Schlagwort-Archive: #Scharfschützen

Von ARD bis ZDF totgeschwiegen: Die Morde auf dem Maidan wurden bereits im Dezember 2013 vorbereitet

Während Telepolis, Rubikon und Propagandaschau schon von Tatsachen ausgehen, beschleicht mich von Anfang an die Frage, was kann diese drei Männen (ohne Not) dazu veranlasst haben sich als Ausführende Sniper in Interviews selbst zu bezichtigen? Ruhmsucht, Propaganda, Ablenkung von den wirklichen Auftraggebern?

RT Deutsch spricht jetzt (23.11.2017) erstmals von Zweifeln und benennt sie auch. Vor allem sei Saakaschwili zu dieser Zeit bereits in den USA gewesen und es sei fraglich, ob seine Befehlskette immer noch in Takt gewesen sei. RT nennt auch einen US amerikanische Verbindungsmann, der auf Verläufe auf dem Maidan Einfluss gehabt habe.

https://deutsch.rt.com/europa/61111-revolution-aus-hinterhalt-scharfschutzen-vom-maidan-stellen-sich/

-= Der RT Artikel als Anhang in PDF mit Hervorhebungen von mir=-

RT Mutmaßliche Scharfschützen 20171123

Sonderthema vom 21.11.2017: Revolution der Würde? — Alternative Presseschau

https://www.heise.de/tp/features/Maidanmorde-Drei-Beteiligte-gestehen-3893551.html?seite=all Maidanmorde: Drei Beteiligte gestehen 19. November 2017 Stefan Korinth Drei Georgier geben zu, unter den Maidanschützen gewesen zu sein, die auf Polizisten und Zivilisten schossen – bewaffnet und angestiftet unter anderem von einem ukrainischen Oppositionspolitiker Drei georgische Männer haben nun zugegeben, am 20. Februar 2014 in Kiew sowohl auf Polizisten als auch auf […]

über Sonderthema vom 21.11.2017: Revolution der Würde? — Alternative Presseschau

Neue Erkenntnisse zu Todesschüssen auf dem Maidan 20.2.2014

Elke Schenk – globalcrisis/globalchange NEWS

20.2.2017

https://www.heise.de/tp/features/Woher-kamen-die-Todesschuesse-3630949.html?view=print

Woher kamen die Todesschüsse?

20-2-2017 – Stefan Korinth

Keine tödliche Kugel passt zu Berkut-Kalaschnikows. Die Staatsanwaltschaft nutzt ein entscheidendes Überwachungsvideo nicht. Und über hundert Menschen erklärten bislang, Schützen in Maidangebäuden gesehen zu haben. […]

(Der kanadisch-ukrainischen Politikwissenschaftler) Katchanovski hatte in seiner Studie ermittelt, dass vorrückende Maidankämpfer und andere Maidananhänger von Schützen aus Gebäuden wie dem Hotel Ukraina, dem Oktoberpalast oder der Bank Arkada erschossen wurden. Genau wie die Untersuchung der Generalstaatsanwaltschaft habe auch seine Studie “keine zuverlässigen Beweise” dafür gefunden, dass Regierungsscharfschützen der Einheiten Omega, SBU-Alpha, Bulat oder Scharfschützen einer sogenannten “dritten Kraft” die Maidankämpfer ermordeten, unterstreicht der Forscher von der Universität Ottawa. […]

27 von 28 an der Institutska getöteten Maidananhängern und die absolute Mehrheit der Verletzten sei aus signifikant vertikalen Winkeln erschossen worden, so Katchanovski weiter. Die Barrikade weiter hinten auf der Straße, von der Berkut-Polizisten feuerten, befand sich jedoch auf nahezu gleicher Höhe mit den Maidankämpfern. […]

Die massive Sperre der Sonderpolizei (Berkut, E.S.) könnte für die Aufklärung des Verbrechens entscheidend sein: “Die Staatsanwaltschaft hat während des Prozesses zugegeben, dass sie während des gesamten Massakers Videoaufzeichnungen der Berkut-Barrikade hat”, so der Politikwissenschaftler. Bisherige Videos zeigten die Barrikade immer nur aus größerer Entfernung.

Aber diese Videos, die aus einer viel näheren Entfernung von einer Nationalbank-Kamera gemacht wurden, werden, mit einer Ausnahme, im Prozess nicht als Beweismittel für die Erschießung von Demonstranten durch Berkut eingesetzt.

