Karin LEUKEFELD Weckruf aus Sotschi

Die Konferenz für den nationalen syrischen Dialog fordert „Frieden für das Volk von Syrien“.

von Karin Leukefeld

Foto: Orlok/Shutterstock.com

Der “Kongress für den nationalen Dialog in Syrien” in Sotschi hat sich am Dienstagabend darauf geeinigt, eine Kommission für die Ausarbeitung einer neuen syrischen Verfassung zu bilden. Dem Gremium sollen 150 Syrer und Syrerinnen angehören, darunter „eine Delegation der syrischen Regierung und eine Delegation, die die Breite der Opposition repräsentiert“. Gearbeitet werden soll unter der Federführung der UN in Genf. Verkündet wurde das Ergebnis in Sotschi vom UN-Sondervermittler Staffan De Mistura, der den Delegierten zurief: „Mit Ihrer Abschlusserklärung heute haben Sie den 12 Prinzipien zugestimmt, die während des politischen Prozesses in Genf entwickelt wurden. Sie beschreiben eine Vision von Syrien, die alle Syrer teilen sollten“ (1). Der Kommission sollen auch Vertreter der Gruppen angehören, die „aus welchem Grund immer“ nicht an dem Treffen in Sotschi teilnahmen, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow vor Journalisten. „Offensichtlich hat niemand erwartet, dass es möglich sein wird, Vertreter von absolut allen Gruppen der syrischen Nation hier zu versammeln – solche, die der Regierung gegenüber loyal sind, als auch solche, die sich neutral verhalten oder der Opposition angehören.“

 
Quelle: Weckruf aus Sotschi

Joachim GUILLIARD: Kurden im Zwielicht: Die türkische Aggression gegen Afrin und die Problematik der Solidarität mit den syrischen Kurden; 27.01.2018

Liebe Leute,
am 27. Januar 2018 hat Joachim Guilliard auf seinem Blog einen lesenswerten Text „Kurden im Zwielicht – Die türkische Aggression gegen Afrin und die Problematik der Solidarität mit den syrischen Kurden“ veröffentlicht, der nachfolgend von Rubikon, KenFM, Nachrichten-Fabrik.de, propagandaticker.wordpress.com, cooptv.wordpress.com, friedliche-loesungen.org übernommen wurde. (vollständiger Originaltext als pdf im Anhang.)
Grüße,
Martin Zeis,
A u s z u g
27.01.2018 — http://jghd.twoday.net/stories/kurden-im-zwielicht-tuerkische-aggression-afrin-problematik-der-solida/
Kurden im Zwielicht: Die türkische Aggression gegen Afrin und die Problematik der Solidarität mit den syrischen Kurden
Von Joachim GUILLIARD
Der Einmarsch türkischer Truppen und dschihadistischen Milizen im Norden Syriens ist zweifelsohne ein verbrecherischer Angriff, der scharf zu verurteilen ist. Proteste gegen die üble, zum guten Teil mit deutschen Waffen durchgeführte Aggression sind daher selbstverständlich angebracht.
Doch warum nur hier? Offensichtlich misst ein Großteil der Linken und der Friedensbewegung bei ihrer Solidarität mit angegriffenen Bevölkerungsgruppen mit zweierlei Maß. Sind kurdisch kontrollierte Gebiete von Angriffen betroffen, gibt es stets einen Aufschrei, werden jedoch nicht-kurdische Dörfer und Städte in Syrien von Kämpfern des selben Schlags attackiert, die nun an der Seite der türkischen Truppen einrücken, dann schert sich kaum jemand darum. Verdienen Assyrer, Drusen, Araber etc. keine Solidarität, wenn ihre Dörfer von islamistischen Milizen verwüstet werden? Wo bleibt der breite Protest gegen das westl. Embargo, das von Deutschland mitgetragen wird und für die gesamte Bevölkerung verheerend ist?
Problematisch ist auch die Idealisierung der syrisch-kurdischen Organisationen. So wird oft behauptet, dass ihre Milizen die effektivsten und aufopferungsvollsten im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ seien. Auch wenn man ihre Verdienste dabei anerkennt, sollte man nicht übersehen, dass es die syrische Armee ist, die von Anfang an die Hauptlast des Krieges gegen all die dschihadistischen Milizen, von Ahrar al Sham über die Al Nusra Front bis zum IS trug. Und der Kampf gegen den IS im Osten wäre effektiver gewesen, hätte die YPG nicht gemeinsam mit der US-Luftwaffe die syrische Armee daran gehindert, in Raqqa und Umgebung gegen den IS vorzugehen, statt die eigenen Kräfte mit ihr zu vereinen.
Die türkische Aggression hätte vermutlich verhindert werden können, wenn die PKK-nahen syrisch-kurdischen Organisationen auf die Vermittlungsvorschläge von russischer Seite eingegangen wären, die sich intensiv um eine politische Lösung bemüht hatte. Diese beinhalteten die Übernahme der Sicherung der Grenze von Afrin zur Türkei durch syrische und russische Truppen. Die türkische Regierung hätte sich wohl damit zufrieden gegeben. (siehe dazu u.a. die Ausführungen von Karin Leukefeld und Rainer Rupp zur türkischen Offensive in Syrien) …
GUILLIARD-Kurden-im-Zwielicht180127.pdf

