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Maidan Snipers – Internationale Untersuchung steht noch aus

Von: Ste B <sbest>

Datum: Samstag, 5. April 2014 19:01
An: Global Crisis <globalcrisis%Martin.zeis>
Betreff: Maidan Sniper – Internationale Untersuchung steht noch aus

Hallo an die Mitlesenden der Liste,

während die internationale Untersuchung der Morde durch ‚unbekannte Scharfschützen‘ (engl. Snipers) immer noch aussteht, aber von den EU und NATO-Kreisen auch nicht eingefordert wird, gibt es im Internet einige (leider) wenige Informationen zu diesem Thema. Eine der ersten Seiten, die sich zu den Vorgängen aus sachkundiger Perspektive äußerte, waren US amerikanische Veteranen (Text 1), deren Einschätzung bereits über diese Listen verteilt wurde.

Neue Fakten finden sich auf dem Blog ‘Hinter der Fichte‘ (Text 2), wo weitere Augenzeugen zitiert werden, die zu einer Klärung der gezielten Schüsse auf dem Majdan in Kiev einiges Neue beitragen. So wird auch gezeigt, wie oberflächlich die Putschisten-Regierung der Ukraine mit den vorhanden Belegen zu diesen Vorgängen umgehen. Nach wie vor bleibt die Frage bei diesen Snipers zentral, wer bestellte sie und wem nützten die durch die gezielten Schüsse ermordeten unter den Demonstranten und der Sicherheitskräfte. Wobei es letztlich zweitrangig wäre, welcher Nationalität diese Scharfschützen angehören. Denn verbunden mit dieser Frage ist nicht zuletzt auch die moralische, bzw. rechtliche Bewertung der derzeitigen Übergangsregierung und ihrer Unterstützung durch EU/NATO/USA und Bundesregierung.

Im folgenden dokumentiert:

1.

http://www.veteranstoday.com/2014/03/05/veterans-today-was-right-kiev-shootings-a-psyops-provocation/

VT – Veterans Today – Military & Foreign Affairs Journal
Wednesday, March 5th, 2014
Posted by Jim W. Dean, VT Editor

Veterans Today was right – Kiev shootings a psyops provocation

Breaking Estonian Foreign Minister Urmas Paet and Catherine Ashton discuss Ukraine over the phone

The conclusion is no surprise but it is nice for the Russians to share the confirmation with us. (…)

2. (der Artikel ist unten reinkopiert)

Freitag, 4. April 2014

Ukraine-Sniper: Räuberpistolen, britische Ermittler und ein gelöstes Rätsel

Wer schoß in Kiew auf wen? Die Täter haben ein paar “Täter” gefunden.
Das Übereinkommen vom 20. Februar 2014 mit dem ukrainischen Präsidenten Janukowitsch umfasste auch die unabhängige Untersuchung der tötlichen Vorkommnisse vom Maidan. Nachdem er in die Falle ging und vertrieben wurde, ist keine neutrale Untersuchung geschehen. Das Telefonat zwischen der nicht überraschten Ashton und dem sprach zwar Bände, seit der Machtergreifung hörte man jedoch nichts Konkretes mehr. Bis diese Woche.

Dia-Show in Kiew
Die Putschisten legten gestern in Kiew ein Ammenmärchen vor. Der von den Putschisten als Chef des ukrainischen Geheimdienstes wieder eingesetzte Valentin Naliwajtschenko behauptet am 3. 4. 2014 vor der Presse, Janukowitsch sei für die Schüsse auf dem Maidan verantwortlich. Nicht genug damit; er erzählt auch wie aus einem schlechten Hollywood-Drehbuch: Russische Geheimagenten hätten Janukowitsch geholfen, den Plan zu schmieden und auszuführen. Für ihn nicht von Belang: Für nichts davon konnte der Schlapp- und Cowboyhut Beweise vorlegen. Alles was er hatte, waren ein paar in der UNO erinnert.

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Dia-Abend, 3. 4. 2014

Selbst die ARD, obwohl derzeit federführende Instanz in Sachen Desinformation, konnte den Münchhausen nicht ernsthaft verkaufen. O-Ton Tageschau am 3. April 2014 immerhin: „Die Regierung macht es sich zu leicht.“ Auch die andere eingeladene Westpresse nimmt dem Putschisten seine Flickschusterei nicht ab. Dass die Chefs in den Redaktionen von Brüssel bis Washington dem Heizdecken-Verkäufer-Auftritt anschließend einen ernsthaften Anstrich geben wollten ist eine Farce. Für uns umso wichtiger, Personen und Situationen aus dem Mediennebel zu holen.