Ivan Katchanovski

Diese wichtigen Aufnahmen mit Zeitstempel könnten leicht mit den Zeiten der Schüsse auf Demonstranten und mit den Positionen der Berkut-Polizisten synchronisiert werden, erklärt Katchanovski weiter. Dass dies von der Staatsanwaltschaft nicht gemacht werde, sei ein indirekter Beweis dafür, dass das Maidan-Massaker eine “Operation unter falscher Flagge” war. Katchanovski kam in seinen Nachforschungen zum Ergebnis, dass es dieselben Schützen waren, die sowohl vorrückende Maidankämpfer als auch Polizisten beschossen.

Nur ein Todesschütze bislang definitiv identifiziert

Der einzig bislang bekannte Todesschütze ist Maidankämpfer Ivan Bubentschik, der in Interviews 2015 und 2016 gestand, dass er am Morgen des 20. Februar mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr zwei Berkut-Kommandeure vom Musikkonservatorium aus erschossen und viele weitere Polizisten verwundet hatte. (Maidan: “Ich schoss ihnen ins Genick”[10]) Wegen einer Generalamnestie für Maidankämpfer wird er jedoch nicht strafrechtlich dafür verfolgt. Bubentschik kommandiert heute das Bataillon Zakhid-2, das aus Mitgliedern des Rechten Sektors gebildet wurde.

[…]

vollständiger Text im Anhang

Ergänzende Hinweise Elke Schenk:

(1) Schon am 10.4.2014 hat die ARD-Monitor-Sendung (nur die 11-minütige Sendung ist vollständig) “Todesschüsse in Kiew: Wer ist für das Blutbad vom Maidan verantwortlich” http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Todessch%C3%BCsse-in-Kiew-Wer-ist-f%C3%BCr-das-Bl/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=38433008 (Abruf 20.2.2017) wesentliche Erkenntnisse zum Tathergang und zu den Todesschützen veröffentlicht.

(2) Das Verhalten der Generalstaatsanwaltschaft verwundert nicht, wenn man weiß, dass der nach dem Putsch in der Ukraine eingesetzte Generalstaatsanwalt Oleg Machnitzkij zur Partei Swoboda gehört, einer ideologisch der NPD nahe stehende Partei.

(3) Die 79 Seiten umfassende Untersuchung von Ivan Katchanovski wird im Artikel von Stephan Korinth nicht verlinkt:

The “Snipers ’ Massacre” on the Maidan in Ukraine, Ivan Katchanovski, Ph.D. School of Political Studies & Department of Communication University of Ottawa Ottawa, ON K1N 6N5, Canada – ikatchan@uottawa.ca

Paper prepared for presentation at the Annual Meeting of American Political Science Association in San Francisco, September 3-6, 2015

Ex-MdEP Ina Kirsch zu den Todeschüssen auf dem Maidan, Einblicke in den Zustand der jetzigen Regierung, u. a. Interview Wiener Zeitung

Guten Tag zusammen,

im ausführlichen Interview mit der Wiener Zeitung vom 19.2. stellt die Unternehmensberaterin und frühere Europaabgeordnete Ina Kirsch ihre beruflichen und persönlichen Erfahrungen zum Hintergrund der Krise um die Ukraine, den zu erwartenden negativen Folgen des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine für Russland und die Ukraine sowie die Eskalation am 20. Februar dar, die unter dem Stichwort “Todesschüsse auf dem Maidan” bekannt sind.

Das Interview liefert wichtige Details zu den Gründen, warum Janukowitsch das Assoziierungsabkommen auf Eis legen wollte, wozu zum einen die drohende Zahlungsunfähigkeit und die vom IWF im Gegenzug zu Krediten geforderte Schocktherapie gehörte.

Zudem bestätigt ihre Aussage zu den Geschehnissen am 20. Februar vor einem Jahr die Recherche des ARD-Monitorteams unter Stefan Stuchlik. Hier Auszüge aus dem Interview:

“Geschossen haben beide Seiten. Von wem es ausgegangen ist, konnte in diesem Moment niemand sagen. Auch die Polizisten von Berkut wussten nicht, woher die Schüsse kamen. Das geht aus deren Kommunikation hervor. Die mussten das erst einmal feststellen und suchten nach Scharfschützen. Andrij Schewtschenko, ein Abgeordneter der Partei Timoschenkos, der auf dem Maidan eine führende Rolle gespielt hat, hat sehr klar gesagt, die Polizisten seien damals zu ihm gekommen und hätten gesagt: Jemand schießt auf uns, mach doch was!

