Buchempfehlung: Promedia – Hannes Hofbauer – DIE DIKTATUR DES KAPITALS

Promedia – Hannes Hofbauer – DIE DIKTATUR DES KAPITALS.

Hannes Hofbauer – DIE DIKTATUR DES KAPITALS

Souveränitätsverlust im postdemokratischen Zeitalter

Pressestimmen zum Buch:

Peter Nowak in „Neues Deutschland“ vom 24. Oktober 2014: „Hofbauer hat ein dramatisches Kapitel Kapitalgeschichte verfasst. Er liefert allen, die sich gegen das TTIP und andere Freihandelsabkommen engagieren, eine gute Einführung in die Funktionsweise des Kapitalismus unserer Tage. Deutlich wird, dass Abkommen wie TTIP Resultat egoistischen kapitalistischen Verwertungsinteresses sind und nicht, wie oft behauptet, der Allgemeinheit dienen.“

http://www.neues-deutschland.de/artikel/950209.es-begann-mit-einer-schocktherapie.html

 

Georg Auernheimer auf der Plattform „www.socialnet.de“ am 25. November 2014: „Die in der jüngsten Vergangenheit schon mehrfach kritisch behandelten Demokratiedefizite der Europäischen Union, die zusammen mit dem neoliberalen Politikkonzept die Interessen von Banken und Industriekonzernen begünstigen, werden vom Vf. nochmals verdeutlicht. Da er darüber hinaus die Wege der direkten Einflussnahme seitens der Wirtschaftseliten aufdeckt, die bisher in der Literatur eher vernachlässigt wurden – dort finden eher strukturelle oder konstitutionelle Defizite Aufmerksamkeit – wird das Ausmaß der Machtverschiebung deutlicher. Insofern ist die Lektüre der ersten beiden Kapitel empfehlenswert, wogegen man das letzte Kapitel, das einzelne interessante Aspekte von Gesellschaftskritik enthält, aber wenig systematisch behandelt, eher selektiv lesen wird. (…) Aber der Souveränitätsverlust wird, wie im Titel angezeigt, zumindest für Europa ausreichend belegt. Fazit: Das Buch trägt zur politischen Aufklärung bei. Der Hauptteil ist, wie oben angezeigt, sehr lesenswert.“

http://www.socialnet.de/rezensionen/17905.php

Wolf Senff auf der Plattform „titel-kulturmagazin.net“ am 10. Oktober 2014: „Der Begriff Postdemokratie, 2003 von Colin Crouch geprägt, ist fester Bestandteil der kapitalismuskritischen Debatte. Hofbauer greift in seinem Beitrag diesen Begriff auf, und nicht nur die Gegenwart, sondern auch der Rückblick auf die Jahrzehnte seit Kriegsende sieht auf einmal gänzlich anders aus, als uns der mediale Mainstream glauben machen möchte. In den westlichen Gesellschaften werde die Macht durch Oligarchen und Spitzenpolitiker ausgeübt und medial abgesichert. (…) Es ist überaus spannend, diese Darstellung Hannes Hofbauers zu lesen, weil auch aufseiten des ›normalen‹ Bürgers das Vertrauen in die Weisheit des allgegenwärtig erdrückenden medialen Mainstream längst gen null tendiert. Hofbauer zeigt aufschlussreiche Perspektiven und liefert sowohl eine kenntnisreiche Geschichtsschreibung als auch eine präzise Beschreibung gegenwärtiger Machtstrukturen.

http://titel-kulturmagazin.net/2014/10/10/der-neofeudale-zugriff/

 

Sebastian Gerhardt in der Zeitschrift „Lunapark21“, Nr. 27/ Herbst 2014: „Wie jeder echte Ermittler begibt sich
auch Hannes Hofbauer an die Tatorte. Er hat nicht nur gelesen, sondern selbst in Augenschein genommen. Souverän
kombiniert er Eindrücke und Analysen, vergleicht wirtschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungen in verschiedenen Ländern. Nationale Scheuklappen sind ihm fremd. Auch wenn die Länder Osteuropas wie in seinen journalistischen Beiträgen immer wieder im Zentrum stehen, so greifen seine Überlegungen doch weit darüber hinaus. Für ihn ist der Kapitalismus ein Weltsystem.“

auch als E-Book unter anderem erhältlich bei:

Amazon, iTunes, Kobo, Libreka, Mayersche, Thalia, Weltbild

ISBN 978-3-85371-376-1, br., 240 Seiten, 17,90 Euro

 

„Global agierende Kapitalgruppen, euphemistisch „Märkte“ genannt, treiben Parlamente und Regierungen vor sich her. Die Wirtschaft steht längst nicht mehr im Dienste des Menschen. Wer diesen Zustand anprangert, gerät ins politische Abseits. Spätestens seit der Weltwirtschaftskrise 2008 ist es in immer mehr Ländern nicht mehr der Souverän, sondern die „Troika“ aus IWF, Europäischer Zentralbank und EU-Kommission, die Regierungen einsetzt. Volksentscheide werden von ihr als unkalkulierbares Risiko betrachtet. Wer dennoch das Volk politisch mobilisieren will, gilt den herrschenden Medien – je nach Richtung und Gusto – als links- oder rechtspopulistisch. (…)

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