Schlagwort-Archive: #Medienkritik

A. KORYBKO Lawrow entlarvt autoritativ die Fake News über russisch-‘israelische’ Beziehungen

Lawrow entlarvt autoritativ die Fake News über russisch-‘israelische’ Beziehungen
19 März 2021


Lawrow entlarvte autoritär die Fake News über die russisch-“israelischen” Beziehungen.
Die Pressekonferenz zwischen dem russischen und dem “israelischen” Außenminister am Mittwoch in Moskau hat die grassierenden Fake News entlarvt, die sich seit Jahren in der Alt-Media-Gemeinde über die wahre Natur ihrer bilateralen Beziehungen viral verbreiten, die trotz der ständigen Bemühungen einiger einflussreicher Kräfte, sie als Rivalen darzustellen, aus Gründen, die nur solche Individuen erklären können, wenn sie öffentlich, aber höflich von ihrem Publikum dazu herausgefordert werden, ausgezeichnet bleiben.

Die neueste Lüge über russisch-“israelische” Beziehungen entlarven

Jedes Mitglied der Alt-Media-Gemeinschaft ist mittlerweile mit dem grassierenden Fake-News-Narrativ vertraut, das sich seit Jahren viral in ihrer Sphäre des Informationsraums ausbreitet und behauptet, dass Russland und “Israel” angeblich hitzige Rivalen sind, so sehr, dass Präsident Putin sogar heimlich einen totalen Krieg gegen den selbsternannten “Jüdischen Staat” planen könnte. Der jüngste Desinformationsangriff in dieser Richtung kam Ende letzten Monats, nachdem fälschlicherweise berichtet wurde, dass der russische Sondergesandte für Syrien Alexander Lawrentjew damit drohte, “israelische” Jets über dem internationalen Luftraum abzuschießen, wenn sie das nächste Mal Syrien bombardieren. (…)

https://oneworld.press/?module=articles&action=view&id=1969

Gegen Russland und RT: Feindbild-Aufbau und EU-Propaganda

https://www.nachdenkseiten.de/?p=70608

Gegen Russland und RT: Feindbild-Aufbau und EU-Propaganda

10. März 2021 um 11:38 

Ein Artikel von: Tobias Riegel

Das Medium RT DE wird aktuell in Deutschland massiv angegriffen. Gleichzeitig behauptet die aktuelle EU-Propaganda, Deutschland sei das Hauptziel von russischer Desinformation. Diese Angriffe müssen abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Von Tobias Riegel.

Neben vielen anderen großen Medien berichtet aktuell der „Spiegel“ über einen Bericht der „East StratCom Task Force“ des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Unter dem Titel „EU vs Disinfo“ heißt es in dem Bericht:

„Wie bereits erwähnt, ist Deutschland unter den europäischen Mitgliedstaaten das Hauptziel der russischen Desinformationsbemühungen. Die staatlichen Sender RT und Sputnik haben ehrgeizige Pläne in Deutschland, und der russische Staat erhöht die Budgetzuweisungen an die RT/Sputnik-Holding mit über 550 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre.“ 

Das Medium RT DE wird aktuell in Deutschland massiv angegriffen. Gleichzeitig behauptet die aktuelle EU-Propaganda, Deutschland sei das Hauptziel von russischer Desinformation. Diese Angriffe müssen abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Von Tobias Riegel.

Neben vielen anderen großen Medien berichtet aktuell der „Spiegel“ über einen Bericht der „East StratCom Task Force“ des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Unter dem Titel „EU vs Disinfo“ heißt es in dem Bericht:

„Wie bereits erwähnt, ist Deutschland unter den europäischen Mitgliedstaaten das Hauptziel der russischen Desinformationsbemühungen. Die staatlichen Sender RT und Sputnik haben ehrgeizige Pläne in Deutschland, und der russische Staat erhöht die Budgetzuweisungen an die RT/Sputnik-Holding mit über 550 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre.“ 

