Schlagwort-Archive: #Russland

A. KORYBKO Lawrow entlarvt autoritativ die Fake News über russisch-‘israelische’ Beziehungen

Lawrow entlarvt autoritativ die Fake News über russisch-‘israelische’ Beziehungen
19 März 2021


Lawrow entlarvte autoritär die Fake News über die russisch-“israelischen” Beziehungen.
Die Pressekonferenz zwischen dem russischen und dem “israelischen” Außenminister am Mittwoch in Moskau hat die grassierenden Fake News entlarvt, die sich seit Jahren in der Alt-Media-Gemeinde über die wahre Natur ihrer bilateralen Beziehungen viral verbreiten, die trotz der ständigen Bemühungen einiger einflussreicher Kräfte, sie als Rivalen darzustellen, aus Gründen, die nur solche Individuen erklären können, wenn sie öffentlich, aber höflich von ihrem Publikum dazu herausgefordert werden, ausgezeichnet bleiben.

Die neueste Lüge über russisch-“israelische” Beziehungen entlarven

Jedes Mitglied der Alt-Media-Gemeinschaft ist mittlerweile mit dem grassierenden Fake-News-Narrativ vertraut, das sich seit Jahren viral in ihrer Sphäre des Informationsraums ausbreitet und behauptet, dass Russland und “Israel” angeblich hitzige Rivalen sind, so sehr, dass Präsident Putin sogar heimlich einen totalen Krieg gegen den selbsternannten “Jüdischen Staat” planen könnte. Der jüngste Desinformationsangriff in dieser Richtung kam Ende letzten Monats, nachdem fälschlicherweise berichtet wurde, dass der russische Sondergesandte für Syrien Alexander Lawrentjew damit drohte, “israelische” Jets über dem internationalen Luftraum abzuschießen, wenn sie das nächste Mal Syrien bombardieren. (…)

https://oneworld.press/?module=articles&action=view&id=1969

Deutsch-russische Brückenenergien (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Berlin dringt vor dem EU-Gipfel in der kommenden Woche auf Kurskorrekturen in der Russlandpolitik. Dies geht aus einem Bericht über ein internes Treffen in Brüssel und aus einem in der EU zirkulierenden „non-paper“ aus Deutschland hervor. Demnach verlangte der deutsche EU-Botschafter in Russland, Markus Ederer, vergangene Woche bei einer Zusammenkunft mit mehreren Spitzenvertretern des Europäischen Auswärtigen Diensts eine engere Kooperation mit Moskau in ausgewählten Bereichen. Bereits zuvor hatte ein in der Union in Umlauf gebrachtes deutsches Papier ungeachtet der fortbestehenden EU-Sanktionen für mehr Zusammenarbeit in der Klimapolitik geworben – vor allem bei der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger. Während der deutsche Bedarf an Wasserstoffimporten in den nächsten Jahren stark wachsen wird, besitzt Russland erhebliche Potenziale zur Herstellung des Elements aus Gas wie auch mit Hilfe von Windenergie. Erste Projekte sind in Arbeit; Berlin unterstützt die Pläne. Dabei gilt die Pipeline Nord Stream 2 als in Zukunft nützlicher Wasserstoffimportkanal.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8553/

Gegen Russland und RT: Feindbild-Aufbau und EU-Propaganda

https://www.nachdenkseiten.de/?p=70608

Gegen Russland und RT: Feindbild-Aufbau und EU-Propaganda

10. März 2021 um 11:38 

Ein Artikel von: Tobias Riegel

Das Medium RT DE wird aktuell in Deutschland massiv angegriffen. Gleichzeitig behauptet die aktuelle EU-Propaganda, Deutschland sei das Hauptziel von russischer Desinformation. Diese Angriffe müssen abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Von Tobias Riegel.