Dirty Three
Allein die Vita der Personen am Podium lässt einen den Kopf schütteln. Da wäre “Innenminister” Awakow, ein Ex-Gouverneur und Wirtschaftskrimineller, der in Italien nach Interpol-Fahndung im Knast saß. Unter seiner Ägide schoss sich der kompromittierende Faschist Muzychko letzte Woche aus Versehen selbst ins Herz. Dann sitzt da der „ermittelnde“ Generalstaatanwalt Makhnitsky von der faschistischen”Swoboda”-Partei, die am Tatort zur Tatzeit den Ton angab. Als Wortführer erleben wir die schillerndste Figur, Valentyn Nalyvaichenko, aus Klitschkos US-BRD-finanzierter UDAR-Partei. Nalyvaichenko war unter dem US-orangenen Juschtschenko Generalkonsul in Washington und wurde anschließend Geheimdienstchef in Kiew, der den Dienst an die USA anband. Er verlor seinen Posten als Juschtschenko abgewählt wurde. Jetzt – wo NATO, Putschisten und Nazis in Kiew bestimmen – ist er wieder da. Heute sind die USA wieder Hausherr beim SBU. US-Vizepräsident Biden hatte ihn nicht grundlos als “unseren Mann in Kiew” bezeichnet. Der Geheimdienst-Boss hatte zur Untermauerung seiner Thesen vom 3. April flugs 12 Berkut-Polizisten verhaften lassen. Dazu unten mehr. Da in Kiew präsentierte sich – wie man sieht – die geballte Unabhängigkeit und Rechtschaffenheit. Mehr ist zu dieser Show selber nicht zu sagen.

Die Briten
Stellen wir dieser Show stattdessen einige erhebliche Fakten und Fragen entgegen, die die Putschisten samt und sonders unterschlagen haben. Da wären zunächst die im Gespräch mit der britschen Baroness Ashton. Wichtiger noch, “Hinter der Fichte” möchte an die hochinteressanten Feststellungen der britischen BBC am Maidan erinnern. Man sieht in zahlreichen Videos wie Kugeln in den Baum von hinten einschlagen, die Opfer folglich aus dem Maidan-Bereich beschossen werden.

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Einschuss im Baum, der Mann schaut in Richtung des Schützen.

Dort befindet sich die Musikakademie („Philharmonie“). Wie wir von dem BBC-Mann Gabriel Gatehouse wissen, waren bereits am 24. Februar 2014 britische Ermittler am Maidan. Sie haben konkret mindestens vier Schusspositionen benannt. Unter anderem auch vom Gebäude der Nationalbank und dem Hotel Ukraina, die aber im Kiewer Bericht nicht genannt werden. Warum? Wer hatte zu dem Zeitpunkt dort Zugang? Wer hat wen gesehen? Die fixen Ballistiker von der Insel erklärten vor laufender Kamera an Hand der Schusskanäle- und spuren, dass es sich nicht um einfache Kalaschnikows, sondern Scharfschützengewehre gehandelt habe. Warum werden diese anonymen britischen „Experten“ nicht präsentiert? Was haben Sie herausgefunden? Wer hat sie so schnell nach Kiew gebracht? Bedenken wir, es war zwei Tage nach dem Umsturz!

Funkverkehr
Eine andere Sache. Es gibt Funkmitschnitte von Beobachtern (Aufklärern?) außerhalb des Maidan vom 18./19. 2. 2014 (die in der West-Propaganda als Sniper bezeichnet werden, Rufzeichen „Myron”, „Dober”, „Felix”, „Gummi”, „Hassan”,“ „Smena”, „Center”, “Stange”, “Kolun”, “Judge”, “Sewa”) die aber belegen, dass sie a) nicht zur Berkut gehören, sie b) nicht schießen und c) die Schützen nicht zu ihnen gehören.

