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Udo Ulfkotte: Gekaufte Journalisten. Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken – SWR2 – 5.10.2014

Udo Ulfkotte: Gekaufte Journalisten. Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken

05.10.2014 | 11:13 Min. | Quelle: SWR

Wolfram Wessels im Gespräch mit Ulrich Teusch | http://www.ardmediathek.de/radio/SWR2-Literatur/Udo-Ulfkotte-Gekaufte-Journalisten-Wie/SWR2/Audio-Podcast?documentId=23891440&bcastId=213738

Download: http://mp3-download.swr.de/swr2/literatur/forum-buch/swr2-forum-buch-20141005-ulfkotte-gekaufte-journalisten.12844s.mp3

Kriegsberichte vs. kriegerische Berichte -TP 01.10.2014

Kriegsberichte vs. kriegerische Berichte

Malte Daniljuk 01.10.2014

ARD-Leak provoziert harte medienpolitische Kontoverse. Redakteure greifen Mitglieder des ARD-Rundfunkbeirats scharf an. Albrecht Müller fordert stärkere Rolle für das Publikum

Die Veröffentlichung einer vertraulichen Analyse des ARD-Programmbeirats durch Telepolis führt zu einer breiten Diskussion in den Medien. Während die Leitung der Tagesschau immerhin mögliche Fehler einräumt, weisen andere Programmverantwortliche den Vorwurf einer tendenziösen Berichterstattung “scharf” zurück. Der Programmbeirat erfährt unterdessen breite Unterstützung durch das Publikum. An eine selbstbewusste Fünfte Macht – das Publikum – appelliert auch Albrecht Müller, der Herausgeber der Nachdenkseiten. (…)

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42923/1.html

 

Journalisten im Schützengraben – TP 30.09.2014

“Journalisten scheinen sich förmlich im Schützengraben einzubuddeln”

Marcus Klöckner 30.09.2014 http://www.heise.de/tp/artikel/42/42921/1.html

Interview mit den Kabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner

Vertauschte Rollen: Liefern Satiriker Journalismus und Journalisten Satire? Diesen Eindruck haben zumindest die beiden Kabarettisten aus der ZDF-Sendung Die Anstalt. Max Uthoff und Claus von Wagner haben in zwei Sendungen der Anstalt vor einem Millionenpublikum eine Medienkritik artikuliert, die in ihrer eigenwilligen Art kaum hätte pointierter sein können. Auf YouTube wurde auf die beiden Videos der Satire-Sendung über 150.000 Mal zugegriffen.

Screenshot aus der Sendung vom 23.9.2014 über Medien und Propaganda. Bild: ZDF

Im Interview mit Telepolis verdeutlichen die beiden Kabarettisten, woher ihre Kritik am gegenwärtigen Journalismus kommt und wie sie darüber denken, dass zwei Journalisten gegen ihre satirische Auseinandersetzung juristisch vorgehen. Das Interview wurde geführt, bevor im ARD-Blog mit gewundenen Worten Fehler in der Berichterstattung eingeräumt wurden. (…)

Analyse der Gründe für den Absturz des Fluges MH-17 – Ivan A. Andrevskij – Voltaire Netzwerk

Nachdem sich auch eher kritische Medien in Deutschland weigern diesen Beitrag wenigstens zu erwähnen, geschweige denn ihn ganz zu dokumentieren, findet sich auf voltairenet.org die Analyse von Ivan A. Andrievskii.
Ivan A. Andrievskii Erster Vizepräsident der Gesamtrussischen öffentlichen Organisation „Verband der Ingenieure Russlands “, Vorstandsvorsitzender des Maschinenbauunternehmens „2K“.

1. Ereignis Das Flugzeug Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia-Airlines (Amsterdam — Kuala Lumpur) startete von dem Amsterdamer Flughafen…
voltairenet.org|Von ,Voltaire Netzwerk