North Korea – Watch A Sitting Congresswoman Shred The MSM Narrative In Under A Minute; zerohedge 15.01.2018

globalcrisis/globalchange NEWS / 16.01.2018
US-Congresswoman Tulsi Gabbard speaks unequivocally about why „North Korea has these nuclear weapons.“
Greets, Martin Zeis
https://www.zerohedge.com/news/2018-01-15/watch-sitting-congresswoman-shred-msm-narrative-under-minute
abcNews-This Week Video 6:25 min / transcribed quotations see 4:24 – 6:25 min
URL: http://abcnews.go.com/ThisWeek/video/rep-tulsi-gabbard-responds-false-alarm-incoming-missile-52339440
Watch A Sitting Congresswoman Shred The MSM Narrative In Under A Minute
Hawaii Democratic Rep. Tulsi Gabbard appeared on multiple Sunday news shows a day after her state’s false ICBM emergency alert sent the islands into a tense 40 minutes of panic before it was revealed to be a message sent in error, where she slammed the mainstream media’s reporting on the North Korean nuclear threat, saying,
„We’ve got to understand that North Korea is holding onto these nuclear weapons because they think it is their only protection from the United States coming in and doing to them what the United States has done to so many countries throughout history.“
She further called for Trump to hold direct talks with Kim Jong Un in order to prevent the real thing from ever happening.
On Saturday Gabbard had immediately criticized President Trump for mishandling North Korea, taking to MSNBC to proclaim that „our leaders have failed us. Donald Trump is taking too long… he’s not taking this [nuclear] threat seriously…“ During Sunday interviews she elaborated on a plan of action, advising Trump to enter talks with Pyongyang which should “happen without preconditions” and that Trump should “sit across the table from Kim Jong Un” in order stamp out the climate of fear which contributed to the “unacceptable” alert issued on Saturday.
“We’ve got to get to the underlying issue here of why are the people of Hawaii and this country facing a nuclear threat coming from North Korea today, and what is this President doing urgently to eliminate that threat?”
Gabbard said on CNN’s State of the Union. She added that Pyongyang sees its nuclear weapons program as „the only deterrent against the U.S. coming in and overthrowing their regime there“ after decades of the US exhibiting a pattern of regime change when dealing with rogue states, which she said makes setting up preconditions for talks a self-defeating step.
And concerning the potential for an „unintentional“ nuclear war, Gabbard said,
„It’s not just the President making a decision to launch a nuclear weapon. It’s these kinds of mistakes that we have seen happen in the past that bring us to this brink of nuclear war that could be unintentional.”
Tulsi Gabbard
@TulsiGabbard
When the people of Hawaiʻi got this message yesterday, they were literally going through this feeling of „I’ve got minutes to find my loved ones, to say my last goodbyes, to figure out where could I possibly find shelter that would protect me from a nuclear attack.“
8:49 PM – Jan 14, 2018
The Hawaii lawmaker, who has garnered a lot of attention over her non-interventionist stance on Syria while angering establishment pundits for doing things like visiting Damascus last yearon a fact-finding mission, left ABC’s George Stephanopoulos visibly flustered during an interview on Sunday’s „This Week“. She said:
„We know that North Korea has these nuclear weapons because they see how the United States in Libya for example guaranteed Gadaffi – ‚we’re not going to go after you, you should get rid of your nuclear weapons.‘ He did, then we went and led an attack that toppled Gaddafi, launching Libya into chaos that we are still seeing the results of today. North Korea sees what we did in Iraq with Saddam Hussein, with those false reports of weapons of mass destruction. And now seeing in Iran how President Trump is decertifying a nuclear deal that prevented Iran from developing their nuclear weapons, threatening the very existence and the agreement that was made.“
At this point an incredulous Stephanopoulos stopped the Congresswoman and asked, „Was it a mistake for the United States to take out Gaddafi and Hussein?“ Gabbard responded firmly with, „It was, absolutely.“ Apparently this was enough to end the interview as a presumably shocked Stephanopoulos had no response at that point.
For those unfamiliar, Gabbard is an Army reserve officer who previously served two tours in the Middle East, including in Iraq, and has been an outspoken critic of regime change and Washington’s interventionist foreign policy.