Neben vielen anderen großen Medien berichtet aktuell der „Spiegel“ über einen Bericht der „East StratCom Task Force“ des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Unter dem Titel „EU vs Disinfo“ heißt es in dem Bericht:

„Wie bereits erwähnt, ist Deutschland unter den europäischen Mitgliedstaaten das Hauptziel der russischen Desinformationsbemühungen. Die staatlichen Sender RT und Sputnik haben ehrgeizige Pläne in Deutschland, und der russische Staat erhöht die Budgetzuweisungen an die RT/Sputnik-Holding mit über 550 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre.“ 

Das Medium RT DE wird aktuell in Deutschland massiv angegriffen. Gleichzeitig behauptet die aktuelle EU-Propaganda, Deutschland sei das Hauptziel von russischer Desinformation. Diese Angriffe müssen abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Von Tobias Riegel.

Neben vielen anderen großen Medien berichtet aktuell der „Spiegel“ über einen Bericht der „East StratCom Task Force“ des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Unter dem Titel „EU vs Disinfo“ heißt es in dem Bericht:

„Wie bereits erwähnt, ist Deutschland unter den europäischen Mitgliedstaaten das Hauptziel der russischen Desinformationsbemühungen. Die staatlichen Sender RT und Sputnik haben ehrgeizige Pläne in Deutschland, und der russische Staat erhöht die Budgetzuweisungen an die RT/Sputnik-Holding mit über 550 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre.“ 

Russland und die Meinungsmache der EU

In dem Zitat klingt auch die aktuelle Kampagne gegen den in Deutschland publizierenden russischen Sender RT DE an. Zu dieser Kampagne folgt weiter unten im Text mehr. Zunächst zum Bericht des EAD und dem Artikel, den der „Spiegel“ daraus gezimmert hat. Der EAD behaupte etwa, dass „die EU analysiert hat, dass russische Medien seit 2015 über 700 Mal Fake News über Deutschland verbreitet haben. Deutschland liege damit an der Spitze aller europäischen Länder“. Selbstauskünfte über die „East StratCom Task Force“ finden sich hier, Infos über „EU vs Desinfo“ hier. Thomas Röper hat den EAD-Bericht in diesem Artikel detailliert besprochen. Sein Fazit lautet, dass der Bericht „keine Auswertung, sondern ein anti-russischer Artikel der EU-Behörde“ sei:

„Aber da ihr Auftrag lautet, russische Fake News zu finden, werden sie sehr kreativ. Als Quellen für russische Fake News führen sie Internetportale an, die teilweise nicht einmal russisch sind. Aber auch bei den russischen Internetportalen wie Newsfront, die sie gerne mal nennen, handelt es sich nicht um staatliche Medien. Es sind Blogger. Das wäre so, als wenn die russische Regierung Artikel vom Rubikon oder den Nachdenkseiten als Fake-News-Kampagne der deutschen Regierung verkauft.“ 

Gemeinsam gegen RT: Medien, DJV, Commerzbank

Parallel zu dieser fragwürdigen EU-Initiative läuft in Deutschland eine Kampagne gegen den russisch finanzierten Sender RT DE: So kündigte die Commerzbank kürzlich an, die Zusammenarbeit mit dem Sender und der Medienagentur „Ruptly“ zu beenden. Der Deutsche Journalisten-Verband veröffentlichte einen infamen Artikel zu RT DE, den Albrecht Müller folgendermaßen kommentiert hat:

„An diesem Artikel des Pressereferenten des deutschen Journalistenverbandes DJV kann man gut sehen, wie heruntergekommen dieser Verband schon ist. Keine freie kritische Stimme, stattdessen eingebaut in die westliche Propaganda und den zu beobachtenden Feindbildaufbau.“ 

Zusätzlich hat die „Süddeutsche Zeitung“ kürzlich kritisiert, dass RT-Mitarbeiter in der Bundespressekonferenz zu kritisch nachfragen, was die NachDenkSeiten in diesem Artikelkommentiert haben:

„Der ganze Artikel der SZ offenbart ein Verständnis von „Pressefreiheit“, das einen fassungslos macht. Schließlich spekuliert die Zeitung noch darüber, worauf sie mutmaßlich hinaus will – den Ausschluss kritischer Stimmen, wahrscheinlich damit die eigene angepasste Rolle nicht ganz so erbärmlich erscheint“ 

Nur kurz darauf hatte der „Spiegel“ nachgelegt, was Albrecht Müller in dem Artikel „Feindbild-Aufbau des ‚Spiegel‘“ analysiert hat. Und nun legt die „Bild“-Zeitung nochmals nach, indem sie RT DE indirekt Spionage gegen das Umfeld des Aktivisten Nawalnyunterstellt. RT DE hat in diesem Artikel nun angekündigt, gegen die Behauptungen von „Bild“ juristisch vorzugehen. Dort wird auch über die Motive für die aktuelle Kampagne spekuliert: 

„Es ist kein Geheimnis, dass RT DE expandiert und in nächster Zeit einen TV-Sender in Betrieb nehmen wird. Diese Ankündigung rief offenbar Konkurrenten auf den Plan, die das verhindern wollen. Denn wenn es eines nicht geben darf, dann einen unabhängigen Sender russischer Herkunft in Deutschland.“ 

Gegenpol zur antirussischen Meinungsmache?

Als aktuelles Beispiel der deutschen medialen Meinungsmache gegen Russland sei hier auf einen Artikel von n-tv verwiesen: Russland sei „der Feind“, wird hier unumwunden behauptet. Zur Einschätzung der wichtigen Rolle, die RT DE in der deutschen Medienlandschaft als Gegengewicht zu solchen infamen Beiträgen spielt, haben die NachDenkSeiten kürzlich geschrieben:

„RT ist als Kontrast zur aktuellen brandgefährlichen Medien-Hetze gegen Russland ein wichtiger Gegenpol zum propagandistischen Einheitsbrei großer deutscher Medien bei dem Thema. Das heißt natürlich nicht, dass RT die einzige Quelle der Information sein muss oder sein sollte. Zudem wird die Finanzierung durch Russland und eine entsprechende Interessenlage nicht verschleiert. Medienkonsumenten können darum die von RT-Artikeln verfolgten Interessen besser einschätzen als die verfolgten Interessen etwa des Springer-Konzerns, der für sich eine unhaltbare ‚Unabhängigkeit‘ behauptet.“ 

Die hier beschriebene antirussische Propaganda muss abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Wer dagegen arbeitet, arbeitet gegen unsere Interessen. Mit einem solchen Bekenntnis zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland akzeptiert man selbstverständlich nicht automatisch die innen- oder außenpolitischen Defizite Russlands.

Für die Klärung der mutmaßlichen Motive für die hier beschriebenen Kampagnen gegen Russland und RT sei zum Abschluss nochmals auf das (Aufsehen erregende, m.z.) Video von George Friedman, Direktor des US-Thinktanks STRATFOR, hingewiesen. Ein zentrales Ziel der US-Außenpolitik der letzten Jahrzehnte war demnach, ein Zusammenkommen von Deutschland und Russland zu verhindern:

https://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc&t=4s

Video mit dt. Übersetzung, Ausschnitt

The Chicago Council on Foreign Relations, 15.06.2015, Dauer: 14:58 

STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern

3. Februar 2015. Der Gründer und Direktor der weltweit führenden privaten US-Denkfabrik auf dem Gebiet Geopolitik STARTFOR (Abk. Strategic Forecasting) George Friedman über weltweite Geopolitik der USA und speziell in Europa. Zitat: 

„Das primäre Interesse der USA, wofür wir seit einem Jahrhundert die Kriege führen –Erster und Zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg – waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es immer, sicherzustellen, dass das nicht eintritt.“

Original-Quelle:

George Friedman, “Europe: Destined for Conflict?”