Die Insider
Die zielgerichtete Propaganda des Westens blendet die Aussagen der Spezialisten der Ukraine aus. Da wäre zum Beispiel Nalyvaichenkos Vorgänger Jakimenko. Er hat ein äußerst gegeben, das im Mainstream weitgehend verschwiegen wurde. Die Details kann man bei den Kollegen von Parteibuch nachlesen. Woher kamen seines Wissens die Sniper? Zunächst kamen die Schüsse aus der vom Kommandanten des Maidan, Parubij, kontrollierten, „Philharmonie“. Von dort aus operierten insgesamt 20 Schützen mit automatischen Waffen. Sie schossen parallel zum Angriff am Boden auf die Berkut-Polizisten. Später kamen diese rund 20 Leute unter den Augen vieler Zeugen (ukr. Geheimdienst und Maidan-Anhänger) aus der Philharmonie. Mit speziellen Taschen für den Transport von Scharfschützengewehren. Es gab auch Kalaschnikows mit Zielfernrohren. Sie waren, von den abgerissenen Maidan-Leuten gut unterscheidbar, professionell gekleidet. Zu den Augenzeugen zählen Vertreter von “Swoboda” (Partei des jetzigen rechten Generalstaatsanwaltes), “Rechter Sektor”, (Parubij), “Vaterlandspartei” (Timoschenko) und UDAR (Geheimdienstchef Nalyvaichenko und Klitschko). Dann teilten sich die Sniper Jakimenko zufolge in zwei Gruppen. Die eine der Gruppen verlor der SBU aus den Augen. Die anderen 10 gingen zum Hotel Ukraina. Von dort gingen die Schüsse weiter. Dann wandte sich jemand vom “Rechter Sektor” und “Swoboda” an Jakimenko, die Spezialeinheit “Alpha” einzusetzen, um diese Gebäude von Scharfschützen zu säubern. Jarosch vom Rechten Sektor und Tjagnibok von der Swoboda wollten sich damit entweder ein Alibi verschaffen oder sie waren wirklich nicht eingeweiht. Wie der Tod des Muzychko zeigt, waren und sind sie eh nur – inzwischen kompromittierendes – Kanonenfutter. Die Sniper kamen ergo aus dem Bereich des Maidan-Kommandanten Parubij – (jetzt der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates und Verantwortlich für die SA-ähnliche Nationalgarde).

Parubij
Er hat die Ausschaltung der Sniper verhindert. Geheimdienstchef Jakimenko war bereit, sie unschädlich zu machen. Wer waren die Schützen? Nach SBU-Informationen z. Z. von Jakimenko (die Dokumente sind ja im Besitz des USA-Verbündeten Nalyvaichenko), waren darunter entlassene Ehemalige des Geheimdienstes des Verteidigungsministeriums, Leute aus dem ehemaligen Jugoslawien, Leute aus anderen Ländern. Alle Söldner. Jakimenko wörtlich im Interview: „Die neuen Behörden werden nicht nach Söldnern suchen. Warum sollten sie ihr eigenes Grab schaufeln?“ Parubij gehört zur Gruppe um den Oligarchen Poroschenko (jetzt Präsidentschaftskandidat, von Deutschland präferiert, Klitschko trat zu seinen Gunsten zurück), Gvozd, Malamuzh, (beide ukr. Auslandsgeheimdienst unter Nalyvaichenko) oder Gritsenko (antiruss. Verteidigungsminister, der sich für NATO-Beitritt der Ukraine stark machte). „Das sind die Kräfte, die alles ausgeführt haben, was ihnen von ihren Führern aufgetragen wurde – die Vereinigten Staaten von Amerika. Sie haben, im Wesentlichen, jeden Tag in der Botschaft verbracht. Es gab keinen Tag, wo sie nicht in der Botschaft waren.”

Paschinski mit dem Gewehr
Was ist eigentlich aus Paschinski geworden, dem Mitglied von Timoschenkos Vaterlandspartei? Er war am 18. 2. gefilmt worden wie er ein Scharfschützengewehr vom Maidan schmuggelt. Paschinski ist jetzt Chef des Präsidialamtes in Kiew. Was hat er ausgesagt? Schweigen.

Die Berkut-Beamten
Und dann wären da noch die Spezialkräfte der Ukraine. Die schwarzen Uniformen mit den gelben Armbinden.

