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imagining-our-shared-future Yanis Varoufakis – thoughts for the post-2008 world

http://yanisvaroufakis.eu/2015/03/20/of-greeks-and-germans-re-imagining-our-shared-future
Yanis Varoufakis – thoughts for the post-2008 world
Posted on March 20, 2015 by yanisv

Of Greeks and Germans: Re-imagining our shared future

Any sensible person can see how a certain video[1] has become part of something beyond a gesture. It has sparked off a kerfuffle reflecting the manner in which the 2008 banking crisis began to undermine Europe’s badly designed monetary union, turning proud nations against each other.

When, in early 2010, the Greek state lost its capacity to service its debts to French, German and Greek banks, I campaigned against the Greek government’s quest for an enormous new loan from Europe’s taxpayers. Why?
I opposed the 2010 and 2012 ‘bailout’ loans from German and other European taxpayers because:
the new loans represented not a bailout for Greece but a cynical transfer of losses from the books of the private banks to the weak shoulders of the weakest of Greek citizens. (How many of Europe’s taxpayers, who footed these loans, know that more than 90% of the €240 billion borrowed by Greece went to financial institutions, not to the Greek state or its citizens?)
it was obvious that, at a time Greece could not repay its existing loans, the austerity conditions for giving Greece the new loans would crush Greek nominal incomes, making our debt even less sustainable
the ‘bailout’ burden would, sooner or later, weigh down German and other European taxpayers once the weaker Greeks buckled under their mountainous debts (as moneyed Greeks had already shifted their deposits to Frankfurt, London etc.)
misleading peoples and Parliaments by presenting a bank bailout as an act of ‘solidarity to Greece’ would turn Germans against Greeks, Greeks against Germans and, eventually, Europe against itself.
In 2010 Greece owed not one euro to German taxpayers. We had no right to borrow from them, or from other European taxpayers, while our public debt was unsustainable. Period!
That was my ‘controversial’ point in 2010: In 2010, Greece should have borrowed not one euro before entering into debt restructuring procedures and partially defaulting to its private sector creditors.
Well before the May 2010 ‘bailout’, I urged European citizens to tell their governments not to even think of transferring private losses to them.
To no avail, of course. That transfer was effected soon after[2] with the largest taxpayer-backed loan in economic history given to the Greek state on austerity conditions that have caused Greeks to lose a quarter of their income, making it impossible to repay private and public debts, and causing a hideous humanitarian crisis.
That was then, in 2010. What should we do now, in 2015, that Greece remains in crisis and our people, the Greeks and the Germans, have, regrettably but also predictably, descended into a mutual ‘blame game’?
First, we should work towards ending the toxic ‘blame game’ and the moralising finger-pointing which benefit only the enemies of Europe.
Secondly, we need to focus on our joint interest: On how to grow and to reform Greece rapidly, so that the Greek state can best repay debts it should never have taken on while looking after its citizens as a modern European state ought to do.
In practical terms, the 20th February Eurogroup agreement offers an excellent opportunity to move forward. Let us implement it immediately, as our leaders have urged in yesterday’s informal Brussels meeting.
Looking ahead, and beyond current tensions, our joint task is to re-design Europe so that Germans and Greeks, along with all Europeans, can re-imagine our monetary union as a realm of shared prosperity.
—————————–
[1] Whose showing derailed an otherwise constructive discussion on German television.
[2] First in May 2010 (€110 billion) and then again in the Spring of 2012 (another €130 billion).

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Martin Zeis
globalcrisis/globalchange NEWS
martin.zeis@gmxpro.net

Zukunft ohne Euro: Wäre ich Grieche… Wolfgang Münchau

Hallo zusammen,
 
weiter unten unterbreitet der frühere FT-Redakteur Münchau einige diskussionswürdige Vorschläge zum Schuldenschnitt, zu einer Parallelwährung … in Griechenland. Kombiniert mit den sozialen Maßnahmen des Thessaloniki-Programms von Syriza wären das Schritte gegen die völlige Zerstörung/Verarmung, die der TROIKA-Strategie zugrundeliegt, die die Reichen/Gläubiger/Investoren/Aufkäufer von Land, Unternehmen, Infrastrukturen … zu Spottpreisen mästete (Details vgl. Arte-Film: “Macht ohne Kontrolle. Die Troika”).
 
