very interesting. I bet a rare opium pipe the usual suspects are goin’ to start spinnin’ that the coup is a Russia-China plot. thesaker.isBurmese Days, Revisited | The Vineyard of the SakerA bird’s eye view of the vineyard

Burmesische Tage, Revisited | The Vineyard of the Saker

Burmese Days, Revisited

10-13 Minuten

Von Pepe Escobar mit Erlaubnis und cross posted mit Strategic Culture Foundation

Es wird faszinierend sein, zu beobachten, wie die (Un)Vereinigten Staaten mit Myanmar nach dem Putsch umgehen werden, als Teil ihrer 24/7 “Eindämmung Chinas”-Raserei.

Der (Jade-) Elefant im kunstvollen Raum, der den Militärputsch in Myanmar beherbergt, muss – was sonst – China sein. Und die Tatmadaw – die Streitkräfte Myanmars – wissen das besser als jeder andere. (…)

Der vollständige Text kann herunter geladen werden:

Wenn Amerika erfolgreich sein will, muss es das Streben nach globaler Dominanz vergessen und akzeptieren, dass sich die Welt verändert hat

https://www.rt.com/op-ed/513662-america-global-dominance-biden/

Wenn Amerika erfolgreich sein will, muss es das Streben nach globaler Dominanz vergessen und akzeptieren, dass sich die Welt verändert hat

Von Tom Fowdy 26 Jan, 2021 15:05

Joe Biden scheint darauf bedacht zu sein, die Rolle der USA als “Weltpolizist” zu bekräftigen. Aber das spiegelt nicht die Art und Weise wider, wie sich die Welt entwickelt hat, und eine Position, die nicht von einem amerikanischen Primat ausgeht, würde helfen, unnötige Konflikte zu vermeiden.

1991 rief US-Präsident George H.W. Bush am Vorabend des Golfkrieges eine “neue Weltordnung” aus. Die Rede markierte einen Wendepunkt in der Geschichte. Die Sowjetunion lag in den letzten Zügen, und der baathistische Irak unter Saddam Hussein stand kurz davor, nach der Besetzung Kuwaits die Last der nun unangefochtenen globalen Dominanz Amerikas zu spüren.

Für den älteren Präsidenten Bush würde die Ankunft der US-Unipolarität und der Anbruch eines “neuen amerikanischen Jahrhunderts” seinem Land eine offene Leinwand geben, um seine Vision in der ganzen Welt zu verwirklichen und so seine Position als “globaler Polizist” zu etablieren. (…)

Der vollständig (maschinell) übersetzte Text findet sich hier zusammen mit zwei dokumentierten Aufsätzen von Stephen WERTHEIM in Foreign Affairs:

a) Wahnvorstellungen von Dominanz – Biden kann die amerikanische Vormachtstellung nicht wiederherstellen – und sollte es auch nicht versuchen

b) Der Preis der Vorrangstellung Warum Amerika die Welt nicht dominieren sollte

The Deep State’s Stealthy, Subversive, Silent Coup to Ensure Nothing Changes

https://www.rutherford.org/publications_resources/john_whiteheads_commentary/the_deep_states_stealthy_subversive_silent_coup_to_ensure_nothing_changes

The Deep State’s Stealthy, Subversive, Silent Coup to Ensure Nothing Changes

By John W. Whitehead

January 19, 2021

“You have such a fervent, passionate, evangelical faith in this country…why in the name of God don’t you have any faith in the system of government you’re so hell-bent to protect? You want to defend the United States of America, then defend it with the tools it supplies you with—its Constitution. You ask for a mandate, General, from a ballot box. You don’t steal it after midnight, when the country has its back turned.”—Seven Days in May (1964)

No doubt about it: the coup d’etat was successful.

That January 6 attempt by so-called insurrectionists to overturn the election results was not the real coup, however. Those who answered President Trump’s call to march on the Capitol were merely the fall guys, manipulated into creating the perfect crisis for the Deep State—a.k.a. the Police State a.k.a. the Military Industrial Complex a.k.a. the Techno-Corporate State a.k.a. the Surveillance State—to swoop in and take control.

It took no time at all for the switch to be thrown and the nation’s capital to be placed under a military lockdown, online speech forums restricted, and individuals with subversive or controversial viewpoints ferreted out, investigated, shamed and/or shunned.

This new order didn’t emerge into being this week, or this month, or even this year, however.

Indeed, the real coup happened when our government “of the people, by the people, for the people” was overthrown by a profit-driven, militaristic, techno-corporate state that is in cahoots with a government “of the rich, by the elite, for the corporations.”

We’ve been mired in this swamp for decades now. (…)

Muslime, Russen, Chinesen … und Trump

Hannes HOFBAUER 25.10.2020

Europa – seit Jahrhunderten von Feinden umgeben

Quelle: Muslime, Russen, Chinesen … und Trump

Europa – seit Jahrhunderten von Feinden umgeben

Die Identität “Europa” verstand sich immer in Abgrenzung zu einer anderen Kultur, einer anderen Religion, einer anderen Wirtschaftsweise, einer anderen Auffassung von Politik. Und die Geschichte der europäischen Idee ist voll von Feindbildern und Feinden, die – um des eigenen Geistes und der eigenen Werte, mithin der eigenen Interessen willen – bekämpft werden mussten und müssen. Diese Vorstellung prägte bereits die Phase der spätmittelalterlichen Kreuzzüge, in denen es darum ging, muslimischen Herrschern im Namen Christi entgegenzutreten; oder auch jenes Kreuzzuges im Jahre 1204, als das römische Christentum gegen die orthodoxen Ketzer zum Waffengang rief.