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Berkut-Spezialeinheit deckt den Rückzug am 20. 2. 2014, Oktober-Palast

Am 3. 4. 2014 sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Berkut-Angehörigen, Vladimir Krashevsky, der Presse, die Bereitschaftspolizei Berkut war nicht an den Massenmorden vom 20. 2. 2014 beteiligt. Um 8 Uhr am Morgen des 20. 2. 2014 zogen sich die Berkut in verschiedene Richtungen zurück. In dem Moment kamen sie aus verschiedenen Gebäuden unter Beschuss. Die Berkut mussten für 300 Polizisten in einer riskanten Aktion den Rückzug aus dem Bereich des Oktoberpalastes decken. “250 Menschen konnten dank der Deckung durch die Männer in den schwarzen Uniformen mit den gelben Armbinden evakuiert werden. 50 wurden leider gefangengenommen und zum Maidan gebracht. Während des Feuerschutzes wurde der Berkut-Offizier, Nikolay Semchuk, von zwei verschiedenen Scharfschützen gleichzeitig getroffen. Im Bein und im Kopf”. Der “Generalstaatsanwalt” hatte die Einheit reißerisch “Schwarze Kompanie“ genannt. Ihr korrekter Name sei “Spezialkompanie des Spezialpolizeiregimentes Berkut der Stadt Kiew“. Sie bestand aus 90 Mann, von denen 23 in dem Bereich des Gefechtes waren. 12 von ihnen wurden verhaftet, nur drei sind noch in Gewahrsam; der Kommandeur und zwei weitere Personen. Sie müssen sich einem Lügendetektortest unterziehen. (Wir hatten bereits berichtet, dass das eine nach dem Parteiprogramm der “Swoboda”-Partei eingeführte Technik ist.)
Der Berkut-Veteran Krashevsky meint, die Untersuchung und Verhaftung sei lediglich eine politisch aufgeladene Kampagne, um Berkut und die Sicherheitskräfte zu Feinden zu machen.

Journalisten
Deutsche, russische, britische Journalisten waren zuhauf vor Ort. Golineh Atai zum Beispiel, die live verkündete, in ihrem Fensterrahmen im Hotel Ukraina seien Kugeln eingeschlagen. In den Übertragungen die wir sahen stand sie stets zum Maidan! Wie hier auf diesem Bild vom 19. 2. 2014. Links hinter ihr das Konservatotium (“Philharmonie”). Am Nachmittag des 20. 2. 2014 – nach dem Abzug der Berkut – twittert sie nocheinmal mit Foto: “Erst mal keine Live-Interviews auf dem Balkon. Wer schießt auf Journalisten?”
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Da wir in ihren eigenen Berichten sehen, dass der Balkon zum Maidan liegt, auf welchem Weg können die Schüsse dann von ausserhalb des Maidan gekommen sein?
Also, Briten und Russen haben den Rückzug der Berkut und die Männer in den schwarzen Uniformen gefilmt. Von ihnen stammen die Fotos die Awakow gestern versuchte, der Presse als “Sniper-Beweise” unterzuschieben. Winziger Fauxpas: Laut Untersuchung der Briten haben aber von dort keine Sniper-Angriffe stattgefunden. Da die Fotos die Awakow zeigte von Journalisten stammten die dabei waren: Wer ist befragt worden?

Damit ist das Rätsel um die Männer mit den gelben Armbinden gelöst. Sie deckten den Rückzug der Berkut. Darüber hinaus gibt es genügend – für jeden zugängliche – Videobeweise die zeigen, dass die Berkut natürlich in der Bewegung nicht mit Scharfschützengewehren hantieren konnten. Die Briten bestätigten aber ausdrücklich, dass es sich bei den Schützen um Scharfschützen gehandelt hat.
Nichts von dem was die Dirty Three vorführten passt mit der Realität zusammen.
Die Slide-Show in Kiew zeigte, der NATO nimmt man den Bock als Gärtner nicht ab.

Desinformation, Irritationen, Halbwahrheiten Was ist los in der Ukraine? – Diskussion –

Von: “Fritz Mielert” <mielert@die-anstifter.de>
Datum:  21.03.2014 16:47:06
 
 
Desinformation, Irritationen, Halbwahrheiten
Was ist los in der Ukraine?
–   Diskussion  –
 
Mo, 24. März, 19:30 Uhr
Württembergischer Kunstverein (WKV), Schloßplatz 2, 70173 Stuttgart
 
Veranstalter: Die AnStifter, Ohne Rüstung leben, DFG/VK
 
Podium: Andreas Zumach (taz), Paul Russmann (Ohne Rüstung leben), EUCOM (angefragt), russische Botschaft (angefragt), ukrainische Botschaft (angefragt)
 
Moderation: Martin Zeis
 
Unterstützt von Kultur des Friedens und AK Demokratie.
 
