Schlagwort-Archive: #Bargeldverbot

Ein gut gehütetes offenes Geheimnis: Washington steckt hinter Indiens brutalem Bargeld-Experiment – norberthaering.de

01.01.2017

Blog des Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring zu Wirtschaftspolitik für die Reichen und Mächtigen, zu Geldreform, Medienversagen und Euro-Krise.

Quelle: Ein gut gehütetes offenes Geheimnis: Washington steckt hinter Indiens brutalem Bargeld-Experiment – norberthaering.de

Norbert HÄRING: Der Krieg gegen das Bargeld eskaliert, NDS-Interview 02.12.2016

globalcrisis/globalchange NEWS

Interview von Jens WERNICKE mit Norbert HÄRING
NDS, 2.12.2016 — www.nachdenkseiten.de/?p=36082

Der Krieg gegen das Bargeld eskaliert

“… Norbert Häring, (…) argumentiert, von der Öffentlichkeit weitgehend unbeobachtet ebneten die Eliten mehr und mehr den „Weg in die totale Kontrolle“, an dessen Ende die Bürger ihre soziale Existenz nur noch sicherstellen könnten, wenn die Zustimmung der Mächtigen hierzu besteht.” (vgl. http://www.nachdenkseiten.de/?p=32030 )

Herr Häring, in Ihrem inzwischen sehr populären Blog sprechen Sie von einer „neuen Runde im Krieg gegen das Bargeld“. Was ist geschehen?

Die Zeitungen sind aktuell voll von Artikeln über Banken, die Geld für Bargeldauszahlungen verlangen, von Bild bis FAZ und auch in Österreich. Dabei wird um Verständnis geworben und teilweise sogar mit falschen Behauptungen operiert. Ein wichtiges Gerichtsurteil, das dieses Tun der Banken eng begrenzt, wird gar nicht erst erwähnt.
In Indien überfallen Regierung und Notenbank ihre Bürger über Nacht mit einem Verbot der Nutzung des größten Teils ihres Bargeldes und fügen der Wirtschaft damit schweren Schaden zu.
Die Notenbanken entwerfen öffentlich Pläne, Bargeld durch Förderung digitaler Bezahlverfahren zurückzudrängen und kümmern sich dabei ausdrücklich nicht darum, was die Bürger wollen.
Und die Bundesbank, die bisher zumindest verbal gegengehalten hatte, macht jetzt auch mit und sagt nichts Kritisches mehr.

Das sind alles ziemlich verschiedene Dinge und Weltgegenden. Meinen Sie wirklich, das hätte etwas miteinander zu tun?

Natürlich. Das ist Teil einer globalen Kampagne. Die Notenbanker stimmen sich über die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und andere Foren intensiv international ab. Gerade hat eine Arbeitsgruppe der BIZ einen Bericht herausgebracht, in dem die Förderung digitaler Bezahlverfahren zu Lasten des Bargelds propagiert wird. Vorteile und Nachteile der Bargeldverdrängung werden nur aus Sicht der Finanzbranche behandelt. Für die Bürger sehen die Notenbanker nur Vorteile.
Die Bundesbank war in der Arbeitsgruppe gut vertreten. Raghuram Rajan, der bis vor kurzem noch Notenbankchef in Indien war, ist jetzt Vizechef der BIZ und Mitglied in der sogenannten Group of Thirty, in der sich die internationale Großbankenlobby und Notenbanker hinter verschlossenen Türen abstimmen. Letzteres gilt auch für die prominentesten Vorkämpfer der Bargeldabschaffung, wie Larry Summers, Ken Rogoff und Mario Draghi.

Sie wittern also eine internationale Verschwörung … der Finanzeliten? Welches Ziel verfolgen diese hierbei und inwiefern ist das von Interesse für Sie und mich?

(…)

HÄRING-NDS-Interview-zu-Bargeldabschaffung161202.pdf

Der Weg in die totale Kontrolle – NDS

 

Norbert Häring

Was bräuchte es für eine moderne Diktatur? Eine allumfassende Überwachung wäre gut. Am besten in Verbindung mit Sondergesetzen, die der Exekutive erlauben würden, Grund- und Menschenrechte – etwa unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfungauszuhebeln, wo immer ihnen dies notwendig erscheint. Eine allumfassende Propaganda wäre nötig. Und, ja: Hilfreich wäre sicher, wenn die Bürger ihre soziale Existenz nur noch sicherstellen könnten, wenn die Zustimmung der Mächtigen hierzu besteht. Dass letzteres gerade unter dem Label der „Bargeldabschaffung“ auf der Agenda der internationalen Eliten steht, argumentiert der Wirtschaftsjournalist und Autor zahlreicher populärer Wirtschaftsbücher Norbert Häring im Gespräch mit Jens Wernicke. (…)

Das vollständige Interview unter diesem Link:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=32030

Der Verschwörungstheoretiker Norbert Häring und das Centre for European Reform – norberthaering.de

23.02.2016
Blog des Wirtschaftsjournalisten Norbert HÄRING zu Wirtschaftspolitik für die Reichen und Mächtigen, zu Geldreform, Medienversagen und Euro-Krise.

Christian Odendahl, Chefvolkswirt des „pro-europäischen“ Centre for European Reform in London hat einen Zeitungsartikel zum nicht-existenten Grundrecht auf Bargeld geschrieben. Ich erlaubte mir, auf Twitter eine kleine Offenlegung zu den Sponsoren des Instituts zu ergänzen. Das rief unerwartet heftige Reaktionen bei Herrn Odendahl und anderen hervor.

weiterlesen:

Quelle: Der Verschwörungstheoretiker Norbert Häring und das Centre for European Reform – norberthaering.de

„Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle“ ist ab 11. März im Buchhandel und ist eine einzige, ausführlich begründete “Verschwörungstheorie”.