Russland und die Meinungsmache der EU

In dem Zitat klingt auch die aktuelle Kampagne gegen den in Deutschland publizierenden russischen Sender RT DE an. Zu dieser Kampagne folgt weiter unten im Text mehr. Zunächst zum Bericht des EAD und dem Artikel, den der „Spiegel“ daraus gezimmert hat. Der EAD behaupte etwa, dass „die EU analysiert hat, dass russische Medien seit 2015 über 700 Mal Fake News über Deutschland verbreitet haben. Deutschland liege damit an der Spitze aller europäischen Länder“. Selbstauskünfte über die „East StratCom Task Force“ finden sich hier, Infos über „EU vs Desinfo“ hier. Thomas Röper hat den EAD-Bericht in diesem Artikel detailliert besprochen. Sein Fazit lautet, dass der Bericht „keine Auswertung, sondern ein anti-russischer Artikel der EU-Behörde“ sei:

„Aber da ihr Auftrag lautet, russische Fake News zu finden, werden sie sehr kreativ. Als Quellen für russische Fake News führen sie Internetportale an, die teilweise nicht einmal russisch sind. Aber auch bei den russischen Internetportalen wie Newsfront, die sie gerne mal nennen, handelt es sich nicht um staatliche Medien. Es sind Blogger. Das wäre so, als wenn die russische Regierung Artikel vom Rubikon oder den Nachdenkseiten als Fake-News-Kampagne der deutschen Regierung verkauft.“ 

Gemeinsam gegen RT: Medien, DJV, Commerzbank

Parallel zu dieser fragwürdigen EU-Initiative läuft in Deutschland eine Kampagne gegen den russisch finanzierten Sender RT DE: So kündigte die Commerzbank kürzlich an, die Zusammenarbeit mit dem Sender und der Medienagentur „Ruptly“ zu beenden. Der Deutsche Journalisten-Verband veröffentlichte einen infamen Artikel zu RT DE, den Albrecht Müller folgendermaßen kommentiert hat:

„An diesem Artikel des Pressereferenten des deutschen Journalistenverbandes DJV kann man gut sehen, wie heruntergekommen dieser Verband schon ist. Keine freie kritische Stimme, stattdessen eingebaut in die westliche Propaganda und den zu beobachtenden Feindbildaufbau.“ 

Zusätzlich hat die „Süddeutsche Zeitung“ kürzlich kritisiert, dass RT-Mitarbeiter in der Bundespressekonferenz zu kritisch nachfragen, was die NachDenkSeiten in diesem Artikelkommentiert haben:

„Der ganze Artikel der SZ offenbart ein Verständnis von „Pressefreiheit“, das einen fassungslos macht. Schließlich spekuliert die Zeitung noch darüber, worauf sie mutmaßlich hinaus will – den Ausschluss kritischer Stimmen, wahrscheinlich damit die eigene angepasste Rolle nicht ganz so erbärmlich erscheint“ 

Nur kurz darauf hatte der „Spiegel“ nachgelegt, was Albrecht Müller in dem Artikel „Feindbild-Aufbau des ‚Spiegel‘“ analysiert hat. Und nun legt die „Bild“-Zeitung nochmals nach, indem sie RT DE indirekt Spionage gegen das Umfeld des Aktivisten Nawalnyunterstellt. RT DE hat in diesem Artikel nun angekündigt, gegen die Behauptungen von „Bild“ juristisch vorzugehen. Dort wird auch über die Motive für die aktuelle Kampagne spekuliert: 

„Es ist kein Geheimnis, dass RT DE expandiert und in nächster Zeit einen TV-Sender in Betrieb nehmen wird. Diese Ankündigung rief offenbar Konkurrenten auf den Plan, die das verhindern wollen. Denn wenn es eines nicht geben darf, dann einen unabhängigen Sender russischer Herkunft in Deutschland.“ 

Gegenpol zur antirussischen Meinungsmache?