Einige Fragen / Problemstellungen bleiben:
 
a.) ein Großteil der Schulden (80% plus X) sind odious debt, unmoralische Schulden, die keinerlei Legitimation haben und nur entstanden sind, weil vor allem deutsche und französische Gläubiger-Großbanken mit öffentlichen Krediten (EZB …) rausgehauen wurden (statt sie bluten zu lassen) und unter anderem ein profitlicher Handel mit griechischen Staatspapieren für Banken, Spekulationsfonds, Reiche in Gang gesetzt wurde …  im Ergebnis hat die EU/EZB private Gläubiger auf Kosten der öffentlichen Hand mit Krediten ausbezahlt –  Sozialisierung der Verluste / Privatisierung der Gewinne.
 
b.) wie können die Hunderte Milliarden steuerflüchtigen und kriminell ins Ausland geschafften Euros der griechischen Oligarchie/Clans/Kleptokraten repatriiert werden (das

Hallo zusammen,
 
weiter unten unterbreitet der frühere FT-Redakteur Münchau einige diskussionswürdige Vorschläge zum Schuldenschnitt, zu einer Parallelwährung … in Griechenland. Kombiniert mit den sozialen Maßnahmen des Thessaloniki-Programms von Syriza wären das Schritte gegen die völlige Zerstörung/Verarmung, die der TROIKA-Strategie zugrundeliegt, die die Reichen/Gläubiger/Investoren/Aufkäufer von Land, Unternehmen, Infrastrukturen … zu Spottpreisen mästete (Details vgl. Arte-Film: “Macht ohne Kontrolle. Die Troika”).
 
Einige Fragen / Problemstellungen bleiben:
 
a.) ein Großteil der Schulden (80% plus X) sind odious debt, unmoralische Schulden, die keinerlei Legitimation haben und nur entstanden sind, weil vor allem deutsche und französische Gläubiger-Großbanken mit öffentlichen Krediten (EZB …) rausgehauen wurden (statt sie bluten zu lassen) und unter anderem ein profitlicher Handel mit griechischen Staatspapieren für Banken, Spekulationsfonds, Reiche in Gang gesetzt wurde …  im Ergebnis hat die EU/EZB private Gläubiger auf Kosten der öffentlichen Hand mit Krediten ausbezahlt –  Sozialisierung der Verluste / Privatisierung der Gewinne.
 
b.) wie können die Hunderte Milliarden steuerflüchtigen und kriminell ins Ausland geschafften Euros der griechischen Oligarchie/Clans/Kleptokraten repatriiert werden (das ist eine allgemeine Frage für alle EU-Länder) oder anders ausgedrückt: welche politischen Kräfteverhältnisse wären im EU-Raum notwendig, um die kriminelle Steuervermeidungs-/Steuerflucht-Kumpanei von Großwirtschaft, Banken, reichen Klassen mit den Regierungen (in Steueroasen wie Luxemburg, City of London, exterritorialisierte Inselchen wie Jersey oder US-Deleware …) aufzubrechen und die in den letzten Jahrezehnten dorthin verschobenen Billionen Euro in die einzelnen Länder zurückzuholen? Denn: wo Schulden sind, stehen entsprechende Vermögen auf der anderen Seite, was auch für die Staatsverschuldung gilt, die bewusst mit politischen Maßnahmen/Gesetzen seit der Deregulierung der “Märkte” in den 80ern herbeigeführt worden ist. 
 
c.) da Punkt b) nicht so leicht umzusetzen ist: auf welche Länder mit großen Kapitalfonds/Devisenbeständen/Ressourcen und annehmbaren Kreditbedingungen (EZB-Zinssatz 0 Prozent minus x  und  Rückzahlungsmoratorium 25 Jahre plus x) könnte die derzeitige griechische Regierung zurückgreifen, falls EU/EZB/IWF bocken und ihre im Wortsinne tödliche Schulden-Presse fortsetzen wollen? 
 
d.) gibt es in der griechischen staatlichen Verwaltung, den Finanzbehörden, der Nationalbank … genügend Personal, das z.B. knallharte Maßnahmen (Kapitalverkehrskontrollen aus dem Off, Enteignungsmaßnahmen (scharfe Vermögensaben, progressive Besteurung …)  gegenüber den Oligarchen-Clans, den wirklich Reichen durchzuziehen willens und in der Lage ist?
 
