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Warum hauen die USA plötzlich von Syrien ab?, von Valentin Vasilescu

20.12.2018 Voltairenet.org

Die US Air Force ist zum Scheitern verurteilt, wenn sie sich jetzt mit der syrischen arabischen Armee misst, welche nun russische Flak-Geräte besitzt, und zwar die besten der Welt. Sie hat keine andere Wahl als zu gehen, um eine Erniedrigung zu vermeiden. Die Geschichte wiederholt sich. Einst hatten die Vereinigten Staaten kurdische Kämpfer im Irak verwendet, denen sie einen Staat versprachen, bevor sie sie von Saddam Hussein abschlachten ließen. Heute lassen sie andere Kurden, denen sie auch (…)

Quelle: Warum hauen die USA plötzlich von Syrien ab?, von Valentin Vasilescu

Valentin Vasilescu

Valentin Vasilescu Militärexperte. Ehemaliger stellvertretender Kommandant des Militärflughafens Otopeni.

Vollständiges transkript von Vladimir Putin’s annual news conference December 20, 2018

http://thesaker.is/president-vladimir-putins-annual-news-conference-december-20-2018/

President Vladimir Putin’s annual news conference December 20, 2018

2933 Views December 20, 2018 6 Comments

President Vladimir Putin’s annual news conference

December 20, 2018

President of Russia Vladimir Putin: Good afternoon, colleagues, friends.

Let us begin our traditional end-of-year meeting that we call a news conference.

As always, I will spend just a few brief seconds to sum up the results of the outgoing year. A lot has been said already, but I have the latest data reflecting the most recent results, some just a couple of days old.

In the first nine months of 2018, GDP increased by 1.7 percent, while the Economic Development Ministry expects the annual increase to total 1.8 percent. Industrial output was growing at a faster pace, totalling 2.9 percent in the first ten months of 2018, with the annual results expected at 3 percent, up from a 2.1 percent growth in 2017. In addition, processing industries have been growing at a somewhat faster pace of 3.2 percent.

In the first three quarters fixed capital investment increased by 4.1 percent. Cargo shipments and retail trade are on the rise, having increased by 2.6 percent. Consumer demand growth has been apparent. This is a positive factor. After a lengthy interval, the population’s real income has shown some, albeit very moderate, growth. According to the latest statistics, real incomes will increase by 0.5 percent. I hope that this momentum will be maintained, since real pay levels are on the rise, having grown by 7.4 percent in the first nine months, which is expected to give us 6.9 or 7 percent by the end of the year.

Inflation remains at an acceptable level, although it has increased a little in the past week, by 0.5 percent, I think. Therefore, we will be able to reach the Central Bank’s reference rate of 4 percent and will have an inflation rate of 4.1 percent to 4.2 percent – somewhere just over 4 percent.

The unemployment rate is going down, which is good news. If last year it hit a historical low of 5.2 percent, this year it will be even lower – 4.8 percent.

The trade balance surplus is growing. In 2017, if you remember, it was around $115 billion. Over the three quarters of this year we already achieved $157 million. As of the end of the year, we expect it to reach $190 billion.

Our finances are growing stronger. Our gold and foreign currency reserves have grown by over 7 percent. In the early 2018, they amounted to $432 billion while now they stand at almost $464 billion.

For the first time since 2011, we will have a budget surplus. We are about to reach the federal budget surplus of 2.1 percent of the GDP. The National Welfare Fund has grown by around 22 percent.

The average annual insurance component of the retirement pension stood at 13,677 rubles in 2017. By the end of this year, it will be 14,163 rubles.

Life expectancy has also increased slightly compared to 2017, from 72.7 to 72.9 years.