Als aktuelles Beispiel der deutschen medialen Meinungsmache gegen Russland sei hier auf einen Artikel von n-tv verwiesen: Russland sei „der Feind“, wird hier unumwunden behauptet. Zur Einschätzung der wichtigen Rolle, die RT DE in der deutschen Medienlandschaft als Gegengewicht zu solchen infamen Beiträgen spielt, haben die NachDenkSeiten kürzlich geschrieben:

„RT ist als Kontrast zur aktuellen brandgefährlichen Medien-Hetze gegen Russland ein wichtiger Gegenpol zum propagandistischen Einheitsbrei großer deutscher Medien bei dem Thema. Das heißt natürlich nicht, dass RT die einzige Quelle der Information sein muss oder sein sollte. Zudem wird die Finanzierung durch Russland und eine entsprechende Interessenlage nicht verschleiert. Medienkonsumenten können darum die von RT-Artikeln verfolgten Interessen besser einschätzen als die verfolgten Interessen etwa des Springer-Konzerns, der für sich eine unhaltbare ‚Unabhängigkeit‘ behauptet.“ 

Die hier beschriebene antirussische Propaganda muss abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Wer dagegen arbeitet, arbeitet gegen unsere Interessen. Mit einem solchen Bekenntnis zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland akzeptiert man selbstverständlich nicht automatisch die innen- oder außenpolitischen Defizite Russlands.

Für die Klärung der mutmaßlichen Motive für die hier beschriebenen Kampagnen gegen Russland und RT sei zum Abschluss nochmals auf das (Aufsehen erregende, m.z.) Video von George Friedman, Direktor des US-Thinktanks STRATFOR, hingewiesen. Ein zentrales Ziel der US-Außenpolitik der letzten Jahrzehnte war demnach, ein Zusammenkommen von Deutschland und Russland zu verhindern:

https://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc&t=4s

Video mit dt. Übersetzung, Ausschnitt

The Chicago Council on Foreign Relations, 15.06.2015, Dauer: 14:58 

STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern

3. Februar 2015. Der Gründer und Direktor der weltweit führenden privaten US-Denkfabrik auf dem Gebiet Geopolitik STARTFOR (Abk. Strategic Forecasting) George Friedman über weltweite Geopolitik der USA und speziell in Europa. Zitat: 

„Das primäre Interesse der USA, wofür wir seit einem Jahrhundert die Kriege führen –Erster und Zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg – waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es immer, sicherzustellen, dass das nicht eintritt.“

Original-Quelle:

George Friedman, “Europe: Destined for Conflict?”

The Chicago Council on Global Affairs -Video, 04.02.2015, 1:12:30

Chicago Council on Global Affairs

The Chicago Council on Global Affairs and Stratfor founder and CEO George Friedman present a discussion on the emerging crisis in Europe. Europe has inherent flashpoints smoldering beneath the surface which are destined to erupt again, including half a dozen locations, borderlands, and cultural dynamics that have the potential to upend Europe as we know it, says Friedman. He identifies the flashpoints and discusses how can we prepare.

Ernst Wolff stellt richtig: Ein Massenaufstand war nie geplant – RobinHood hat seine Anhänger an die Hedgefonds verraten

Die Ereignisse rund um die Leeverkäufe von Game Stop-Aktien: Anders als die Medien berichten, war nie ein Aufstand gegen die marktbeherrschenden Hedgefonds geplant. DWN-Kolumnist zeigt die Hintergründe auf – eine erschreckende Lektüre.

Quelle: Ernst Wolff stellt richtig: Ein Massenaufstand war nie geplant – RobinHood hat seine Anhänger an die Hedgefonds verraten

Syrien: Kriegspropaganda im 21. Jahrhundert – Große Menge an geleakten Dokumenten belegen Medien-PR-Arbeit für bewaffnete islamistische Opposition (…

https://heise.de/-4916633

Syrien: Kriegspropaganda im 21. Jahrhundert – Große Menge an geleakten Dokumenten belegen Medien-PR-Arbeit für bewaffnete islamistische Opposition (…

Corona-Zeitung FCC (Faktencheck Coronavirus)

Anfang der weitergeleiteten E-Mail

Von: “Winfried Wolf” <redmole@gmx.net>
Datum: 1. Mai 2020
An: Verborgene_Empfaenger:;
Cc:
Betreff: Corona-Zeitung FCC

liebe Leute,

in besonderen Zeiten – und derzeit sind es besonders bittere Zeiten – fällt mir oft ein, dass – trotz der Bedeutung von Internet und den unsozialen Medien – die Gründung einer gedruckten Zeitung Sinn machen könnte. Das war so während des GDL-Streiks 2014/15 (“Streikzeitung”), das war so während der Griechenland-Krise 2015 (“FaktenCheck:HELLAS”) und das war so in der Eurokrise 2016-2018 (“FaktenCheck:EUROPA”).