Wenn es so war, dass nicht allein Berkut verantwortlich war, sondern andere Scharfschützen: Wer könnten diese Schützen gewesen sein?
Es gibt einen Untersuchungsbericht. Der wird aber nicht veröffentlicht, weil darin Unangenehmes über Andrij Parubi, den nationalistischen Kommandanten des Maidan, stehen könnte. Das würde sich auch mit dem decken, was die BBC jetzt veröffentlicht hat: Dass nämlich die Schüsse aus dem Konservatorium und dem Hotel Ukraina gekommen sind. Das Konservatorium aber war unter vollständiger Kontrolle des Maidan. Und im Ukraina, das am 20. Februar zu einem Maidan-Lazarett wurde, nächtigten die westlichen Journalisten. Niemand kam ins Ukraina, ohne dass die Maidan-Leute das bemerkt hätten.

Soll das heißen, dass die Verantwortlichen für das Massaker nicht die Leute von Janukowitsch waren?

Zumindest nicht am Beginn. In den Medien war nach den Ereignissen von Snipern der Janukowitsch-Regierung die Rede, die von der Nationalbank aus geschossen hätten. Das war auch der Fall, aber erst am Nachmittag. Die Schießereien gingen aber schon am frühen Vormittag los. Die Ukrainer fragen, wenn etwas passiert, immer nach dem möglichen Nutznießer einer Situation. Das war nicht Janukowitsch.

Gibt es Indizien für andere Täter?

Es gibt mittlerweile genug Untersuchungsberichte, es tauchen viele Fragen auf. Warum sägt man beispielsweise Bäume ab, an denen man sehen kann, dass die Einschusslöcher aus einer anderen Richtung kamen? Es gibt Berichte amerikanischer ballistischer Experten, die sich die Einschusswinkel angesehen haben, auch auf den Schilden der Maidan-Kämpfer. Es wurde in deren Rücken geschossen. Dort waren allerdings keine Berkut-Einheiten. Wer geschossen hat, kann man nicht sagen, ich weiß es auch nicht. Aber es muss jemand gewesen sein, der ein klares Interesse an einer Eskalation hatte. Also nicht Janukowitsch, der sich ja nicht selbst stürzen wollte.”

Interessant sind auch ihre Einblicke in das spaltende, verbohrte und willkürliche Verhalten der jetzigen ukrainischen Regierung und deren innere Auflösung sowie die Nutzung der von Oligarch Kolomojski finanzierten Freiwilligenbataillone:

“Ein weiteres Problem sind die Freiwilligenbataillone. Die werden beispielsweise vom Oligarchen Ihor Kolomojski, dem Gouverneur von Dnipropetrowsk (von der Putsch-Regierung neu eingesetzt ES), bezahlt. Die Hauptaufgabe der Bataillone ist aber gar nicht so sehr der Kampf. Sie schützen vielmehr Kolomojskis Unternehmen und führen gewalttätige Übernahmen fremder Firmen durch. Sie stürmen einfach diese Unternehmen und verjagen die Leute dort, nach dem Mafia-Prinzip. Das ist jetzt möglich.”

Trotz ihrer Erkenntnisse hält sie eine Beteiligung des Westens am Umsturz “für ausgeschlossen”.
Das vollständige Interview ist abrufbar unter:

und als pdf-Datei im Anhang verfügbar.

Ukraine-Maidan-Todesschüsse-Kirsch-WienerZtg2015 02 19

Viele Grüße
Elke Schenk
globalcrisis/globalchange News

1) Ina Kirsch ist Unternehmensberaterin und eine intime Kennerin der Ukraine. Die deutsche Sozialdemokratin, die 13 Jahre lang im Europäischen Parlament arbeitete, war bis zum letzten Jahr Direktorin des European Centre for a Modern Ukraine (ECFMU). Die Organisation, die ihren Sitz in Brüssel hat, wurde 2011 gegründet, um im Zuge der EU-Annäherung der Ukraine für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Kiew und Brüssel zu sorgen.