These are the general results that I wanted to mention in the beginning. Let’s not waste our time and proceed to your questions and my attempts to answer them. (…)

„Gemeinsame Erklärung des Irans, Russlands und der Türkei auf der Internationalen Konferenz zu Syrien am 28. und 29. November 2018 in Astana“

Danke an Eva (Fee) Strieffler und ihren Mann für die Übersetzungsarbeit dieses wichtigen Dokuments ins Deutsche

Astana-Konferenz zu Syrien:: Wir haben die gemeinsame Erklärung übersetzt, auf die sich der Iran, Russland und die Türkei am 29. November auf der Internationalen Syrien-Konferenz in der kasachischen Hauptstadt Astana verständigt haben.
„Gemeinsame Erklärung des Irans, Russlands und der Türkei
auf der Internationalen Konferenz zu Syrien
am 28. und 29. November 2018 in Astana“
The Ministry of Foreign Affairs of the Russian Federation, 29.11.18

Der vollständige Text findet sich als PDF: LP15818_141218

Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP15818_141218.pdf?fbclid=IwAR0HKcC7jQIsKew1tDDuvWofT_dJGUelV3AB4oEXGrgu0OxN1-fbjgZX_Pc

 

 

Machtkampf im Asowschen Meer – German Foreign Policy

27.11.2018 (Eigener Bericht) – Die Bundesregierung soll Kriegsschiffe ins Schwarze Meer entsenden, „neue, viel schärfere Sanktionen“ gegen Russland verhängen und das Land „als Pariastaat“ behandeln. Dies fordert der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, in Reaktion auf die Eskalation der russisch-ukrainischen Auseinandersetzungen in der Einfahrt zum Asowschen Meer. Die russische Küstenwache hatte am Sonntag Kriegsschiffe der ukrainischen Marine gewaltsam daran gehindert, ohne die übliche Abstimmung mit russischen Stellen durch die von Moskau kontrollierte Meerenge bei Kertsch in das Asowsche Meer einzufahren. Zuvor hatten sich die Spannungen über Monate hin aufgebaut, nachdem die ukrainische Küstenwache ein russisches Fischerboot rechtswidrig beschlagnahmt und die Crew inhaftiert hatte. Hintergrund sind Bemühungen Kiews, seine Militärpräsenz im Asowschen Meer auszuweiten. Da die ukrainische Marine viel zu schwach sei, um eine Gefahr für die russische Flotte darzustellen, könne Kiew nur auf Verstärkung durch NATO-Kriegsschiffe hoffen, urteilen US-Strategen. (…)