Grüße,
Martin Zeis
 
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Zukunft ohne Euro: Wäre ich 
Eine Kolumne von Wolfgang Münchau, 02.03.2015
 
…dann würde ich einen einseitigen Schuldenschnitt durchsetzen, eine Parallelwährung zum Euro einführen und den Austritt aus der Währungsunion befördern. Und nicht mehr zurückkehren.
 
Zu Beginn eine kleine Gedankenübung: Versetzen Sie sich einmal in die Situation der Griechen und fragen sich, was Sie tun würden.
 
Würden Sie wirklich alles, was in den nächsten 20 Jahren an Wachstum geschaffen wird, an die Gläubiger zurückzahlen wollen? Würden Sie wirklich die Löhne und Preise senken, weil das die einzige Möglichkeit ist, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern? Würden Sie als griechischer Arbeitnehmer bei gleicher Leistung und gleicher Produktivität ein geringeres Nettoeinkommen in Kauf nehmen, als das, was Sie woanders bekämen? Zum Beispiel im Ausland.
 
Ich jedenfalls würde das nicht tun.
 
Sondern mir die Frage stellen, ob es Alternativen gibt, die für mich persönlich und für mein Land besser wären.
 
In den Verhandlungen um die kurzfristige Verlängerung des alten Pakets haben sich die Alternativen offenbart: Da die Gläubiger jede Form eines Schuldenschnitts kategorisch ablehnen, fällt die Wahl jetzt nicht mehr schwer.
 
Schuldenschnitt, Parallelwährung, Austritt
Wenn die gerade verhandelte Gnadenfrist von vier Monaten abläuft, würde ich den einseitigen Schuldenschnitt erklären. Ich würde die “offiziellen Schulden” – also die, die bei der Europäischen Zentralbank liegen und die Kredite der anderen europäischen Länder – nicht mehr bedienen, sondern nur noch die vom Internationalen Währungsfonds.
 
Und ich würde mir eine neue Währung zulegen. Aber keine Drachme – zumindest nicht sofort. Sondern eine Währung mit dem Namen Euro. Sie haben richtig gelesen. Es gibt weder technisch noch rechtlich irgendwelche Einschränkungen, warum Griechenland nicht eine Quasi-Währung herausgibt, die den Euro als seine Einheit hat.
 
Es gibt noch viele andere Möglichkeiten: Staatsobligationen, die man als Währung einsetzen kann. Oder man gibt Papiere heraus, die zukünftige Steuereinnahmen verbriefen. Wenn Sie ein solches Papier von der griechischen Regierung kaufen, etwa für 1000 Euro, dann könnten Sie zum Beispiel in zwei Jahren eine Steuerschuld von 1500 Euro begleichen. In der Zwischenzeit hätte die Regierung 1000 Euro, mit der sie das Bankensystem retten könnte. Es gibt genügend Vorschläge für Parallelwährungen, die unterschiedliche Dinge leisten.
 
Eine Parallelwährung wäre natürlich nur ein Zwischenstopp. Entweder erlaubt sie eine Rückkehr in den Euro oder sie ist ein Schritt zu einer neuen Drachme. Griechenland hat hier die freie Wahl.
 
Niemand kann Griechenland rechtlich aus dem Euro werfen. Auch dann nicht, wenn das Land Verträge bricht oder Schulden nicht zurückzahlt. Auch die Europäische Zentralbank kann es nicht. Sie kann lediglich griechische Staatstitel für die Finanzierung des Bankensystems verhindern, was normalerweise auch dessen Ende zur Folge hätte.
 