Scharfschützenmorde in Kiew – Stefan Korinth 14.12.2014

— vollständiger Text siehe Anhang (10 S.) und URL: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43590/1.html —
Scharfschützenmorde in Kiew
Stefan Korinth 14.12.2014
Die Spur führt zum Rechten Sektor
Der kanadisch-ukrainische Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski von der Universität Ottawa hat das Kiewer Blutbad des 20. Februar in Eigenregie untersucht. Akribisch wertete er monatelang Zeugenaussagen, Filmmaterial und Funkübertragungen aus, um den Massenmord im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt zu rekonstruieren. Katchanovski belegt, dass auch Oppositionskräfte Scharfschützen einsetzten. Dabei nahmen die Maidan-Schützen nicht nur Polizisten, sondern auch die eigenen Leute und Journalisten unter Feuer. Die Spur führt zum Rechten Sektor.

Ein Telepolis-Interview mit Ivan Katchanovski: Aufklärung der Maidan-Morde: “Ich bin nicht sicher, wann ich wieder in die Ukraine reisen kann”. Zum Jahrestag der Scharfschützenmorde in Kiew hat Ivan Katchanovski eine aktualisierte und ausgedehnte Analyse des Massakers veröffentlicht. Dazu siehe auch: Rückblick auf ein besonderes Jahr für den Kriegs- und Krisenjournalismus.
Das Kiewer Stadtzentrum von oben: Der kanadisch-ukrainische Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski rekonstruierte Schützenpositionen und Schussbahnen vom 20. Februar. Bild: Ivan Katchanovski
Kiew, 20. Februar 2014, gegen 10 Uhr: Reporter Gabriel Gatehouse und Kameramann Jack Garland stehen an der Ecke des Hotel Ukraina. Die beiden BBC-Leute filmen, wie Maidan-Kämpfer Verwundete von der vordersten Linie auf der Institutska-Straße in die Hotellobby zu den Sanitätern bringen. Für einen besseren Überblick laufen die zwei Korrespondenten zum Kinopalast auf der anderen Straßenseite. Dort sieht Gatehouse etwas: “Was ist das?”, fragt er und meint damit ein offenes Fenster des nun seitlich gelegenen Hotels Ukraina.[1]

Im selben Moment schießt jemand aus eben diesem Fenster auf die Journalisten. Sie flüchten hinter Säulen, wo bereits Maidankämpfer auf das Fenster deuten. “Das Fünfte von links, das Zweite von oben”, zählt Gatehouse die Fensterreihen durch. In einem Bericht für die BBC sagte er später “Ich habe den Schützen gesehen. Er trug den grünen Helm der Protestierenden.”

Diese Episode des blutigen Eskalationshöhepunkts ist Teil der umfassenden Auswertung öffentlich zugänglicher Belege durch den Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski von der Universität Ottawa. Er analysierte damalige Live-Übertragungen ukrainischer TV-Sender, aufgefangene Funkgespräche der Sicherheitskräfte, frei zugängliche Videos von den Ereignissen und Augenzeugenberichte.[2] Gewalttätige Konflikte in der Ukraine sind ein Forschungsgebiet des Universitätslehrers. Seine Ermittlungen begann er aber auch, weil zuständige Institutionen sich schon vorher auf ein Ergebnis festgelegt hatten.

Der Westen fragte nicht nach
“Die Regierungen und Medien im Westen haben sofort akzeptiert, dass das Scharfschützenmassaker von Regierungskräften und auf direkten Befehl Janukowitschs ausgeführt wurde”, sagt Katchanovski gegenüber Telepolis. Für die Thesen der damaligen Opposition gebe es jedoch keine schlüssigen Beweise. Dass Janukowitsch einen Massenmord befohlen haben soll, sei aus politikwissenschaftlicher Perspektive irrational, erläutert der Akademiker. “Janukowitsch und seine Verbündeten verloren dadurch all ihre Macht, große Teile ihres Reichtums und mussten aus der Ukraine fliehen.”

Das “Maidan-Massaker” war der entscheidende Moment für den gewalttätigen Machtwechsel, ist sich der Politikwissenschaftler sicher. Der Sturz Janukowitschs habe dann auch zur Verschärfung des Konfliktes zwischen Russland und dem Westen und letztlich zum Bürgerkrieg im Donbass geführt. Deshalb sei eine genauere Auseinandersetzung mit den Ereignissen des 20. Februar in Kiew dringend nötig.