Quelle: Detail
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7796/

Fast 160 Länder wollen im Fall Skripal einen Nachweis aus London – russland.NEWS

russland.news

Fast 160 Länder wollen im Fall Skripal einen Nachweis aus London – russland.NEWS


Ein Sprecher der russischen Botschaft in London sagte, dass fast 160 Länder Beweise von Großbritanien über die Beteiligung Russlands an der Vergiftung des Ex-Obersten GRU Sergey Skripal in Salisbury wünschen.
„Wir haben auf die Erklärung der Premierministerin (Großbritannien) aufmerksam gemacht. Nuancen können sich ändern, aber die Hauptsache bleibt gleich. Selbst wenn Frau (Therese) May sagte, dass sie absolut sicher sei, dass Russland für den Vorfall in Salisbury verantwortlich sei, müsste sie , der internationalen Gemeinschaft und der britischen Öffentlichkeit alle Beweise gegen Russland vorlegen. Dies ist die Meinung von fast 160 Ländern, die keine Mitglieder des westlichen Blocks sind. Offensichtlich nimmt niemand in einer größeren Welt die Worte Großbritanniens als selbstverständlich hin“, sagte der Sprecher der Botschaft.
Zuvor hatte der britische Premierminister im Fall von Skripal neue Maßnahmen gegen Russland gefordert.
Präsentation der „Beweise“
Die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, nannte die Präsentation von sechs Folien, die von London für ausländische Botschafter vorbereitet wurden, ein Scheitern der britischen Premierministerin Theresa May.
Am 22. März wurde das Dokument den Botschaftern anderer Länder in einer geschlossenen Besprechung in der britischen Botschaft in Moskau vorgestellt. Eine Kopie der Präsentation ist hier zu sehen
Aufgrund dieses Materials sollen die USA und die EU beschlossen haben, russische Diplomaten auszuweisen, schrieb Sacharova auf ihrer Facebookseite.
Das erste Bild ist das Titelblatt, das zweite enthält eine thesenhafte Chronologie der Ereignisse in Salisbury, in deren Verlauf der ehemalige sowjetische Geheimdienst-Oberst Skripal und seine Tochter durch ein Nervengift schwer verletzt wurden. Blatt drei und vier der Präsentation informieren über die Wirkung des die Nerven lähmenden Gases auf den Organismus des Menschen. Dabei wird erneut behauptet, dass dieses Gift nur aus russischer Produktion stammen könne.
Auf dem fünften Chart sind die Punkte aufgezählt, die, nach Meinung Londons, die Schuld Russlands „höchst wahrscheinlich“ machen: der Anschluss der Krim, der Absturz der malaysischen Boeing, die Einmischung in die Präsidentenwahlen der USA, der Versuch eines Staatsstreichs in Montenegro. Zum Schluss werden die Maßnahmen genannt, welche die britische Behörden bereits gegen Moskau ergriffen haben oder in Kürze einleiten wollen.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat inzwischen die Präsentation als „großen Reinfall von Theresa May“ bezeichnet. Ihren Worten nach sei die vorliegende Darstellung die größte Manipulation der weltweiten öffentlichen Meinung durch Großbritannien. Auf der Grundlage von sechs Bildern sei anderen Staaten eine mögliche Mitwirkung Russlands an dem Giftgas-Vorfall eingeredet worden.
Pentagon „weiss“ warum Russland Skripal vergiftete
Russland vergiftete den ehemaligen Oberst GRU Sergei Skripal im britischen Salisbury, um die Einheit der NATO zu spalten. Diese Meinung äußerte der US-Verteidigungsminister James Mattis gegenüber Associated Press.
„Die Russen versuchen die Einheit der NATO zu brechen, sagte der Chef des Pentagon. „Russland hat den Weg der Rivalität gewählt, bis hin zu unverantwortlichen Aktivitäten.“
Am 28. März sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dass das Bündnis die Anzahl der Mitarbeiter der russischen ständigen Mission im Zusammenhang mit dem Fall Skripal um ein Drittel reduzieren würde – von 30 auf 20 Personen. „Unsere Maßnahmen spiegeln die ernsthaften Sicherheitsbedenken aller Verbündeten wider und sind Teil einer koordinierten internationalen Anstrengung, auf das Verhalten Russlands einzugehen“, sagte er.
Russland muss sich schuldig bekennen
State Department Sprecherin Heather Nauert sagte, um die Beziehungen zu den USA und ihren Verbündeten zu verbessern, muss Russland erstmal die Verantwortung für die Vergiftung von Sergej Skripal übernehmen.
„Die Tür zum Dialog mit der russischen Regierung ist noch offen, aber wenn Russland die Beziehungen verbessern will, muss es zunächst die Verantwortung für den Angriff zugeben und das rücksichtslosen und aggressive Verhalten stoppen,“ sagte Nauert.
Auf die Frage, ob Großbritannien den Vereinigten Staaten Beweise für die Beteiligung Rußlands an diesem Angriff lieferte, sagte Nauert, sie selbst habe sie nicht gesehen, und diese Arbeit werde nicht über das Außenministerium, sondern über Geheimdienste geleistet.
Gleichzeitig konnte sie nicht eindeutig sagen, ob irgendwelche Beweise übermittelt worden waren.
[gg/russland.NEWS]

UK_Briefing als PDF
Quelle: http://www.russland.news/fast-160-laender-wollen-im-fall-von-skripal-einen-nachweis-aus-london/
 