The Chicago Council on Global Affairs -Video, 04.02.2015, 1:12:30

Chicago Council on Global Affairs

The Chicago Council on Global Affairs and Stratfor founder and CEO George Friedman present a discussion on the emerging crisis in Europe. Europe has inherent flashpoints smoldering beneath the surface which are destined to erupt again, including half a dozen locations, borderlands, and cultural dynamics that have the potential to upend Europe as we know it, says Friedman. He identifies the flashpoints and discusses how can we prepare.

Israels Angriffe in Syrien stellen Moskaus Geduld auf die Probe – “Ein Gegenschlag wird bald folgen”

08.03.2021

Scott Ritter/RT
Wie Russland auf Israels Angriffe auf iranische Ziele in Syrien reagiert, könnte den Unterschied ausmachen, ob die Lage in der Region zu einem ausgewachsenen Krieg überkocht oder weiterhin auf dem aktuellen Niveau köchelt – welches an sich schon gefährlich genug ist.

Quelle: Israels Angriffe in Syrien stellen Moskaus Geduld auf die Probe – “Ein Gegenschlag wird bald folgen”

Die vielen tickenden Zeitbomben der Ukraine

Die vielen tickenden Zeitbomben der Ukraine

The Saker
Februar 23, 2021 93 Kommentare

(Diese Analyse wurde für die Unz Review geschrieben)

https://www.unz.com/tsaker/the-ukraines-many-ticking-time-bombs/

(Beginn der maschin. Übersetzung)

Während die Ukraine größtenteils aus den Nachrichten verschwunden ist, gab es größere Geschichten da draußen, die Dinge sind unter “Ze” (Zelenskii) katastrophal schief gelaufen und die Ukraine blickt nun auf mehrere Zeitbomben, die jede Minute explodieren könnten. Hier ist eine unvollständige Liste von Problemen, mit denen sich die “Ze”-Administration im Jahr 2021 auseinandersetzen muss: (in keiner bestimmten Reihenfolge)

1. Das Erstarken der internen Opposition gegen die Herrschaft von Ze

2. Die COVID-Pandemie, der Impfstoff-Skandal und die bröckelnde ukrainische Infrastruktur

3. Das harte Durchgreifen gegen die Meinungsfreiheit

4. Die Verfolgung von Oppositionellen innerhalb und sogar außerhalb der Ukraine

5. Der (begrenzte) Aufstieg der (vermeintlich pro-russischen) OPZZh-Partei

6. Der starke Anstieg der europäischen Rhetorik gegen Russland, die die Ze-Administration anpassen und bedienen will

7. Die Verhärtung der Positionen der LDNR

8. Eine weitere Zunahme des US/NATO-Säbelrasselns und der Provokationen

9. Das Regime in Kiew plant offen einen Krieg gegen Russland.

Bevor wir uns jedoch mit jeder einzelnen dieser Bedrohungen befassen, sollten wir uns zunächst ansehen, was die Zelenskii-Präsidentschaft für die Ukraine bedeutet hat. Um es kurz zu machen, viele (die meisten?) Ukrainer erkennen jetzt zwei Dinge: Erstens hat Zelenskii viele Versprechen gemacht und keines davon gehalten, und zweitens ist Zelenskii sogar noch schlimmer als Poroschenko (was schwer zu glauben oder sich überhaupt vorzustellen ist, aber so ist die traurige Wahrheit). Anfangs sah es so aus, als ob Zelenskii einen wirklichen “Wandel, an den wir glauben können”, bringen könnte, vor allem, dass er gegen die verschiedenen Nazi-Todesschwadronen vorgehen und echte Verhandlungen mit dem Donbass aufnehmen würde. Nichts von beidem ist tatsächlich geschehen. Zelenskii hat eindeutig Angst vor der politischen und militärischen Macht der Nationalisten, und weit davon entfernt, die Ukronazis zu zwingen, sich an die Rechtsstaatlichkeit zu halten, hat er ihrer Agenda umfassend nachgegeben. (…)

Der Originaltext mit Übersetzung findet sich hier:

RusStrat: China bietet Russland offizielles Militärbündnis an

https://de.rt.com/international/112974-militarbuendnis-zwischen-russland-und-china-in-aussicht/


RusStrat: China bietet Russland offizielles Militärbündnis an
Nachdem sich die “strategische Partnerschaft” zwischen Peking und Moskau viele Jahre bewährte, wäre ein Militärbündnis die logische Fortsetzung der immer enger gewordenen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Kooperation und Abstimmungen zwischen den beiden Ländern. Laut dem Moskauer Institut für internationale Strategien gibt es jetzt ein solches Angebot Chinas.