Mehr als sieben Monate lang wertete Katchanovski deshalb das gesammelte Material aus und kommt zu einem brisanten Ergebnis: Militante Maidankräfte waren massiv als Täter an den Morden vom 20. Februar in Kiew beteiligt. Sie initiierten das Blutbad mit Schüssen auf die Polizei und legten später auf die eigenen Leute an. Von mindestens zwölf Gebäuden in Hand der Maidanbewegung sei gefeuert worden.[3] Die neue Regierung habe die anschließenden Untersuchungen verfälscht und halte wichtige Beweise bis heute zurück, sagt der Forscher.

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Todesschützen vom Maidan zwingen Berkut zum Rückzug
Von einem Dutzend Häuser feuerten die Todesschützen
Die Fäden laufen beim Rechten Sektor zusammen

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“globalcrisis-/globalchange-News”

Das Maidan Massaker: “It was not Yanukowitsch”

Veröffentlicht am 20.02.2015

Rund 100 Menschen, die symbolisch zur “himmlischen Hundertschaft” verklärt wurden, starben während der “Maidan-Revolution” vor genau einem Jahr. Aufgeklärt wurden die Morde jedoch nie. In Kiew fragen die neuen “Machthaber” längst nicht mehr, wer geschossen hat. Für Präsident Poroschenko und Regierung sind die Täter, auch wenn die Fakten eine andere Sprache sprechen, unlängst klar: Die Regierung Janukowitsch.

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Scharfschützenmorde in Kiew Stefan Korinth TP 14.12.2014

Scharfschützenmorde in Kiew
Stefan Korinth 14.12.2014
Die Spur führt zum Rechten Sektor
Der kanadisch-ukrainische Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski von der Universität Ottawa hat das Kiewer Blutbad des 20. Februar in Eigenregie untersucht. Akribisch wertete er monatelang Zeugenaussagen, Filmmaterial und Funkübertragungen aus, um den Massenmord im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt zu rekonstruieren. Katchanovski belegt, dass auch Oppositionskräfte Scharfschützen einsetzten. Dabei nahmen die Maidan-Schützen nicht nur Polizisten, sondern auch die eigenen Leute und Journalisten unter Feuer. Die Spur führt zum Rechten Sektor. (…)
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43590/1.html

Das Kiewer Stadtzentrum von oben: Der kanadisch-ukrainische Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski rekonstruierte Schützenpositionen und Schussbahnen vom 20. Februar. Bild: Ivan Katchanovski

Ukraine. All about. – Maidan massacre-video – strategic culture – 06.10.2014

Veröffentlicht am 06.10.2014

Ukraine.
All about.

http://www.strategic-culture.org/…/maidan-massacre-video.ht…

. Ukraine. US. Strategic Culture Foundation
strategic-culture.org

Фильм американских документалистов “Maidan massacre” (“Резня на Майдане”) взял на показе в Сиене приз зрительских симпатий – “Красного коня”.

В фильме звучат мнения нескольких специалистов (профессионального снайпера, сотрудника ФБР и еще ряда интересных граждан) по поводу того, откуда велся огонь по людям на Институтской и кто, собственно, мог убить “Небесную сотню”.Это своего рода Fahrenheit 9/11 об Украине.

Европа раскрывает глаза и уши правде?

К сожалению, пока доступен только на английском языке.

Mathias BROECKERS, Paul SCHREYER: »Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren«; Westend-Verlag, Sept. 2014