Andreas Zumach, Jahrgang 1954, arbeitet auf den Gebieten des Völkerrechts, der Menschenrechtspolitik, der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle und internationaler Organisationen. Er arbeitet in Genf als Korrespondent für Printmedien (u.a. die tageszeitung). Einen Namen machte er sich m 2003 mit seiner Kritik am dritten Golfkrieg. Im Jahr 2009 erhielt er den Göttinger Friedenspreis.
 
Paul Russmann, Jahrgang 1956, arbeitet hauptamtlich für die ökumenische Friedensorganisation »Ohne Rüstung leben«. Als kritischer Aktionär tritt er immer wieder bei Hauptversammlungen großer Konzerne auf und setzt sich für eine Unternehmenspolitik ein, die sich am Allgemeinwohl orientiert und sich für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz einsetzt.
 
Martin Zeis, Jahrgang 1952, seit 1981 Lehrer an Berufskollegs (Deutsch, Zeit-/Wirtschaftsgeschichte), seit 2006 Redakteur der Newsgruppe
„globalcrisis/globalchange“; parteilos; Mitglied in attac-D, Solidarische Moderne, Monetative.
 
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Über Fritz Mielert
Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitet als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er zwischen 2011 und 2013 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.
 
Die AnStifter e.V.
Fritz Mielert, Geschäftsführer
+49 (0)176 – 666 81 81 7
 
DenkMacherei
Mo-Fr, 10-18 Uhr oder 7-22 Uhr, je nach Lust und Laune
+49 (0)711 – 248 69 621
Werastr. 10, 70182 Stuttgart
 
AnStifterIn werden?
Formlos mailen – Infos folgen!
 
AnStiften. Der Zivilgesellschaft den Rücken stärken!
www.die-anstifter.de
 

ukrainischer Generalstaatsanwalt zu den Maidan-Scharfschützen

Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:

Von: “Martin Zeis” <Martin.zeis>
Datum: 21. März 2014 17:15:20 MEZ
An: “St. Best” <sbest>, “E.Schenk” <e.schenk>
Betreff: ukrainischer Generalstaatsanwalt zu den Maidan-Scharfschützen

www.russland-ru/ukraine-special — Minuten-Protkoll – 21.03.2014

11:52
Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine hat ermittelt, dass die Scharfschützen, die auf dem Maidan (Unabhängigkeitsplatz in Kiew) geschossen hatten, ukrainische Bürger sind, meldete die Nachrichtenagentur UNIAN unter Hinweis auf einen Kommentar des Generalstaatsanwalts des Landes, Oleg Machnizki.

„Die Identität der Scharfschützen, die auf dem Maidan geschossen hatten, ist festgestellt. Ihre Namen kann ich nicht nennen. Aber sie sind bekannt. Vorläufig sind das nur ukrainische Bürger“, sagte Machnizki im Fünften Kanal.

Früher war im Internet der Mitschnitt eines Gesprächs zwischen dem estnischen Außenminister Urmas Paet und EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton vom 26. Februar – nach einem Besuch Paets in der Ukraine – aufgetaucht. Bei dem Gespräch beruft sich der Minister auf Angaben der Ärztin Olga Bogomolez, die auf dem Maidan verletzten Menschen medizinische Hilfe geleistet hatte, über die Scharfschützen, die in Kiew geschossen hatten. Wie Paet sagte, „wächst schnell das Verständnis dafür, dass hinter diesen Scharfschützen nicht Janukowitsch, sondern jemand aus der neuen Koalition gestanden hatte“.

Nach Ansicht von Alexej Puschkow, Leiter des auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), gibt es zwischen den europäischen Parlamentariern selbst Meinungsverschiedenheiten zur Frage der Scharfschützen.

Puschkow wies auch darauf hin, dass die heutigen ukrainischen Behörden sich Mühe geben würden, alles zu tun, damit die sie entlarvenden Informationen nicht ans Licht kämen.