Wenn Griechenland für diesen Fall eine clevere Parallelwährung auf den Markt brächte und einen Run auf die Banken verhindern würde, dann wäre Griechenland technisch noch im Euro. Man hätte wertvolle Zeit gekauft und damit die Möglichkeit, aus dem Euro geordnet auszutreten, indem man die Parallelwährung später zur Neuwährung deklariert oder sie durch eine Neuwährung ersetzt.
 
Oder man findet einen Weg zurück in den Euroraum, in dem etwa die Parallelwährung abwertet, bevor man sie wieder in Euro umtauscht. Dann wären Gehälter und Preise deutlich weniger wert.
 
Panik verhindern
Parallelwährungen sind kompliziert, und man wird im Detail darüber reden müssen, ob man Euro-Geldflüsse aus dem Land beschränkt oder Höchstgrenzen für Kontoauszahlungen festsetzt, um eine allgemeine Panik zu verhindern.
 
Wir reden hier natürlich nicht von optimalen Alternativen. Wir reden davon, wie man eine Volkswirtschaft mit Massenarbeitslosigkeit und einer erdrückenden Schuldenlast in einer Währungsunion stabilisieren kann. Es wäre ökonomisch widersinnig und unmoralisch, einen neuen Kredit zu verhandeln, wenn von vornherein feststeht, dass Griechenland diesen Kredit nie zurückzahlen kann oder wird.
 
Die Einführung einer Parallelwährung erlaubt es, dass Griechenland einen Weg findet, um wieder auf die Beine zu kommen. In welche Richtung man danach weitergeht – zurück in den Euro oder nach vorn in eine andere Zukunft – ist sicherlich eine wichtige Frage.
 
Ich persönlich würde nach dieser Erfahrung nicht in den Euro zurückwollen. Aber egal, wie man diese Frage künftig beantwortet. Man muss zunächst auf die Beine kommen, bevor man entscheidet, wohin man geht. Und dazu braucht es zwei Dinge. Erstens einen Schuldenschnitt, wenn nötig ohne Abstimmung mit den Kreditgebern; und zweitens eine Parallelwährung.
 
Die jüngst vereinbarte Verlängerung des alten Kredites um vier Monate gibt den Griechen Zeit, eine solche Strategie akribisch zu planen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie sie nutzen werden.

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Martin Zeis
globalcrisis/globalchange NEWS

 

Greece Exposes The Global Economy’s Achilles Heel

zerohedge, Feb 06, 2015 — http://www.zerohedge.com/news/2015-02-06/greece-exposes-global-economys-achilles-heel

Greece Exposes The Global Economy’s Achilles Heel

The new Greek political party, known as Syriza, the Coalition of the Radical Left, has done the unthinkable: they’ve dared to speak the t r u t h .
In this case, the truth is perfectly captured by the blunt assessment by the new Greek finance minister, Yanis Varoufakis, who recently declared “I’m the finance minister of a bankrupt country.”

Such honest assessments are not supposed to be uttered in politics, no matter how true they may be. And so, as you can imagine, the machinery of the defenders of the status quo is in quite a lather over the whole affair. And it’s doing everything it can to minimize and marginalize the new Greek government.
One editorial in the Financial Times summed up the establishment view quite well, I thought, putting its contempt for those who dare to simply state what is true right on the table:

Athens plots a daring escape from the troika
Feb 2, 2015
Syriza is as radical as any party to take power within the eurozone. Hardly any of Greece’s new cabinet have experience of government; predictably, its first week was studded with chaotic interventions, including a clumsy blunder into EU-Russian relations. Syriza’s rhetoric is still more suited to a university seminar than a serious programme of government.
Source: www.ft.com/cms/s/0/d465f714-aad8-11e4-81bc-00144feab7de.html
free download via: www.euro2day.gr/ ftcom_en/ article-ft-en/ 1300058/ athens-plots-a-daring-escape-from-the-troika.html

To summarize, the European establishment considers Syriza to consist of radicals with no experience in government who are acting chaotically as they blunder about brandishing immature rhetoric more suited to young students than the serious business of governing.
And that was just the opening paragraph.
As I said, the new Greece administration has got the powers that be in quite a lather. Why is that?
I think it’s because the new Greek rulers have dared to call a spade a spade. They’ve spoken the unspeakable. They’ve said that the vast quantities of debt accumulated by Greece, enabled by central bank money-printing programs, are simply unpayable under current terms.