Zur "Neuordnung" des Mittleren Ostens – Artikelauswahl

Globacrisis/globalchange NEWS
19.02.2018
Teil I von Stephan Best
Guten Tag an die Listen.
Die gegenwärtige Lage in und um Syrien gerät besonders seit dem Übergreifen türkischer Kampfverbände auf syrisches Territorium immer unübersichtlicher. Immer wieder bieten an Stelle von Agentur gestützten Nachrichten die Analysen und Einordnungen von Reportagen von Menschen, die sich vor Ort ein differenzierteres Bild der Lage verschaffen, Einblicke in deren Hintergrundwissen.
Unsere Redaktion wählt für diesen Rundbrief für die deutschen Listen statt umfänglicher Dokumentenanhänge eine Übersicht von weiter führenden Artikeln.
17.02.2018Schwerpunkt Junge Welt
»Stabilisierung« à la USA
Washington braucht Krieg in Syrien, um den Mittleren Osten »neu zu ordnen«. Türkei, Iran und Russland sind Gegenspieler
Von Karin LEUKEFELD
Die Türkei verfolgt mit ihrem neoosmanischen Kurs das Ziel, in der Region an Einfluss mit Iran und Saudi-Arabien zumindest gleichzuziehen. Die NATO wiederum will verhindern, dass ihr Mitglied Türkei zur regionalen Großmacht aufsteigt. Sie nutzt kurdische Ambitionen nicht nur als Bollwerk gegen ein Bündnis zwischen Beirut, Damaskus, Bagdad und Teheran, sondern auch, um Ankara in Schach zu halten. Deswegen hat sich die Türkei Russland zugewendet und den Astana-Vereinbarungen für Syrien zugestimmt. Ein Krieg gegen die Kurden ist darin nicht vorgesehen.
Die türkische Wirtschaft und ehemalige Militärs fordern, dass Ankara auf Damaskus zugehen und zulassen soll, dass Syrien wieder die Kontrolle der Grenzen übernimmt. Russland und der Iran würden das unterstützen, die USA, Israel und die EU nicht. (…)
Quelle: https://www.jungewelt.de/m/artikel/327428.stabilisierung-%C3%A0-la-usa.html
Leukefeld hat einen dem jW-Artikel teilweise identischen, teilweise anders akzentuierten Artikel bei Rubikon veröffentlicht:
Samstag, 17. Februar 2018
Kampf um die Levante
Eskaliert der Krieg in Syrien?
von Karin Leukefeld
Das NATO-Mitglied Türkei bedroht das NATO-Mitglied USA im Norden Syriens. Die syrische Luftabwehr schießt über syrischem Territorium einen israelischen Kampfjet ab und der UN-Sondervermittler für Syrien, Staffan De Mistura spricht von der „klaren Gefahr“, dass der Krieg in Syrien sich über die Landesgrenzen hin zu einem regionalen Stellvertreterkrieg entwickeln könnte. „In einigen Teilen des Landes“ sei eine militärische Eskalation zu beobachten. In den vier Jahren, die er als UN-Sondervermittler für Syrien tätig sei, habe er „nie einen gefährlicheren Moment erlebt“, so der UN-Diplomat. (…)
Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/kampf-um-die-levante
Syrien: Weitere Eskalation durch Angriffe der USA und Israel (Joachim GUILLARD)
Die Hinweise darauf, wie gefährlich die Politik der führenden syrisch-kurdischen Kräfte PYD/YPG ist, zusammen mit den USA den Osten Syriens zu besetzen, haben sich sehr schnell bestätigt.
Die USA haben jetzt aus diesem Gebiet heraus direkt regierungsloyale Kräfte angegriffen und eigenen Angaben zufolge über 100 Gegner getötet. Es sind die ersten US-Angriffe zur Durchsetzung der von YPG und US-Armee Grenze entlang des Euphrats.
Zynischer Weise bezeichnete Washington die Angriffe als einen Akt seines „nicht verhandelbaren Rechts zur Selbstverteidigung“ und als „defensive“ Luftangriffe zur Vergeltung für einen „unprovozierten“ Angriff auf die „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) und „ausländische Militärberater“, d.h. Spezialeinheiten der USA (und evtl. Frankreichs u. Großbritanniens). Dabei besteht kein Zweifel, dass die US- und NATO-Truppen absolut illegal im Land sind.
Teil II von Martin Zeis
Am 17.02.2017 veröffentlichte die Plattform zerohedge.com einen Beitrag unter dem Titel „Escalation In Syria – How Far Can The Russians Be Pushed?“ (1), in dem eine gehackte E-Mail des US-Sonderbeauftragten für Syrien, Michael Ratney (2) an Khaled Al-Mahamid (3), Mitglied der Verhandlungsdelegation der syrischen Opposition bei den Genfer Friedensgesprächen zu Syrien, verlinkt ist (4).
(1) https://www.zerohedge.com/news/2018-02-17/escalation-syria-how-far-can-russians-be-pushed
(2) https://www.state.gov/r/pa/ei/biog/200454.htm
(3) https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-talks/syrian-government-team-to-arrive-in-geneva-for-peace-talks-on-wednesday-idUSKBN1DS0RE
(4) https://jasirx.wordpress.com/2018/01/25/u-s-instructions-to-syrian-opposition/
Im Folgenden der Wortlaut der E-Mail (dt. übers. m.z.)
+++++
Re: Vienna talks
Michael Ratney RatneyMA@state.gov
To  khaled.almahamid@yahoo.com
Dear Mr. Al-Mahamid,
ich möchte Ihnen die Position der U.S. Regierung bzgl. eines in Sotschi (Russland) stattfindenden Kongresses des syrischen nationalen Dialogs übermitteln.
Das US-Außenministerium beabsichtigt über die UN zu agieren um ein Gegengewicht zu den russischen Initiativen zu bilden. Wir können nicht zulassen, dass ein alternativer Beschluss zum Syrienkonflikt (rechtlich) legitimiert wird. Beachten Sie bitte, dass der Genfer Prozess für uns vordringlich bleibt.
Wir möchten Folgendes unterstreichen:

  1. Sie sollten weiter darauf bestehen, dass Assad und die ihn unterstützenden Kräfte die Bühne zu verlassen haben.
  2. Wir glauben, dass sie weiter Bedingungen stellen sollten, die für die Delegation der syrischen Regierung unannehmbar sind.
  3. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, die diplomatischen Anstrengungen Russlands in/bzgl. Syrien/s und die Gespräche in Sotschi zu blockieren.

Wir fordern Sie auf an alle anderen oppositionellen syrischen Delegationen in Wien einen nachdrücklichen Appell zu richten, ihre Reise nach Russland abzusagen.
Best regards,
Michael Ratney
Special Envoy for Syria
—–
Im o.a. Beitrag auf zerohedge kommt der Autor zum Schluss, dass das US-Imperium sich dafür entschieden hat, eine partielle „Rückeroberung“ Syriens zu versuchen, zumindest aber die russische Seite einen möglichst hohen Preis für ihre Rolle im Syrienkonflikt zahlen zu lassen. D.h. unter anderem:
„ (…)

  • Eine de-facto Teilung Syriens vornehmen, indem das östlich des Euphrat gelegene syrische Territorium okkupiert wird;
  • Diebstahl/Erbeutung der Erdgasvorkommen in Nordwest-Syrien;
  • Die Konfiguration eines Bereitstellungsraums, vom dem aus Operationen kurdischer Kräfte, „guter“ und „böser“ Terroristen geplant und ausgeführt werden können;
  • Die Sabotage sämtlicher, von Russland unterstützter Friedensgespräche/-Verhandlungen;
  • Die Unterstützung israelischer Operationen gegen iranische Kräfte und die Hisbollah im Libanon und in Syrien;
  • Regelmäßige Angriffe gegen die syrischen Streitkräfte, die versuchen, ihr Land von ausländischen Invasoren zu befreien;
  • Die Invasion und (Teil-)-Okkupation Syriens als einen der „Erfolge“ zu präsentieren, die von Trump gegenüber dem Militärisch-Industriellen-Komplex und der israelischen Lobby (in den U.S.) versprochen wurde.“

