Ukraine – als Kampffeld der Wachstumskrise Kai EHLERS

Ukraine – als Kampffeld der Wachstumskrise
Nachträgliche Kurzfassung eines Vortrags beim Attac Frühjahrsratschlag in Bremen am
11.04.2015
(Der vollständige Text im Anhang als PDF)
[1]
Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
in aller Kürze und vorweg: Wir brauchen ein anderes Verständnis von Wachstum, ein Verständnis, in dem Wachstum nicht nur ökonomisch, sondern sozial, kulturell und ethisch definiert wird.
Umverteilung, Blockaden, selbst Revolten sind wichtig, werden jedoch nicht reichen, solange, ohne falsche Rücksicht gesagt, die profit- und konkurrenz-orientierte kapitalistische Produktionsweise Basis unseres Zusammenlebens bleibt, solange wachsende Produktivkräfte, statt den Bedarf zu decken immer mehr Menschen als „Überflüssige“ auf die sozialen Müllhalden der Gesellschaft abdrängen und solange Expansion und Konkurrenz auch die internationale Agenda beherrscht.
Was heute unübersehbar ansteht, ist der Übergang zu einer kooperativen Produktion und
Lebensweise in selbstgewählter Gemeinschaft, einschließlich einer entsprechenden globalen
Ordnung. Ohne dieses Ziel als Impuls zu vermitteln wird jede Revolte, jede Blockade, jede
Verweigerung, so radikal sie auch sein mag, nur neuen Wein in alte Schläuche füllen.
Klare Signale – exemplarisches Kampfeld

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