Ein Gastbeitrag von Rainer Rupp, 10.02.2021
Angesichts des vom Westen entfachten, neuen Kalten Krieges scheinen jetzt beide Länder bereit, einen längst überfälligen Schritt zu wagen. Nach einer Analyse (hier auf Russisch) vom Moskauer Institut für internationale politische und wirtschaftliche Strategien (RusStrat) vom 9. Februar 2021 stehen Russland und China nun kurz vor einem Militärbündnis. Dabei bezieht sich das renommierte Institut auf ein Telefongespräch zwischen den Außenministern Russlands und Chinas, Sergei Lawrow und Wang Yi, das am 4. Februar 2021 stattgefunden habe und “dessen Bedeutung nicht überschätzt werden kann”, so RusStrat.
Im Rahmen der Neuunterzeichnung des bald auslaufenden Vertrages über Freundschaft und gute Nachbarschaft (vom 16. Juli 2001) habe Peking vorgeschlagen – so RusStrat –, “den neuen Vertrag mit epochalen Inhalten zu füllen, was nicht nur den Wunsch beider Länder nach dem Schutz ihrer eigenen Sicherheit widerspiegelt, sondern auch den vieler Nachbarstaaten”. Dann betont das Institut:
“In der Tat können wir sagen, dass Peking Moskau den Abschluss eines offiziellen Militärbündnisses angeboten hat. (…)

China und Russland wollen Handel in US-Dollar und Euro durch einheimische Währungen ersetzen

RT 31.10.2020

Die von Russland angeführte Eurasische Wirtschaftsunion und China arbeiten weiter daran, den Anteil von Fremdwährungen im gegenseitigen Handel zu verringern. Hohe Beamte betonen jedoch, dass der Schritt nicht aus politischen, sondern Sicherheitsgründen realisiert wird.

Quelle: China und Russland wollen Handel in US-Dollar und Euro durch einheimische Währungen ersetzen

Deutsch-russisches Verhältnis: “Beziehungen zerstört, Band des Vertrauens zerschnitten” | Anti-Spiegel

Deutsch-russisches Verhältnis: “Beziehungen zerstört, Band des Vertrauens zerschnitten” | Anti-Spiegel
— Weiterlesen www.anti-spiegel.ru/2020/deutsch-russisches-verhaeltnis-beziehungen-zerstoert-band-des-vertrauens-zerschnitten/amp/

Escobar: Putin will den türkischen Falken kühlen

zerohedge.com

Escobar: Putin will den türkischen Falken kühlen
maalamalamas Blog
5-7 Minuten

Verfasst von Pepe Escobar über The Asia Times,

Idlib ist Erdogans letztes Gefecht, aber die Kämpfe gehen weit über Syrien hinaus – sie werden zu einem weiteren Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und Russland.

Dieses lästige “Assad-Regime” will einfach nicht verschwinden. Die neue westliche Erzählung über Syrien besagt, dass das Regime dabei ist, über 900.000 Menschen zu “massakrieren”, die aus den nicht wirklich deeskalierten Zonen auf dem Land in den Provinzen Idlib und Aleppo fliehen.

Der Kontext fehlt wie immer. Die fliehenden Massen – im Wesentlichen konservative Sunniten – lebten in diesen Gebieten unter dem Joch der unzähligen Inkarnationen von al-Qaida in Syrien. Entweder sie unterstützten sie, taten ihr Bestes, um im Grunde zu überleben, oder sie wissen jetzt sicher, dass die Offensive der syrisch-arabischen Armee (SAA) echt ist und alle Dschihad-Löcher, ob durch menschliche Schilde geschützt oder nicht, bombardiert werden.