Betreff: China-Debatte mit Robert Fitzthum und Wolfram Elsner

Hinweis auf eine virtuelle Debatte zweier China-Experten

Liebe Leserin, lieber Leser,
mit dem Versuch, eine virtuelle Debatte über zwei kürzlich erschienene China-Bücher zu führen, begeben wir uns auf technisches Neuland. Wer es mit uns probieren will, ist herzlich zur Teilnahme eingeladen. Zwei ausgewiesene China-Experten (Robert Fitzthum und Wolfram Elsner) diskutieren über “zoom”. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Verlage Promedia/Wien und Westend/Frankfurt am Main.
Auf reges Interesse hoffen
Hannes Hofbauer & Stefan Kraft

Die Bücher:
Robert Fitzthum
China verstehen
Vom Aufstieg zur Wirtschaftsmacht und der Eindämmungspolitik der USA
Promedia Verlag, ISBN 978-3-85371-442-3, 224 Seiten, 17,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/china-verstehen/

Wolfram Elsner
Das chinesische Jahrhundert
Die neue Nummer eins ist anders
Westend Verlag, ISBN 978-3-86489-261-5, 384 Seiten, 24.- Euro
Näheres zum Buch: https://www.westendverlag.de/buch/das-chinesische-jahrhundert/

Es diskutieren:
Robert Fitzthum (Nanning, China)
Wolfram Elsner (Bremen)
Moderation: Hannes Hofbauer

Zeitpunkt:
Mittwoch, 7. Oktober 2020 von 15 Uhr bis 16 Uhr.
Virtuelle Debatte über Zoom
Einloggen unter: https://zoom.us/j/94754564010?pwd=aSswM1Z6V3JnbzllRkdkY09JTE9DZz09

Die Bücher sind über den Buchhandel oder direkt bei den Verlagen zu beziehen.

--
Promedia Verlag
Wickenburgg. 5/12
A-1080 Wien

Tel.: 0043/1/405 27 02
Fax: 0043/1/405 27 02 -22

promedia@mediashop.at
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Putin’s Call For A New System & The 1944 Battle Of Bretton Woods: Lessons For Victory Day

11.05.2020 — https://www.zerohedge.com/geopolitical/putins-call-new-system-1944-battle-bretton-woods-lessons-victory-day

 

Putin’s Call For A New System & The 1944 Battle Of Bretton Woods: Lessons For Victory Day

 

Authored by Matthew Ehret via The Saker blog,

 

As today’s world teeters on the brink of a financial collapse greater than anything the world experienced in either 1923 Weimar or the 1929 Great depression, a serious discussion has been initiated by leaders of Russia and China regarding the terms of the new system which must inevitably replace the currently dying neo-liberal order. Most recently, Vladimir Putin re-initiated his January 16, 2020 call for a new emergency economic conference to deal with the looming disaster based upon a live session with representatives of the five nuclear powers of the UN Security Council.

This new system as we have seen promoted by the likes of the Bank of England and leading technocrats over the past year, is based upon an anti-Nation State, unipolar system which typically goes by the term “Green New Deal”. In other words, this is a system ruled by a technocratic elite managing the reduction of world population through the monetization of carbon reduction practices under a Global Government.

No matter how you look at it, a new system will be created out of the ashes of the currently dying world order. The question is only: Will it benefit the oligarchy or the people?

In order to inform the necessary decision making going into this emergency conference, it is useful to revisit the last such emergency conference that defined the terms of a world economic architecture in July 1944 so that similar mistakes that were then made by anti-imperialist forces are not made once more. (…)

In Vielfalt geeint – Kontinuitäten deutscher Großraumpolitik

 

Schon seit 1834 finden sich bei Friedrich List erste Pläne für eine europäische Großraumwirtschaft unter deutscher Führung. Die
Manufakturnationen Preußen und Österreich sollten dabei die Hegemonie über ein Gebiet von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer übernehmen.
Den Ländern Ost- und Südosteuropas wurde der Status von Agrar- und Rohstoffproduzenten zugeschrieben. Gleichzeitig sollten sie als deutsche Absatzmärkte und als Handelsbrücke in den Nahen Osten dienen.

Gebiete Afrikas und Lateinamerikas waren als “Ergänzungszonen”
vorgesehen. Allianz nach machtdarwinistischer Logik:

D+GB <–>F +Ru (germanische Rasse sei durch ihre Natur und ihren Charakter von der Vorsehung vorzugsweise zur Lösung der großen Aufgabe bestimmt, die Weltangelegenheiten zu leiten.)

Stephan Best

im Zusammenhang mit einem Workshop während einer Konferenz von ATTAC-Stuttgart (EU-AG) im März 2005 zur EU

In Vielfalt geeint_Artikel Best 2005