vgl. Conclusions in:  https://www.zerohedge.com/news/2018-02-17/escalation-syria-how-far-can-russians-be-pushed
Anm. m.z.:  Eine übergreifende Betrachtung der neu justierten US-Außen-/Geopolitik findet sich u.a. in einem Beitrag von Finian Cunningham: The US is Executing a Global War Plan; URL:  www.strategic-culture.org/news/2018/02/18/us-is-executing-global-war-plan.html
 
Teil III von Elke Schenk
Guten Tag,
eine Behauptung, die in unseren Medien immer wieder wiederholt wird, ist, die syrische Regierung setze Giftgas gegen das eigene Volk ein. Als Gewährsleute dafür werden u. a. die Weißhelme, syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London oder Bellingcat angeführt, – alles von westlichen Geldern gegründete oder finanzierte Gruppen, die den militärischen Rebellengruppen im Krieg gegen den syrischen Staat nahe stehen, teilweise mit Verbindung zu Islamisten.
Den Vorwurf wiederholte auf der jetzigen „Münchner Sicherheitskkonferenz“ Trumps Sicherheitsberater McMaster: „Fotos zeigen ganz klar, dass Assad weiter Chemiewaffen einsetzt“.
Newsweek berichtet von einer Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister James Mattis, in der dieser zum Giftgaseinsatz befragt wurde. Seine Antwort:
Jim Mattis: Nein, ich habe keinen Beweis, nicht speziell. Ich habe keine Beweise dafür. Was ich sage ist, dass andere Gruppen im Feld, NGOs, Kämpfer auf dem Boden gesagt haben, dass Sarin verwendet wurde. Wir sind daher auf der Suche nach Beweisen. Ich habe keine Beweise, glaubwürdige oder unglaubwürdige.
 
Der Artikel von Thierry Meyssan (s.u.) zum Thema sowie der Originalartikel aus Newsweek, auf den sich Meyssan bezieht.
Raed Al Saleh, Chef der Weißhelme, Sitz in Gaziantep, ist im übrigen Teilnehmer der diesjährigen „Münchner Sicherheitskonferenz“. Die 26-seitige Liste ist abrufbar unter https://www.securityconference.de/fileadmin/MSC_/2018/Dokumente/MSC2018_ListParticipants.pdf
In der Einführung heißt es:
Von Freitag bis Sonntag kommen mehr als 30 Staats- und Regierungschefs und über 100 Minister aus aller Welt zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zusammen, um über aktuelle Herausforderungen in der internationalen Sicherheitspolitik zu diskutieren.
Verschwiegen wird dabei die hohe Zahl an Vertretern von Konzernen und transatlantischen, neokonservativen Think tanks.
Viele Grüße
Elke Schenk
 
Jim Mattis widerlegt die „Fake News“ von Israel und der NATO
von Thierry Meyssan Voltaire Netzwerk | Damaskus (Syrien) | 14. Februar 2018
 
Seit Jahren versichert die atlantische Presse: der Präsident Bachar Al-Assad würde chemische Waffen gegen sein eigenes Volk verwenden. Jetzt aber handelt es sich, laut dem US-Verteidigungsminister, General Jim Mattis, um eine fake news. Wie Saddam Husseins chemische Waffen ist diese Geschichte, die die Zeitungsspalten seit fünf Jahren füllt, reine Kriegspropaganda. (…)
http://www.voltairenet.org/article199716.html
 
 
 
Ciao Stephan Best