Die relevanteste Geschichte ist wieder einmal das, was Sultan Erdogan will. Ankara und Moskau – Partner im Astana-Prozess, der theoretisch den Weg für den Frieden in Syrien ebnen würde – stehen an einem Scheideweg. Anfang der Woche gab es lange Gespräche und am Freitagabend ein wichtiges Telefongespräch zwischen Erdogan und Putin. Es herrscht eine Pattsituation – sie scheinen nur einer “Intensivierung der Kontakte” zugestimmt zu haben.

Ankara akzeptiert offiziell “nicht die von Moskau vorgelegte [Deeskalations-]Karte”. Der russische Außenminister Sergej Lawrow betont, dass es sich um die gleiche Karte handelt: Es gab keine zusätzlichen Forderungen. Aber Erdogan droht impulsiv mit einem Remix des “Euphratschildes” oder einem “Friedensfrühling”, wie bei der Invasion von Idlib “jeden Augenblick”.

Moskau ist fast verärgert und steht kurz davor, ihm die Krawalltat vorzulesen.

Idlib ist Ankaras letzter Halt, wenn es um den Friedensprozess in Syrien geht, wenn es darum geht, mit irgendetwas zu verhandeln. Erdogan und seine Berater sollten realistischerweise wissen, dass die Nord- und Westseite von Aleppo für immer wieder unter der Kontrolle von Damaskus stehen.

Das türkische Militär ist hauptsächlich auf dem Land östlich der Stadt Idlib und in einer Stadt namens Atarib stationiert. Die wirklichen Kämpfe vor Ort in Idlib werden nicht von türkischen Soldaten geführt – sondern zu über 80% von den Milizen der Dschihadis und Protodschihadis, die der Westen gerne als “Rebellen” bezeichnet; Hayat Tahrir al-Sham (HTS, in Syrien aka al-Qaida), die Islamische Partei Turkistans und andere kleinere Gruppierungen.

Ankara hat den Eindruck, dass diese “Rebellen”-Einheiten aufgelöst werden, sobald es eine politische Lösung gibt. Aber das ist Unsinn. Die türkische Regierung erwartet, dass die Menschen glauben, dass diese Zehntausende von “Rebellen” an einem Tag bewaffnet sind und am nächsten Tag alles fallen lassen, nach Hause zurückkehren und einen Dönerstand eröffnen werden.
Magnet für Terroristen’.

Washington wird, zumindest in den Akten, keine US-Truppen zur Unterstützung seines “NATO-Verbündeten” schicken. Dennoch zählt Ankara sicherlich darauf, Informationen und mehr Waffen zu erhalten. Erdogan will, dass in Hatay, nahe der Grenze, Patriot-Raketen installiert werden. Sollte dies geschehen, würde das Pentagon sie nicht direkt liefern: sie würden über NATO-Mitglieder kommen.

Die geopolitische Bedeutung von Idlib ist kristallklar. Das geht weit über Ankara gegen Damaskus hinaus; es entwickelt sich bedrohlich als ein weiterer Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und Russland, der letztlich von Erdogan geführt wird.

Sogar das Pentagon hat versehentlich durchblicken lassen, dass Idlib ein “Magnet für Terroristen” ist. Aber aus der Sicht Washingtons ist dies immer noch ein Schnäppchen. Jeder schwerwiegende Fehltritt wird begrüßt, wenn er die türkisch-russische Entente zum Absturz bringen soll, die seit dem Abschuss eines russischen Suchoi-Jets Ende 2015 von beiden Seiten mühsam wieder aufgebaut wurde.