Und es ist so während dieser Corona-Pandemie. Zusammen mit einem Kreis von Freundinnen und Freunden und einigen fortschrittlichen und linken Gruppen (siehe Datei “FCC01-Werbung05”) gründeten wir vor 10 Tagen, am 20.4.,  FaktenCheck:CORONA. Die erste Ausgabe konnte am 26.4. in den Druck gehen. Die erste Auflage in Höhe von 31.700 Ex. konnte bis zum 29.4. komplett vertrieben werden.

Das ist ein absolut unerwarteter Erfolg und zeigt, dass ein solches Projekt auf erhebliches Interesse stößt. Es ermutigt uns, die FaktenCheck:CORONA weiter zu betreiben und weitere Ausgaben in Angriff zu nehmen.

Bei den heutigen 1.-Mai-Aktivitäten – und es gibt ja solche, wenn auch in begrenzter Zahl und mit begrenzten Teilnehmerzahlen – wird die erste Ausgabe von FCC verteilt.

Wir werden Anfang der nächsten Woche eine zweite Auflage – von Nummer 1 – drucken. Zumal wir nicht alle vorliegenden Bestellungen bedienen konnten.

Anbei findet ihr das pdf der ersten Ausgabe. Und – getrennt – einen Werbezettel, auf dem das Wichtigste zum Charakter, zum Unterstützerkreis und zu den Bestellmodalitäten steht.

Sollte die Zeitung auf Euer Interesse stossen, so freut mich dies. Rückmeldungen gerne direkt an mich. Ggfs. auch Bestellungen

(oder solche direkt an: faktencheckcorona@gmail.com)

Bleibt gesund und engagiert.

Und seid herzlich gegrüßt von

Winfried Wolf [winnie]

PS: Bitte entschuldigt, wenn ihr eine solche Info schon einmal erhalten haben solltet. Das kann halt passieren – ich bin in dieser Beziehung alles andere als perfekt.

Ein Faksimile der Zeitung:

FCC01-GESAMT-pdf

FCC01-Werbung05

Versagen die alternativen Medien zu Zeiten von Corona? – TP

Versagen die alternativen Medien zu Zeiten von Corona?

TP, 18. April 2020 Lutz Wünsch

Auf vielen, vor allem deutschsprachigen alternativen Medienseiten ist eine große Hysterie ausgebrochen

Ich will in diesem Artikel einer Sorge Ausdruck verleihen, die mich schon seit einigen Wochen begleitet: Bringen sich Teile der alternativen Medien in ihrer Behandlung der Corona Epidemie um ihre Glaubwürdigkeit? Etwas persönlicher formuliert: Viele Beiträge in den alternativen Medien haben mir in mancherlei Hinsicht die Augen geöffnet und zu neuen Denkanstößen verholfen. Ich habe vielen dieser Autoren auch ein gewisses Vertrauen entgegengebracht. Dieses Vertrauen droht jetzt verloren zu gehen und ist teilweise auch schon verloren gegangen.

Es ist für mich traurig zu sehen, wie sich manche Autoren in meiner Wahrnehmung um ihre Reputation bringen. Bei manchen Videos sehe ich schon gar nicht mehr hin; Texte lese ich zum Teil nicht mehr. Denn auf vielen, vor allem deutschsprachigen alternativen Medienseiten ist eine große Hysterie ausgebrochen.

