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Trumps Wirtschaftskriegsziel: System Change in China

Trumps Wirtschaftskriegsziel: System Change in China

2019 | Brian Copeland, Flickr | CC BY 2.0

„Trump sticht Chinas Wirtschaft ins Herz“ titelte die FAZ (17.5.19) anlässlich des Dekrets des US- Präsidenten, in dem er den nationalen Telekommunikations-Notstand ausrief und den chinesischen Telekom-Ausrüster Huawei samt 68 Tochterfirmen wegen angeblicher Gefährdung der „nationalen Sicherheit“ auf die schwarze Liste setzte. Beweise? Keine! Diese sogenannte Entity List enthält Firmen, die von den USA mit Sanktionen belegt werden, was u.a. bedeutet, dass sie für Zulieferkomponenten von US-Firmen künftig eine Genehmigung der US-Regierung benötigen. (…)

 

Das Wirtschaftsinstitut, das gegen neoliberalen Mainstream wissenschaftliche Analysen bietet.

Quelle: Trumps Wirtschaftskriegsziel: System Change in China

Die Entkopplung der Welt

Die Entkopplung der Welt – In der Debatte um die Folgen des US-Wirtschaftskriegs gegen China nehmen die Warnungen vor einer neuen Zweiteilung der Welt zu (german-foreign-policy.com)

24.05.2019 (Eigener Bericht) – In der Debatte um die Folgen des US-Wirtschaftskriegs gegen China nehmen die Warnungen vor einer neuen Zweiteilung der Welt zu. Der Totalboykott der Trump-Administration gegen den chinesischen Konzern Huawei markiere einen „einschneidenden Wendepunkt“, der „als ‚Beginn der Entkopplung‘ im Hochtechnologiesektor verstanden werden“ könne, warnt ein Berliner Chinaexperte. Bleibe Washington dabei, dann stehe die globale Etablierung zweier strikt „voneinander getrennte[r]“ Wirtschaftsblöcke bevor – wie im Kalten Krieg. Tatsächlich befürworten US-Strategen aus dem Umfeld der Trump-Administration spätestens seit dem vergangenen Jahr ein „Decoupling“ („Entkopplung“) der US-Industrie von China; der US-Präsident selbst fordert die Rückkehr von Konzernen wie Apple in die Vereinigten Staaten. Die deutsche Wirtschaft, der der Verlust ihres Chinageschäfts schwerste Einbrüche bringen würde, lehnt das „Decoupling“ dezidiert ab. Experten warnen, es wäre mit der Eskalation der globalen Spannungen verbunden – wie im Kalten Krieg.

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Spionage bei 5G, I u. II – German Foreign Policy

(Eigener Bericht) – In den Streit um einen möglichen Boykott des chinesischen Konzerns Huawei in Deutschland und der EU kommt Bewegung. Laut Berichten der Londoner Wirtschaftspresse sind die für Internetsicherheit zuständigen britischen Behörden zu dem Schluss gekommen, die Nutzung von Huawei-Technologie stelle kein „inakzeptables Risiko“ beim Aufbau der europäischen 5G-Netze dar. Dieser Vorwurf wird von US-Geheimdiensten erhoben. Die britische Stellungnahme liefere auch Berlin neue Spielräume, sich für Huawei zu entscheiden, heißt es in London; Ursache sei, dass die britische Spionage wegen ihrer exklusiven Kooperation mit US-Diensten verlässlich einschätzen könne, dass an den US-Vorwürfen nichts dran sei. Berliner Regierungsberater weisen umgekehrt darauf hin, dass im Falle eines Huawei-Boykotts punktuell wohl US-Konzerne wie Cisco beim Aufbau des deutschen 5G-Netzes zum Zuge kämen; über Cisco erhielten US-Dienste regelmäßig Daten. Der aktuelle Huawei-Vorsitzende urteilt, dort, wo sein Konzern Netze aufbaue, sei es „schwieriger für US-Behörden, Daten zu erhalten“. (…)

Quelle: Detail  https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7864/ 19.02.2019

Teil II  5G :https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7864/ 01.03.2019