Moskau kann Erdogans Torheit durchschauen. Die Russen haben laut und deutlich gesagt, dass jedes türkische militärische Abenteuer nicht toleriert wird. Es ist, als ob Erdogan, der in der Verzweiflungsreihe steckt, sich der Tatsache nicht bewusst ist, dass dies alle in das unberechenbare Russland gegen das NATO-Territorium führen würde. Immerhin erhält Erdogan rote Alarmsignale von Experten für internationale Beziehungen, die die Gefahr eines Stellvertreterkriegs Ankaras in Syrien im Namen Washingtons sehen.

Die entscheidende Geschichte der NATO ist in Wirklichkeit viel verworrener. Diplomatische Quellen in Brüssel sagen, dass die neue NATO-Offensive versucht, sowohl im Irak als auch in Jordanien tief einzugreifen, um die Situation in Syrien ungelöst zu halten.

Erschwerend kommt hinzu, dass ein neuer Bericht der RAND Corporation mit dem Titel “Turkey’s Nationalist Course” sowohl in Ankara als auch in Istanbul zahllose Federn rüstete und die Möglichkeit eines neuen Militärputsches in der Türkei nach dem gescheiterten Abenteuer 2016 aufzeigte.

Dies könnte entweder Wunschdenken oder eine “Empfehlung” an Trump from the Deep State sein. Beide Szenarien sind plausibel. Es ist leicht, sich Erdogans serielle schlaflose Nächte vorzustellen, in denen er versucht herauszufinden, wer seine Freunde wirklich sind.

Als ob dies nicht schon chaotisch genug wäre, bleiben die Beziehungen zwischen der NATO und Russland frostig. Vor einer Woche traf Außenminister Sergej Lawrow mit dem NATO-Generalsekretär, dem unbedeutenden Jens Stoltenberg, in München zusammen. Innerhalb des Russland-NATO-Rates ist keine Kommunikation auf militärischer Ebene in Sicht, sondern nur eine politische.

Moskau betont immer wieder den fast völligen Mangel an Vertrauen zwischen beiden Seiten – was nur zu gefährlichen Eskalationen führen kann, auch in Syrien.

Es gibt keine andere mögliche Lösung für Idlib, als der Türkei nahe der Grenze eine für Erdogan akzeptable Einflusssphäre zu verschaffen. Aber dann wäre der Verlierer Damaskus, das jetzt mit voller Kraft daran arbeitet, seine territoriale Souveränität wiederzuerlangen – was auch immer es kostet. Aber andererseits ist der Schlüssel, was es braucht, damit Russland den Türkenfalken endlich besänftigen kann.
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

+++++

The original text:

zerohedge.com

Escobar: Putin Keen To Cool Turkish Hawk Down

maalamalama’s blog

Authored by Pepe Escobar via The Asia Times,

Idlib is Erdogan’s last stand, but the fighting goes way beyond Syria – it’s shaping as another NATO-Russia proxy war

That pesky “Assad regime” simply won’t go away. The new Western narrative on Syria is that the regime is about to “massacre” over 900,000 people fleeing the not really de-escalated zones across the countryside in Idlib and Aleppo provinces.

Context, as always, is absent. The fleeing masses – essentially conservative Sunnis – had been living in these areas under the yoke of myriad incarnations of al-Qaeda in Syria. Either they supported them, did their best to basically survive, or now know for sure the offensive by the Syrian Arab Army (SAA) is for real, and all jihadi holes, protected or not by human shields, will be bombed.

The most relevant story, once again, is what Sultan Erdogan wants. Ankara and Moscow – partners in the Astana Process that theoretically would pave the way for peace in Syria – are at a crossroads. There were lengthy talks earlier this week, and a crucial phone call between Erdogan and Putin on Friday night. The stalemate prevails – they appear to have only agreed to “intensify contacts”.

Ankara officially “does not accept the [de-escalation] map” put forward by Moscow. Russian Foreign Minister Sergey Lavrov stresses it’s the same map: there have been no additional demands. But Erdogan is, impulsively, threatening a remix of “Euphrates Shield” or a “Spring of Peace”, as in invading Idlib “at any moment”.

Moscow, nearly exasperated, is one inch away from reading him the riot act.