Vorgänge im Iran – verschiedene Einschätzungen

globalcrisis/globalchange NEWS
Stephan Best
05.01.2018
Guten Abend an die Listen,
die jüngsten Entwicklungen im Iran um den Jahreswechsel herum haben nicht nur in scheinbar spontanen Tweets westlicher Staatsmänner ihren Niederschlag gefunden, sondern auch die beiden deutschen Fernsehanstalten waren sich unisono einig, dass sich ein neuerlicher Umsturz dort anbahne. Einig schienen sich die meisten Medien auch darin zu sein, dass sich der Zorn der Massen gegen das verhasste Mullahregime, fehlende Demokratie und vor allem gegen steigende Preise und zunehmende Arbeitslosigkeit vor allem unter Jugendlichen richte. Ein Regime Change sei daher notwendig und stehe unmittelbar bevor.
Keine Erwähnung dagegen finden die erheblichen Auswirkungen zurückliegender Wirtschaftssanktionen, die teilweise auch nach dem Abschluss des Atomabkommens immer noch aufrechterhalten werden. Der Iran hatte das Abkommen vor zwei Jahren mit den USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien und Deutschland in Wien geschlossen und keine seriöse Nachrichtenquelle bezweifelt bislang, dass das Land sich an die beschlossenen Auflagen halte.
Im Folgenden soll eine Auswahl von Texten dokumentiert werden, die dieses einseitige Bild von den Demonstrationen in einigen Städten des Iran noch aus anderen Perspektiven betrachten:
04.01.2018 — https://deutsch.rt.com/meinung/63101-was-ist-los-in-iran/
1) Was ist los im Iran? Die Hintergründe der Proteste und die westlichen Narrative (I)
Von Rainer RUPP
Die USA, Israel und die Saudis machen sich Sorgen um Demokratie und Menschenrechte im Iran. Deutsche Staatsmedien leisten Schützenhilfe. Obwohl ein Umsturz im Iran unwahrscheinlich ist, scheinen die Ereignisse Teil eines größeren Plans gegen Teheran zu sein. (…)
2)Yavuz ÖSOGUSWas ist los im Iran, was in Israel
Werner Beyer schrieb auf FB: „Es ist doch immer wieder interessant sich auch mal die andere Seite anzuhören. Jenseits des medialen Einheitsbreis betreiben die Brüder Yavuz Özoguz,und Gürhan Özoguz das Portal Muslimmarkt, bei dem ich auch immer wieder mal vorbeischaue und interessante Beiträge entdecke. Bevor mir jemand Einseitigkeit oder gar Verblendung vorwirft: (…)“
http://www.muslim-markt-forum.de/t1471f2-Was-ist-los-im-Iran-und-was-in-Israel.html
3) Communiqué des ZKs der Tudeh Partei (KP) Iran:
Der Kampf des iranischen Volkes, das die Nase von Gewalt, Unterdrückung, Teuerung und Despotie voll hat, ist real. Dieser Kampf darf nicht zugunsten der Interessen der reaktionären Kräfte im In- und Ausland verein
Veröffentlicht: – Jan 02, 2018
Werte Mitbürger!
Die politisch-ökonomische Krise der bankrotten Regierung der Welajate-Faghih (religiöse Obrigkeit) im Iran nimmt täglich größere Ausmaße an. Die Auswirkung dieser Krise kann bei den internen Auseinandersetzungen der Regierenden und infolge dessen in den beispiellosen Enthüllungen der Machtzentren gegeneinander beobachtet werden. (…)
TUDEH-INFO – NR. 101- 01. Januar 2018 in PDF
http://www.tudehpartyiran.org/images/tudehinfo/T_INFO101.pdf
4) Pedram SHAYAR Der Aufstand der Hungrigen
http://www.pedram-shahyar.de/2018/01/03/iran-aufstand-der-hungrigen/
Veröffentlicht am 3. Januar 2018 von Pedram Shahyar
Iran: Aufstand der Hungrigen
Seit einer Woche demonstrieren bei Dunkelheit Menschen im Iran auf den Straßen. Der Staat und Eliten sind gespalten und verunsichert, die geopolitischen Gegner in Washington, Tel Aviv und Riad feiern eine Party. Es sind noch nicht die großen Massen, die in der Dunkelheit Parolen rufen. Doch diese Protestbewegung ist eine große Herausforderung für den iranischen Staat: Anders als die grüne Bewegung 2009 sind die spontanen Protesten sehr radikal und fordern das Ende der politischen Herrschaft des islamischen Klerus. (…)
Allen unseren Mitlesern noch ein gutes und friedliches 2018!
ciao Stephan Best
Aus Outlook Mobile gesendet
Stephan Best
mail@sbest.eu steven25.com
00491781705671
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Ergänzend sei auch noch besonders auf das folgende Interview von Ken Jebsen mit Petra Wild vom 5.01.2018 hingewiesen:
KenFM am Telefon: Petra Wild zu den Massendemonstrationen im Iran
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Der Iran ist der drittgrösste Erdöl-Förderstaat der OPEC und war zwischen 1953 und 1979 der Lieblingspartner des Westens.
Mehr als 30 Jahre verkaufte das Land Öl und Gas zu günstigsten Konditionen und wurde im Gegenzug vor allem von den USA mit sündhaft teueren Waffen hochgerüstet. Freie Presse oder ein demokratisches System existierte im Iran zu dieser Zeit nicht. Stattdessen regierte bis 1979 der Schah von Persien mittels Geheimpolizei Savak.
Die Folterkeller des Landes waren über Jahrzehnte rappelvoll, aber das störte in der westlichen Wertegemeinschaft niemanden, solange der Diktator seine Lieferdeals einhielt und die Region stabil blieb.
Als es 1979 zur Revolution kam und das Land vom schiitischen Geistlichen Ajatollah Chomeini übernommen wurde, fiel der Iran in Ungnade. Seither gilt er als Teil der Achse des Bösen und wird politisch isoliert und sanktioniert. Die Mangelwirtschaft soll das Land von innen zerrütten und das Volk gegen die Regierung aufbrigen. Immer wieder kommt es deshalb zu Unruhen, die in der West-Presse als Befreiungsschlag verkauft werden, was sie nicht sind.
Das persische Volk möchte innerstaatliche Reformen, aber misstraut jeglicher Hilfe aus dem Ausland, mit der es in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht hat. Wie soll man die aktuellen Unruhen, bei denen rund 20 Personen umgekommen sind, geopolitisch bewerten? Ist die Regierung Rohani tatsächlich angezählt oder deutet hier der Westen eine Entwicklung um, um vor ganz anderen Problemen in der Region abzulenken, die den Iran zwar betreffen, aber weit über ihn hinausgehen?
Die Lage ist komplex. Islamwissenschaftlerin Petra Wild bringt im Gespräch mit KenFM Licht ins Dunkel. Sie bewertet nicht. Sie analysiert.
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ESCOBAR: Why there won’t be a revolution in Iran

