Werner RÜGEMER: Hongkong – der neue Systemkonflikt; NDS 28.08.2019

Hallo zusammen,

Werner Rügemer hat heute in den Nachdenkseiten einen informativen Beitrag zur Geschichte Hongkongs, zur dort geltenden Rechtsordnung, zum politischen System, den wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen und zu Gründen des Protests veröffentlicht.

Hongkong – der neue Systemkonflikt

http://www.nachdenkseiten.de/?p=54420

Jugendliche fordern Menschenrechte, westliche Meinungsmacher sind begeistert, Unternehmer schweigen: Die Haltungen gegenüber den Protesten von Hongkong sind teils unangemessen und lassen die von Kolonialisten dort lange praktizierte Wirtschaftskriminalität außer Acht. Von Werner Rügemer.

1997: Die Kolonie wird an China zurückgegeben …

Seit 1843 Bastion der kolonialen „Open door“-Politik …

20. Jahrhundert: Ausbau zur neoliberalen Freihandelszone …

Der größte Konzern: Jardine Matheson Holdings …

Die größte Bank: HSBC …

Reichster Oligarch: Li Ka-shing …

Der Medienmogul: Jimmy Lai …

Weltweit vernetzte Steueroase …

Banken- und Finanzkriminalität …

Menschenrechte in Hongkong …

China braucht Hongkong immer weniger …

Auslöser der Proteste: Auslieferungs-Gesetz …

Gegen Völkerrecht und Verfassung: Hongkong soll westliche Kolonie bleiben …

Protestgründe: Wohnungsnot, niedrige Einkommen, Rezession …

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Weitere Links zum Thema:

Hong Kong in Crosshairs of Global Power Struggle

August 19, 2019

The U.S. and other Western powers are working to preserve a capitalist dystopia and manufacture consensus for long-term conflict with China, write Kevin Zeese and Margaret Flowers.

https://consortiumnews.com/2019/08/19/hong-kong-in-crosshairs-of-global-power-struggle/

 

Was Peking in Hongkongs Nachbarschaft plant, könnte der Stadt gefährlich werden

Von  Björn Ognibeni

26. August 2019

https://www.focus.de/digital/dldaily/kolumne-chinabriefs-was-peking-in-hongkongs-nachbarschaft-plant-koennte-der-stadt-langfristig-gefaehrlich-werden_id_11069539.html

Karin Leukefeld: Syrien und der Tankerkrieg im Mittelmeer

Am 31.07.2019 veröffentlicht

In diesen Wochen hörte man viel von „menschenverachtenden Angriffen der syrischen und russischen Luftwaffe auf zivile Einrichtungen“ in Idlib, der letzten Provinz Nordsyriens, die noch von „Rebellen“ gehalten wird. Auch der Papst hat einen Brief an Präsident Assad geschrieben mit der Bitte, die Menschen in der Provinz Idlib zu schonen. Sabine Kebir spricht mit der Nahost-Korrespondentin Karin Leukefeld über die in den Medien nicht erläuterten Hintergründe der Schlacht um Idlib. Wie kam es dort überhaupt zu der starken Konzentration von Rebellen? Aus welchen Gruppen setzen sie sich zusammen? Welche Abkommen gibt es zwischen den kämpfenden Parteien? Welche Angebote gibt es für die Zivilbevölkerung in Idlib? Woher bekommen die Rebellen noch immer Unterstützung? Welche Lösung könnte sich für sie abzeichnen? Angesprochen werden auch die in der ´Deutschen Wirtschaftsnachrichten` vom 22.07.2019 erwähnten umfangreichen personelle Veränderungen im Sicherheitsapparat Syriens. Und schließlich erläutert Karin Leukefeld die Hintergründe des von britischen Fallschirmspringern in der Straße von Gibraltar gekaperten und noch immer an der Weiterfahrt gehinderten iranischen Öltankers ´Grace`. Sie erklärt auch, weshalb es eigentlich unwahrscheinlich ist, dass Syrien sein Zielland war.