Of course, this is no different than the situations of Italy, Portugal, Ireland, Spain, the UK, France, Japan — or even the US — which is precisely why it’s being considered such a horrendous foul for Greece to publicly speak as it is now. Such honesty does not have a welcome place in modern politics, and more dangerously, it threatens confidence in the entire system.

Who Is Syriza Exactly & Why Are They In Power? … *

Weeks Away From Running Out Of Money …

“Fire!” …

So Why Should You Care? …

* Note that the rise of Syriza aligns very well with the decline of employment and wages:

Full text see URL:
http://www.zerohedge.com/news/2015-02-06/greece-exposes-global-economys-achilles-heel

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Martin Zeis
globalcrisis/globalchange NEWS
martin.zeis@gmxpro.net

By “Punishing” France, The US Just Accelerated The Demise Of The Dollar

www.zerohedge.com/news/2014-07-04/punishing-france-us-just-accelerated-demise-dollar-0
zerohedge.com, July 04, 2014

By “Punishing” France, The US Just Accelerated The Demise Of The Dollar

Not even we anticipated this particular “unintended consequence” as a result of the US multi-billion dollar fine on BNP (which France took very much to heart). Moments ago, in a lengthy interview given to French magazine Investir, none other than the governor of the French National Bank Christian Noyer and member of the ECB’s governing board, said this stunner at the very end, via Bloomberg:

NOYER: BNP CASE WILL ENCOURAGE ‘DIVERSIFICATION’ FROM DOLLAR
Here is the full google translated segment:

„… Q. Doesn’t the role of the dollar as an international currency create systemic risk?

Noyer: Beyond [the BNP] case, increased legal risks from the application of U.S. rules to all dollar transactions around the world will encourage a diversification from the dollar. BNP Paribas was the occasion for many observers to remember that there has been a number of sanctions and that there would certainly be others in the future. A movement to diversify the currencies used in international trade is inevitable. Trade between Europe and China does not need to use the dollar and may be read and fully paid in euros or renminbi. Walking towards a multipolar world is the natural monetary policy, since there are several major economic and monetary powerful ensembles. China has decided to develop the renminbi as a settlement currency. The Bank of France was behind the popular ECB-PBOC swap and we have just concluded a memorandum on the creation of a system of offshore renminbi clearing in Paris. We have very strong cooperation with the PBOC in this field. But these changes take time. We must not forget that it took decades after the United States became the world’s largest economy for the dollar to replace the British pound as the first international currency. But the phenomenon of U.S. rules expanding to all USD-denominated transactions around the world can have an accelerating effect.“

In other words, the head of the French central bank, and ECB member, Christian Noyer, just issued a direct threat to the world’s reserve currency (for now), the US Dollar.

Putting this whole episode in context: in an attempt to punish France for proceeding with the delivery of the Mistral amphibious warship to Russia, the US “punishes” BNP with a failed attempt at blackmail (recall that as Putin revealed, the BNP penalty was a used as a carrot to disincenticize France from concluding the Mistral transaction: had Hollande scrapped the deal, BNP would likely be slammed with a far lower fine, if any). Said blackmail attempt backfires horribly when as a result, the head of the French central bank makes it clear that not only is the US Dollar’s reserve currency status not sacrosanct, but “the world” will now actively seek to avoid USD-transactions in order to escape the tentacle of global “pax Americana.”

And, the biggest irony of all is that in “punishing” France for dealing with Russia, that core country of the Eurasian alliance of Russia and China, the US merely accelerated the gravitation of France (and all of Europe) precisely toward Eurasia, toward a multi-polar (sorry fanatic believers in a one world SDR-based currency) and away from the greenback. — emphasis,, zerohedge —