Elke Schenk
globalcrisis/globalchange NEWS
5.1.2018
http://www.atimes.com/article/wont-revolution-iran/
Why there won’t be a revolution in Iran
Regime change is unlikely but what is in play is setting the scene for a further renewal of economic sanctions
By Pepe Escobar January 3, 2018 5:01 PM
Iranian President Hassan Rouhani did the right thing going on television and at least acknowledging popular anger over hard economic times. Inflation is high at 12% but down from 40% at the start of Rouhani’s first term. And the recent increase in fuel and food prices by up to 40% has hardly helped.
That was part of Team Rouhani’s 2018 budget, which cuts subsidies for the poor – a key feature of the previous Ahmadinejad administration.
Then there is youth unemployment, which hovers around the 30% mark. Similar figures recently came out of Spain, a member of the European Union. Of course, that explains why the bulk of the protesters are under 25 from working class backgrounds.
What Rouhani should have explained to Iranians in detail is the direct consequences of hard economic times and United States sanctions, which are affecting the country.
These were coupled with financial threats against western firms now back in business, or at least contemplating opening up operations, in Iran.
Rouhani did promise after signing the Joint Comprehensive Plan of Action, also known as the Iran nuclear deal, in the Austrian capital of Vienna in 2015 that it would lead to more jobs and stimulate the economy.
While that has not been the case, legitimate protests singling out economic problems have never gone away. In fact, they have been part of the Iranian picture for decades.
If we consider the Islamic Republic experiment, a sort of “theocracy with democratic characteristics,” the most striking element is how deeply rooted it is in the country.
I learned this during my many trips to Iran and it has a great deal to do with the basij, or voluntary militias. They have permeated all aspects of social life from unions to student bodies and civil servant groups.
In this respect, there is a strong similarity to China, where the Communist Party is embedded in the very fabric of society.
Talking to young people in places such as Kashan or Mashhad showed me how solid the popular base was behind the Islamic Republic experiment. It was certainly more thought-provoking than listening to ayatollahs in Qom.
Still, what is happening now in Iran is that legitimate protests related to economic hardships have been hijacked by the usual suspects in a move to influence the minority. After all, Rouhani’s administration is comparatively liberal compared to the populist Ahmadinejad government.
So, what we have is a concerted attempt to turn legitimate protests into a “revolutionary” movement with the aim of bringing about a regime change. In all practical purposes, this would be civil war.
Well, it will simply not work. Anyone familiar with Iran knows the country’s civil society is far too sophisticated to fall into such a crude and obvious trap.
For a clear take on the foreign influence angle, you should watch Professor Mohammad Marandi, of the University of Tehran, an academic of absolute integrity, arguing with a former BBC employee on the Qatari-owned Al Jazeera television network.
( https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=dFn4O5xTkpE )
Indeed, what is certain is that foreign elements are acting as provocateurs to influence the protests. This “whole world is watching” tone is meant to intimidate Tehran’s response.
Yet there has to be a crackdown against the violence as Rouhani strongly hinted. Imagine the police response if the level of violence seen on Iranian streets was happening in France or Germany?
Regime change is unlikely but what is in play is setting the scene for a further renewal of economic sanctions against Iran. Possibly, in this case by the EU. Hopefully, it will not fall into this trap.
Anyway, Tehran is already gearing up to increase business across Eurasia through China’s new Silk Roads, the Belt and Road Initiative, and the Eurasia Economic Union.
In the end, it is up to Team Rouhani to be creative in alleviating the burden on the economic front.

