STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern Veröffentlicht am 12.03.2015

https://www.youtube.com/watch?v=oaL5wCY99l8

STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern

Veröffentlicht am 12.03.2015

“4 Februar 2015. Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman in einem Vortrag für The Chicago Council on Global Affairs 1) über die geopolitischen Hintergründe der gegenwärtigen Ukraine-Krise und globalen Situation insgesamt.”

 

Unter dem angegebenen Link finden sich Ausschnitte aus der Diskussion (ca 13 min) mit deutschen Untertiteln versehen.

Friedman belegt mit seinen Ausführungen die geopolitische Strategie des früheren US-Sicherheitsberaters Zbigniew Brzezinski.

Der Kanal “Deutschland und Russland”, der das Video veröffentlicht hat, ergänzt eine eindrückliche Karte zum von US-Seite geplanten Sperrriegel vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer, vor dem auch Willy Wimmer zuletzt mehrfach warnte.

 

Die von deutschen Journalisten betriebene Webseite russland.ru hat das Video auch aufgegriffen und ergänzt:

http://www.russland.ru/usa-verhindern-zusammenarbeit-deutschland-russland-mit-video/

“Bereits im Jahr 2006 wies russland.RU in der Analyse „Negative Berichterstattung über Russland – Pressefreiheit in Deutschland “made in USA”?“ , auf eine Aussage des ehemaligen US-Außenministers und politischen Berater von US-Regierungen, Henry Kissinger, hin.

Die Aussage sollte verdeutlichen, welche Interesssen die USA an dem Verhältnis Deutschland – Russland haben.

“Zweimal im Zeitraum von nur einer Generation führte Amerika Kriege, weil amerikanische Staatsführer davon überzeugt waren, daß die Vorherrschaft einer einzelnen feindseligen Macht in Europa eine Bedrohung der amerikanischen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen darstellte.“ Auch nach dem Ende des Ost-West-Konflikts und der dadurch bedingten Veränderung, schrieb Kissinger 1991, „es kann in niemandes Interesse liegen, wenn sich Deutschland und Rußland gegenseitig als Hauptverbündete betrachten. Wenn sich beide Mächte zu nahe kommen, besteht die Gefahr der Hegemonie.“

Albrecht Müller, Gründer der “Nachdenkseiten” greift den Vortrag unter dem Titel auf: “„Der Tod kommt aus Amerika“ und die Bestätigung durch den Chef von STRATFOR” (s. Anhang)

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=25398

Albrecht MÜLLER, 13. März 2015 um 16:50 Uhr

„Der Tod kommt aus Amerika“ und die Bestätigung durch den Chef von STRATFOR

Hier werden Handlungsanweisungen für die US-Sicherheits- und Außenpolitik geäußert, die durch die praktische Politik der USA erstaunlich weitgehend bestätigt werden und die man zugleich als zynisch und menschenverachtend werten muss, jedenfalls tödlich für 100tausende Menschen. Wenn Sie sich die Äußerungen von Friedmann anhören, dann werden Sie manche Schritte und Schachzüge der US-Politik und der dahinter steckenden, von den Republikanern geprägten Ideologie besser einordnen können. Sie werden Äußerungen von Kritikern bestätigt sehen, die von der herrschenden Meinung in Deutschland als antiamerikanisch abgetan werden. …

Es geht dabei nicht nur um das als bedrohlich dargestellte und deshalb zu verhindernde Bündnis Russland + Deutschland. Man erfährt auch einiges

* über den Charakter einer imperialistischen Politik,

* über die Hintergründe der US-Ukraine-Politik,

* über die Rolle des Gürtels von den baltischen Staaten bis zum Schwarzen und Kaspischen Meer – übrigens eine Bestätigung dessen, was Willy Wimmer in einem Brief an den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder als Ergebnis einer Tagung in Bratislava berichtet hat. Siehe hier im Nachtrag,

* über das Vorgehen der USA jenseits und unter Umgehung der NATO und der Europäischen Union insgesamt und damit über das Zusammenspiel der USA mit einzelnen Staaten Europas zulasten einer gemeinsamen Politik Europas,

* über die Selbstverständlichkeit von Waffenlieferungen und Beratungsleistungen für die osteuropäischen Staaten einschließlich der Ukraine,

* über den Umgang mit Eurasien, das aus der Sicht des Mr. Friedman nicht okkupiert, sondern auf andere Weise beherrscht werden kann,

* über die Überlegungen und Hintergründe des betriebenen Konflikts zwischen Iran und Irak,

* über den zerstörerischen Umgang der USA mit den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland,

und einiges mehr.

Man lernt beim „Genießen“ dieses Videos, wie unbedeutend und verlogen die Partnerschaft mit den USA ist und welche Rolle TTIP spielen könnte.”

Müller-der-tod-kommt-aus-amerika-und-die-bestaetigung-durch-den-chef-von-stratfor

Ein Transkript der Ausführungen Friedmans in englischer Sprache wird in Kürze nachgeliefert.

 

Viele Grüße

Elke Schenk

globalcrisis/globalchange News

 

 

 

1) The Chicago Council on Global Affairs, founded in 1922, is an independent, non-partisan organization committed to educating the public—and influencing the public discourse—on global issues of the day. The Council provides a forum in Chicago for world leaders, policymakers, and other experts to speak to its members and the public on these issues. – See more at: http://www.thechicagocouncil.org/about#sthash.vrQBLxWp.dpuf

 

 

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