Diese Hysterie geht von der Vorstellung aus, dass wir wie 1933 vor einer, wie auch immer gearteten, Machtergreifung stehen. Dass auf der Basis eines “Männerschnupfens” [1] völlig ungerechtfertigt unsere Freiheitsrechte eingeschränkt werden und wir uns bald in einer “New World Order” wiederfinden, in der die bürgerlichen Rechte auf Dauer außer Kraft gesetzt sein werden [2]. Einzelne Autoren [3] gehen so weit zu fragen, ob nicht vielleicht in Kürze bewaffnete Drohnen oder auch einfache Polizisten hartnäckige Quarantäne-Verweigerer über den Haufen schießen werden oder ob Bürger, die sich nicht an die beschlossenen Einschränkungen halten, zukünftig in die Psychiatrie gesteckt werden.

Die Stimmung auf den Kommentarseiten dieser Medien ist zu diesem Thema noch polarisierter als zum Thema Klimakatastrophe. Der leiseste Zweifel am bevorstehenden Untergang unserer bürgerlichen Ordnung, der bevorstehenden Aufhebung der Freiheitsrechte und der Gefahrlosigkeit des Virus wird sofort mit persönlichen Angriffen und Beleidigungen bestraft. Florian Kirner, Mitbegründer des Online-Magazins Rubikon, konnte seinen kritischen und unbedingt empfehlenswerten Artikel [4] im “eigenen Haus” nicht veröffentlichen und musste zu einer Alternative von der Alternative ausweichen.

(…)

Zum Abschluss möchte ich Florian Kirner zu Wort kommen lassen, dessen Aussagen ich teile und auch nicht besser formulieren könnte:

Man verzeihe mir nun diesen sehr langweiligen Hinweis: aber mir persönlich wird flau im Magen, wenn ich an die Möglichkeit denke, dass diese Einschätzung des Virus [durch den alternativen Mainstream] sich demnächst als grundfalsch herausgestellt haben sollte. Selbstverständlich bin ich nun nicht blind für die diversen Süppchen, die auch auf diesem Krisenherd gekocht werden. Wir leben im Katastrophenkapitalismus und die aktuell Herrschenden sind Virtuosen darin, jedes Desaster für eine weitere Verschiebung der Machtverhältnisse zu ihren Gunsten zu nutzen. Staatliche Übergriffe und fatale massenpsychologische Effekte der Corona-Krisenreaktion, die Machenschaften einzelner Akteure, der Pharma-Industrie, der Massenmedien und des Sicherheitsstaates zu attackieren – das ist nun ganz und gar nicht der Punkt, den ich kritisiere. Das ist vielmehr die Aufgabe jedes Journalisten […}. Das Problem ist, dass diese Kritik nicht stärker, sondern schwächer wird dadurch, dass sie aus einer Haltung heraus vorgenommen wird, die den Virus selbst zu einer Petitesse erklärt, […]

Was aber, wenn Wodarg irrt? Dann steht der alternative Mainstream ziemlich blöd da, seine journalistische Glaubwürdigkeit wird vernichtet sein – und das wäre dann das geringste Problem gewesen. Wenn Wodarg und Co. nämlich irren und Covid-19 sich tatsächlich als weitaus gefährlicher als “eine normale Grippe” herausstellt, wenn Corona kein Fake und keine Hoax ist, sondern eine echte, globale, gesundheitliche Bedrohung – dann werden alle diese Medien, […], eine nicht mehr reinzuwaschende Schuld auf sich geladen haben.

Florian Kirner

KenFM im Gespräch mit: Ulrich Teusch (“Der Krieg vor dem Krieg”)