Idlib is Ankara’s last stand in terms of having anything to negotiate with when it comes to the peace process in Syria. Erdogan and his advisers, realistically, should know the north and western sides of Aleppo are back under Damascus’ control for good.

The Turkish military are mostly in the countryside east of the Idlib city and in a town called Atarib. The real fighting on the ground in Idlib is not conducted by Turkish soldiers – but over 80% by the militia nebulae of jihadis and proto-jihadis that the West loves to describe as “rebels”; Hayat Tahrir al-Sham (HTS, aka al-Qaeda in Syria), the Turkistan Islamic Party and other smaller outfits.

Ankara’s spin is that those “rebel” units will be dissolved once there is a political settlement. But that is nonsense. The Turkish government expects people to believe that one day these tens of thousands of “rebels” are weaponized, and the next they will drop everything, go back home and open a kebab stall.

‘Magnet for terrorists’

Washington, at least on the record, won’t send US troops to help its “NATO ally”. Yet Ankara certainly counts on obtaining intel and more weapons. Erdogan wants Patriot missiles to be installed in Hatay, near the border. If that happens the Pentagon would not deliver them directly: they would come via NATO members.

The geopolitics underlining Idlib is crystal clear. This goes way beyond Ankara versus Damascus; it’s shaping up, ominously, as yet another proxy war between NATO and Russia, driven ultimately by Erdogan.

Even the Pentagon let it slip, inadvertently, that Idlib is a “magnet for terrorists”. But from Washington’s point of view this is still a bargain. Any serious misstep will be welcomed if it is meant to crash the Turkish-Russian entente, which has been painstakingly rebuilt by both sides since the shooting down of a Russian Sukhoi jet in late 2015.

Moscow can see through Erdogan’s folly. The Russians have said loud and clear that any Turkish military adventure will not be tolerated. It’s as if Erdogan, mired in Desperation Row, is oblivious to the fact this would launch everyone into unpredictable Russia vs NATO territory. Erdogan, at least, is receiving red alerts from international relations experts who see the danger of Ankara fighting a proxy war in Syria on behalf of Washington.

The crucial NATO story is actually way more muddled. Diplomatic sources in Brussels say the new NATO offensive is to try to interfere deeply in both Iraq and Jordan as a means to keep the situation in Syria unresolved.

To complicate matters, a new report by the RAND Corporation, entitled Turkey’s Nationalist Course, ruffled countless feathers in both Ankara and Istanbul, spinning the possibility of a new military coup in Turkey after the failed 2016 adventure.

This could be either wishful thinking or a “recommendation” to Trump from the Deep State. Both scenarios are plausible. It’s easy to imagine Erdogan’s serial sleepless nights trying to figure out who his friends really are.

As if this was not messy enough, relations between NATO and Russia remain frosty. A week ago, Foreign Minister Sergey Lavrov met with NATO secretary-general, the inconsequential Jens Stoltenberg in Munich. Within the Russia-NATO Council, no military-level communication is in sight, only political. Moscow never ceases to stress the nearly total lack of trust between both sides – which can only lead to dangerous escalations, Syria included.

There’s no other possible solution for Idlib apart from carving some sphere of influence for Turkey near the border acceptable to Erdogan. But then the loser would be Damascus, now in full throttle to recover its territorial sovereignty – whatever it takes. But, then again, the key is what will it take for Russia to finally placate the Turk Hawk?

Nahostexperte Ali Özkök: Russland hält Schlüssel für Lösung in Nordsyrien in der Hand

RT Deutsch 18.10.2019

Nahostspezialist Ali Özkök hat im Interview mit RT Deutsch den Konflikt in Nordsyrien analysiert und die Widersprüche zwischen den beteiligten Akteuren geschildert. Während die USA keine klare Linie hätten, werde Russland zu einem stabilisierenden Faktor für die Türkei.

Quelle: Nahostexperte Ali Özkök: Russland hält Schlüssel für Lösung in Nordsyrien in der Hand