Von Dolchstößen und westlichen Werten 29.09.2014

Von Dolchstößen und westlichen Werten 29.09.2014
BERLIN (Eigener Bericht) – Der Kampf um die politische Formierung der öffentlichen Meinung in der Ukraine-Krise durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten spitzt sich zu. Nachdem vorletzte Woche bekannt wurde, dass der ARD-Programmbeirat dem Sender schon im Juni eine tendenziell antirussische Berichterstattung und eine völlig unzulängliche Recherche vorgeworfen hat, ist jetzt auch Kritik im ZDF-Fernsehrat laut geworden. Anlass war die Frage einer überregionalen Zeitung, ob das Gremium es hinnehme, dass in ZDF-Nachrichtensendungen Milizionäre mit NS-Affinität ohne kritischen Kommentar gezeigt und in einen Zusammenhang mit “Freiheitskämpfern” gestellt würden. Der ZDF-Cefredakteur hält es mit Verweis auf einen angeblichen “Unterton” des Einwands nicht für nötig, die Frage, die von einer demokratisch gewählten Bundestagsabgeordneten gestellt wurde, zu beantworten. Gleichzeitig wird der Intendant des WDR mit der intern geäußerten Mitteilung zitiert, man müsse in den TV-Sendungen “westliche Positionen verteidigen”. Medien denunzieren Kritiker der einseitigen Berichterstattung als “fünfte Medienkolonne” Moskaus und warnen vor einem “Dolchstoß aus den eigenen Reihen”.
Durch die West-Brille
Scharfe Kritik an der Ukraine-Berichterstattung nicht nur der privaten, sondern auch der öffentlich-rechtlichen Medien wird schon seit geraumer Zeit laut. Wiederholt sind inzwischen Falschaussagen, sinnentstellende Kürzungen in zentralen Aspekten und sogar offenkundige Fälschungen nachgewiesen worden (german-foreign-policy.com berichtete [1]). Kürzlich dokumentierten Kritiker zum Beispiel eine Meldung von ARD und ZDF, die sich auf tödliche Schüsse während des Sezessions-Referendums im Mai in der Ostukraine bezog. Die beiden Sender behaupteten, die Rebellen hätten Zivilisten attackiert. Tatsächlich hatte die ukrainische Nationalgarde beim Sturm auf ein Wahllokal um sich geschossen und dabei Zivilpersonen getötet. Kritiker sind der Ansicht, die Falschbehauptung sei wider besseres Wissen getätigt worden.[2] Auch die Gesamttendenz der Berichterstattung wird seit geraumer Zeit angeprangert. Bereits am 5. März ist in einem TV-Beitrag die politische Formierung der öffentlichen Meinung durch die Medien kritisiert worden. Es werde “Berichterstattung durch die West-Brille” betrieben, hieß es schon damals im Norddeutschen Rundfunk (NDR). (…)
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58960

‘Freedom of speech in Russia, not here!’ – German political satire ‘Die Anstalt’

Inzwischen wurde auch im größten englischsprachigen Nachrichten-Netzwerk außerhalb der USA über die letzte Folge der Anstalt berichtet. Und der großartige Sketch am Ende der Folge einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.
http://rt.com/news/190992-german-comedy-media-ukraine/

Double standards, distortion of facts and omissions – a German political satire show has made fun of the way the conflict in eastern Ukraine is reported in Western…
rt.com

Journalisten als politische Lobbyisten? Uwe Krüger 02.08.2014

Journalisten als politische Lobbyisten?

Uwe Krüger 02.08.2014

Journalismusforscher Uwe Krüger zum Rechtsstreit zwischen der Zeit-Redaktion und der ZDF-Satiresendung “Die Anstalt”

Zwei ZDF-Kabarettisten ziehen eine Reihe von Außenpolitik-Journalisten durch den Kakao, zeigen Verbindungen zu transatlantischen Lobby-Organisationen auf und enden mit dem Satz: “Aber dann sind ja alle diese Zeitungen nur so etwas wie die Lokalausgaben der Nato-Pressestelle!” – “Das haben jetzt Sie gesagt. Aber Sie haben es schön gesagt.”

Screenshot aus der inkriminierten Sendung der Anstalt.

Starker Tobak – zu starker für manchen der Angegriffenen. Während Stefan Kornelius von der Süddeutschen Zeitung, Günter Nonnenmacher und Klaus-Dieter Frankenberger von der FAZ und Kai Diekmann von der Bild-Zeitung stillhielten, rückten Josef Joffe und Jochen Bittner von der eigentlich liberalen Wochenzeitung Die Zeit mit juristischem Geschütz an und ließen die Kabarett-Nummer per Gerichtsbeschluss aus der ZDF-Mediathek entfernen (Journalisten-Kritik muss aus dem Netz). Da das ZDF Widerspruch eingelegt hat, wird vor dem Landgericht Hamburg am 19. September dazu öffentlich verhandelt. Welche Argumente führen die Zeit-Journalisten ins Feld? Und was ist dazu zu sagen aus der Perspektive des Verfassers jener Journalismus-Studie (Journalismusforschung:”Ganz auf Linie mit den Eliten”), die die Kabarettisten zu der Nummer inspiriert hatte?

Jochen Bittner: Ein “offenes Ideenpapier”?

Zunächst zu den Einwänden von Zeit-Redakteur Jochen Bittner. “Die Anstalt” hatte dessen Teilnahme an einem Projekt des German Marshall Fund of the United States (GMF) und der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) aufgespießt (auf Grundlage des Telepolis-Artikels ) und dies in Zusammenhang mit der Rede von Joachim Gauck auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz gebracht. Denn beide, das Projekt und die Rede, behandelten ein ähnliches Thema: Deutschlands Verantwortung in der Welt und die Notwendigkeit, schneller und entschiedener in Krisen einzugreifen, notfalls auch mit Militär.