What Is Happening in Iran? Is Another “Color Revolution” Underway?

What Is Happening in Iran? Is Another “Color Revolution” Underway?
By Brandon Turbeville
Global Research, December 31, 2017
Activist Post
Url of this article:
https://www.globalresearch.ca/what-is-happening-in-iran-is-another-color-revolution-underway/5624505

A familiar sight is taking place across Iran tonight and it has been for the last three days. Protests are taking place in numerous cities citing grievances and demanding that the Ayatollah and Iranian President step down. For a few days, the protests remained non-violent but now violence has indeed flared up as protesters have laid waste to a number of government properties and those belonging to “pro-government militias.”

Neo-cons in the American media and the U.S. President are all demanding that Americans stand with the “Iranian people” and the “protesters” in their “fight for freedom.”

The reason this sight is familiar is because we have seen it in Egypt, Libya, and Syria in the past as well as in Iran itself in the late 2000s. Protests that turn violent, a subsequent crackdown that either is violent or is reported as such, and the weight of American propaganda against the target government are all “Arab Spring” repeats that are themselves nothing more than the color revolution/destabilization apparatus that has been used by the West in countries all across the world for decades, particularly in the last twenty years.

What Do The Protesters Want?

The alleged demands of the protesters seem reasonable and legitimate enough. The Western media has, up until this point, been reporting that the main argument being made by the demonstrators center around economic concerns, i.e. falling living standards, unemployment, and rising food prices. However, as the third day of protests took place, the Western media began reporting that the protesters are demanding an end to religious dictatorship and policies of both the Ayatollah Khamenei and President Rouhani. According to some reports, female protesters have gone so far as to shout “death to Khamenei” and shed their hijabs in order to construct makeshift flags. Others say the protesters are focused on government corruption. (…) Full text attached: Barandon TURBEVILLE What Is Happening in Iran? Is Another “Color Revolution” Underway?