Im Zweifel für den Krieg. Die deutsche Mainstream-Presse sowie die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sind auf Krawall gebürstet. Das wissen wir nicht erst seit dem 11. September 2001 oder seit der Ukraine-Berichterstattung. Schon lange ist jedem aufmerksamen Leser und Hörer klar, dass hier etwas ganz und gar nicht klar ist: der gemeinsame Nenner „Frieden“ fehlt völlig. Der Abstand zwischen dem, was die Menschen vom Journalismus erwarten und was sie am Ende in den Mainstream-Medien serviert bekommen, wächst. Unmut macht sich breit. Objektive Berichterstattung? Fehlanzeige. Fehler und Feindbilder? Allgegenwärtig. Kein klar denkender Mensch will Krieg. Doch die Mainstream-Medien, vom herrschenden System abhängig und ihm dienend, können gar nicht anders, als dieses von Krieg lebende System zu erhalten. Eine Diskrepanz, die im besten Falle enttäuscht. Im schlimmsten Fall aber nimmt Otto Normal die vorgefertigte Meinung als bare Münze hin und lässt sich „an die Front schreiben“ oder „die da oben“ in ihrer Machtbesessenheit gewähren. Weil man ja eh nichts machen kann? Doch, kann man! Hat man die Tricks, die Ziele und die Muster nämlich einmal durchschaut, bleibt nur noch ein letzter – zugegeben – schwerer Schritt: selber denken. Dann fällt es aber leicht, politische Nachrichten, zum Besten gegeben von Tagesschau, Talkshows und der guten alten Tageszeitung, als Halbwahrheiten, Täuschungen und Propaganda zu enttarnen. Und dann ist da noch das „Problem“ mit der Wahrheit. Am Beispiel von Julian Assange sehen wir dieser Tage allzu deutlich, was es für Konsequenzen haben kann, spricht man das aus, was nicht gesagt werden darf. Assanges Verhaftung ist nichts anderes als ein Exempel, eine Warnung an die freie Presse. Macht man nämlich den echten Krieg, den uns das System als harmlose Spielerei (Bundeswehr-Werbung) oder als „notwendiges Übel“ (Die Grünen) verkauft, in all seiner Grausamkeit sichtbar, so landet man schnell im Hochsicherheitstrakt. Im Gespräch mit Ulrich Teusch erleben wir einen teils zornigen, teils hoffnungsvollen Politologen und Medien-Experten, der nicht aufgegeben hat zu analysieren. Teusch ist jemand, der (noch) für die öffentlich-rechtlichen Medien arbeitet, in seinen Büchern aber schon lange Tacheles spricht und Kritik an seiner Branche übt. Nach über 100 Minuten wird klar, welche Abneigung in ihm gegen die bewusste Verbreitung von vorgefertigten Meinungen brodelt und wie man sich einer solchen Beeinflussung entziehen kann. Zum Beispiel: mit einem Buch, mit gesundem Menschenverstand und bald auch mit einem weiteren, unabhängigen Online-Magazin:

https://www.startnext.com/multipolar

Inhaltsübersicht:

0:06:04 Systemmedien

0:15:52 „Nicht-Ereignisse“ und die Folgen einer „Nicht-Korrektur“

0:32:26 Die Wirkung alternativer Medien

0:46:06 Die wirkungslosen Warnungen kritischer Journalisten

1:08:08 Messen mit zweierlei Maß – Geschichte im Vergleich

1:16:31 Solidarität mit mutigen Journalisten – Julian Assange

1:28:33 Konflikte innerhalb der Eliten

1:34:16 Wer macht die beste Propaganda?

1:39:37 Das Portal „Multipolar“

+++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++

Tareq HADDAD Lies, Newsweek and Control of the Media Narrative: First-Hand Account

13.12.2019

A mafia runs editors. Freedom of the press is dead. Journalists and ordinary people must stand up.

Quelle: Lies, Newsweek and Control of the Media Narrative: First-Hand Account

Introduction

Until several days ago, I was a journalist at Newsweek. I decided to hand my resignation in because, in essence, I was given a simple choice. On one hand, I could continue to be employed by the company, stay in their chic London offices and earn a steady salary—only if I adhered to what could or could not be reported and suppressed vital facts. Alternatively, I could leave the company and tell the truth. (…)

Full blog article here: tareqhaddad lies newsweek 20191214

Der Magnitski-Fall und Russland-Sanktionen: Wie sich der Spiegel vom Mainstream-Narrativ absetzt

RT-Deutsch 25.11.2019

Jahrelang ging die Erzählung vom angeblichen Mord an dem angeblichen Whistleblower Magnitski durch die westlichen Medien. Das ging zwar auf die Darstellung nur eines Mannes zurück, hatte aber massive geopolitische Konsequenzen. Nun zieht Der Spiegel diese Erzählung in Zweifel.

Quelle: Der Magnitski-Fall und Russland-Sanktionen: Wie sich der Spiegel vom Mainstream-Narrativ absetzt