Dem Branchendienst meedia.de sagte Bittner nun: “Weder bin ich Mitglied der Atlantikbrücke, des GMF oder einer ähnlichen Institution noch bin ich nebenbei als Redenschreiber für den Bundespräsidenten tätig.” Richtig sei, (…)

http://m.heise.de/tp/artikel/42/42430/1.html?from-classic=1

Josef Joffe, Jochen Bittner ./. ZDF – Die Anstalt

Jochen Bittner  antwortet auf TP auf den Vorwurf von Tendenziosität der MSM

http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Josef-Joffe-Jochen-Bittner-ZDF-Die-Anstalt/Lieber-Ciphyl-lieber-Terourist/posting-2173915/show/

Josef Joffe, Jochen Bittner ./. ZDF – Die Anstalt

Lieber Ciphyl, lieber Terourist,
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JochenBittner
4 Beiträge seit 26.09.2014 E-Mail
26.09.2014 19:51MeldenPermalink
den Vorwurf dass die “Mainstream”-Medien tendenziös über den Ukraine-Konflikt berichten, höre ich natürlich ständig. Wenn das 89er sagen, geht mir das Herzen und ich nehme es ernst, weil ich glaube, dass Sie eine besondere Antenne für “gesteuerte” Berichterstattung haben. Ich würde auch nie sagen, dass die grossen Medien bei der Russland-Berichterstattung keine Fehler machen.

Aber eins verstehe ich nicht:
Wie können – gerade 89er – glauben, bei der Maidan-Bewegung handele es sich um Faschisten? Ich war in diesem Jahr mehrfach in der Ukraine, in Kiew, Lemberg und auf der Krim. Natürlich gibt es da auch Neonazis, so wie es Neonazis in Deutschland gibt.
Bloss, sämtliche Aktivisten, mit denen ich gesprochen habe, hatten eine liberale Einstellung, sie wollten vor allem ein Ende der Korruption und eine Zukunft in Europa.
Was hätten Sie als 89er gesagt, wenn Gorbatschow kein Reformer gewesen wäre, sondern die Montagsdemonstranten als “Faschisten” denunziert hätte?
Ich bin der Meinung, dass Putin derzeit eine falsche und gefährliche Politik betreibt, und ich werde, solange er seine Politik nicht ändert, diese Meinung nicht ändern.
Ich brauche keinen GMF, keine CIA und keinen BND, um zu dieser Überzeugung zu kommen.

Es wäre in der Debatte schon viel gewonnen, wenn bestimmte Leute aufhören würde, Andersdenkenden zu unterstellen, sie seien Teil einer Verschwörung. Das ist albern und führt nirgendwo hin. Ich unterstelle Ihnen auch nicht, von Russland gesteuert zu sein.
Ich arbeite seit 25 Jahren als Journalist, und es würde mir in den Sinn zu kommen, Menschen mit anderen Überzeugungen in dieser Weise anzugreifen oder ihnen die journalistische Ehre abzusprechen, wie es derzeit vielen Kollegen, etwa Stefan Kornelius von der SZ, geschieht. Ich frage mich ernsthaft, welche tiefere Wut dem zugrundeliegt.
Ich habe, was meine angeblichen Vernetzungen angeht, lieber Ciphyl, immer wieder und wieder klargestellt, dass ich nirgendwo Mitglied bin. Was soll ich noch dazu sagen? Negative Tatsachen lassen sich nicht beweisen.

Klar, ich könnte mich auf Telepolis oder anderswo dazu äussern, aber lieber wäre es mir, wenn ein Dritter einmal ausführlich auf das Thema “Vernetzung” eingehen würde. Ich bin schliesslich Partei und könnte nur in eigener Sache sprechen. Okay, ich tue es gerade…

Herzlich, Jochen Bittner

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Joffe/Bittner gegen Die Anstalt – TP

Seit Monaten schämen sich Journalisten für die ZEIT-Autoren Josef Joffe und Dr. jur. Jochen Bittner, die über das als pressefeindlich verschriene Landgericht Hamburg dem ZDF Äußerungen verbieten ließen, welche in der Satiresendung “Die Anstalt” gefallen sind oder angedeutet worden sein sollen. In einem Beitrag, der die Einseitigkeit der als “Nato-Versteher” deklarierten Elite-Journalisten aufs Korn nahm, wurden die Interessenkonflikte dieser und anderer Zeitungsmacher aufs Korn genommen, die bei diversen Lobby-Organisationen zu flanieren pflegen. Jetzt kam es zur ersten Verhandlung. Für den Telepolis-Beobachter Markus Kompa auch eine Satiresitzung.
http://www.heise.de/tp/news/Josef-Joffe-Jochen-Bittner-ZDF-Die-Anstalt-2404378.html

Satire vor dem Landgericht Hamburg
heise.de|Von Markus Kompa