Ernst WOLFF: Bargeld-Abschaffung – Das Ende unseres Finanzsystems rückt näher; 23.02.2016

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis, 23.02.2016
Guten Tag zusammen,
Ernst Wolff hat heute einen (weiteren) gut verständlichen Text zum Bargeldverbot auf mehreren Websites veröffentlicht:   “Bargeld-Abschaffung – Das Ende unseres Finanzsystems rückt näher”. (1)
—  Der vollständige Text ist mit ergänzenden Anmerkungen als Anhang beigefügt. —
Grüße,
Martin Zeis
A u s z u g
… Logische Konsequenz eines bankrotten Systems
Auch diese Form der schleichenden Enteignung nehmen die arbeitenden Menschen nicht einfach hin. Wie das Beispiel Schweiz zeigt, hebt ein Großteil der Bevölkerung sein Geld nach der Einführung von Negativzinsen von der Bank ab und hortet es      daheim. Genau diese Entwicklung versuchen Staat und Finanzindustrie nun zu verhindern, indem sie die umgehende Eindämmung und Abschaffung des Bargeldes vorantreiben.
Sowohl Bail-in, als auch Negativzinsen und Abschaffung von Bargeld sind allerdings von Staat und Finanzwirtschaft nicht aus freien Stücken konzipiert worden, um an das Geld arbeitender Menschen zu kommen. Sie sind vielmehr die notwendige
Konsequenz aus der Entwicklung eines längst bankrotten Finanzsystems: Sie mussten und müssen eingeführt werden, um das System selbst am Leben zu erhalten.
Dabei erzeugt die letzte der drei Maßnahmen, die Abschaffung des Bargeldes, ein neues und für das System langfristig existenzgefährdendes Problem. Sie führt nämlich dazu, dass die arbeitenden Menschen andere Möglichkeiten suchen, ihr Erspartes vor dem Zugriff der Banken und des Staates zu retten – und sich deshalb verstärkt den Edelmetallen, insbesondere dem Gold zuwenden.
Gold statt Geld 

Die private Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen hat seit der Einführung von Bail-in und Negativzinsen ganz erheblich zugenommen und bereits zu einem deutlichen Anstieg des Goldpreises geführt. Sollte sich dieser Prozess fortsetzen (und er wird im Fall der kompletten Bargeldabschaffung exponentiell zunehmen), wird er das bestehende System aus seinen Angeln heben. Warum? …

(1)

 

WOLFF-Bargeldabschaffung160223.pdf

Norbert HÄRING zum Bargeldverbot: Die Summers-Draghi-Rogoff-Verschwörung (mit P.S.); 17.02.2016

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis, 17.02.2016

Guten Tag zusammen,

der Wirtschaftsjournalist und Fachbuchautor Norbert Häring, der seit 2002 für das Handelsblatt über Geldpolitik, Konjunktur und Finanzmärkte berichet(e) und seit 2011 Direktor der von ihm mit gegründeten World Economics Association, einer internationalen Ökonomenvereinigung mit rund 7000 Mitgliedern aus über 110 Ländern sowie Mitherausgeber der Fachzeitschrift “World Economics Journal”, ist, hat interessante Hintergründe zu der seit einigen Wochen in die breite Öffentlichkeit getragene Bargeldverbots-Kampagne zusammengetragen. (siehe sein Artikel weiter unten).

Das Thema wird seit Monaten auf zahlreichen Websites/Foren – v.a. in den U.S. – kritisch diskutiert. Demnach sind die zentralen Absichten dieses – für viele fast nicht glaubhaften – Vorhabens:

1. die vollständige Kontrolle aller Geldbewegungen der BürgerInnen;

2. angesichts der bevorstehenden Finanzkrise Lehman 2.0 im Westen (siehe Deutsche Bank) soll ein Bankrun im Ansatz elektronisch verhindert werden, indem
a) niemand (vorher) Bargeld abgeben kann und
b) die Geldauszahlung über Bankautomaten (oder die Geldüberweisungen v.a. in den Nicht-Euro-Raum) problemlos limitiert werden können (z.B. 100 Euro pro Tag);

Das schon in der heißen Phase befindliche Verbot von 500-Euro-Scheinen hat z.B. in Griechenland zur Panik geführt, weil Teile der Bevölkerung nach der Sparguthaben-Enteignung in Zypern ihre Alters-/Vorsorge-/Notzeiten-Ersparnisse in 500-Euro-Scheinen platzsparend außerhalb der Bank deponiert haben — sind diese Scheine verboten, sind sie wertlos, bringt man sie zur Bank, outet man sich. und wird ggf. über Strafsteuern etc. teilenteignet;

3. die problemlose elektronische (Teil-)Enteignung von Bank-Einlagender sog. Cut – (ab bestimmten Limits), z.B. bei einer Bankinsolvenz; so sahen sich in Zypern u.a. viele RentnerInnen, kleine, mittlere Betriebe ihrer Altersversorgung oder ihrer Lohnzahlungs- und Betriebsmittel-Einlagen ab 100.000 Euro aufwärts über Nacht beraubt;

4. gegen die schleichende Entwertung der gesamten Geldeinlagen im Zuge der Einführung von Negativzinsen seitens der Zentralbanken (erst für die Banken, danach für die großen Guthaben, danach für alle – im Gespräch sind bis zu minus 5 Prozent pro Jahr) ist man wehrlos

HÄRING-Bargeldverbot160217.pdf