Hallo zusammen,
Paul SCHREYER hat heute in der jW die erweiterte Fassung eines Kapitels aus dem zusammen mit Mathias BRÖCKERS verfassten Buch »Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren« (Westendverlag, im Buchhandel seit 10.09.2014) unter folgendem Titel publiziert:  »Freedom and Democracy« Seit Weltkriegsende ist die CIA in der Ukraine aktiv: von der Unterwanderung der Kulturszene über die Inszenierung einer »orangenen Revolution« bis zur heutigen Militärberatung. (vgl. Anm. 1)
Das absolut lesenswerte Buch stößt inzwischen auf eine deutliche Resonanz (Platz 10 der aktuellen Spiegel-Bestsellerliste) und ist in verschiedenen Zeitungs-/Rundfunkmedien sowie auf zahlreichen Websites/Blogs besprochen worden, z.T. im Rahmen von Interviews mit den Autoren (vgl. hierzu die fortlaufende Dokumentation der Resonanz/Rezeption auf der Website: www.putinversteher.info).
Aus der Fülle der Beiträge im Folgenden Auszüge aus einer Besprechung, entnommen dem Autoren-Blog der Wochenzeitung FREITAG.
Grüße,
Martin Zeis
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…  Frage: Was genau liefert »Wir sind die Guten«? Wer eine lückenlose, möglichst detaillierte und prall mit Faktendetails angefüllte Widerlegung der im Zug der Krise getätigten Nachrichten-Spins erwartet (ähnlich etwa wie Austs/Laabs »Heimatschutz«-Fleißarbeit zum Thema NSU-Terror), wird tendenziell enttäuscht. Fakten und Hintergrundinfos liefern Bröckers und Schreyers zwar ausgiebig. Die Stärke von Wir sind die Guten ist allerdings die pointierte, argumentunterfütterte Auseinandersetzung mit der aktuellen US-Geopolitik. Sind »wir« – also der Westen, die NATO, die EU – tatsächlich die Guten? Das erste Buchkapitel beschäftigt sich einleitend mit der Genese eines Kampfbegriffs: des »Putinverstehers«. Bröckers und Schreyer widerlegen nicht nur die Propagandafunktion dieses Begriffs – als sei es auf der politischen Bühne ein Unding, irgendeine Entwicklung oder Handlungsweise verstehen zu wollen. Pointiert zeigen sie darüber hinaus auf, wie sich die Sichtweise auf Wladimir Putin aus östlicher Sicht, aus der Sicht ganz normaler Russen und Russinnen darstellt: ein Mann, der nicht nur dicke Fische in der Taiga fängt, Judo kann und zu Unterhaltungszwecken leidlich passabel Fats-Domino-Titel interpretiert, sondern einen geradezu beispielhaften wirtschaftlichen Aufschwung hinbekommen hat. Eine Tatsache, die nach den dunklen, von Raubtierkapitalismus pur geprägten Jahren der Jelzin-Ära durchaus etwas heißen will.
Das zweite Kapitel richtet den Spot auf das geografische Zentrum der Krise: die Ukraine. Die Informationen im kurzen historischen Abriss mögen informierten Lesern großteils bekannt sein – etwa der Gegensatz zwischen dem russisch geprägten südöstlichen und dem galizisch-nationalukrainischen Westen des Landes. Bröckers und Schreyer legen dar, dass eine einheitliche ukrainische Nationalität ein politisches Konstrukt ist. Und dass das Land als Ganzes nur eine Chance hat bei einer entsprechenden Ausbalancierung der widerstreitenden Interessen. Nicht Frontstaat, wie US-Hardliner, NATO und transatlantische Medien wollen, sondern vielmehr Brückenstaat. Ein Großteil der folgenden Kapitel beschäftigt sich mit der ökonomischen »Hardware« des Konflikts – genauer: den geostrategischen Interessen, denen die Ukraine anheimgefallen ist. Interessant sind vor allem die unterschiedlichen Szenarios in Sachen »Pipelinestan«: so etwa das Hickhack um den sogenannten South-Stream: eine umstrittene Erdgas-Pipeline, die durch Bulgarien bis nach Italien führen soll und von der EU aktuell torpediert wird respektive auf Eis gelegt ist.
Geostrategische Interessen, so Bröckers und Schreyer in weiteren Buchkapiteln, tangieren nicht nur auszubeutende Rohstoff-Ressourcen, zu präferierende Fördertechniken (Stichwort: Fracking) sowie (abgeschlossene, geplante oder auch, im Gegenzug, sabotierte) Pipeline-Deals. Auf der globalpolitischen Ebene haben in den letzten zwei Jahrzehnten mehr und mehr sogenannte Farben- und Frühlingsrevolutionen Furore gemacht. Ob Ukraine, Syrien oder Lybien: Die Autoren beschreiben, mit welchen Mitteln und Techniken Opposition hochgepampert wird gegen Regierungen, die den Kräften des freien Marktes gegenüber nicht willfährig genug sind. Ungeachtet dieser geopolitischen »Ausflüge« bleiben die Ukraine, Russland sowie das aktuelle Eskalationsszenario in Richtung Russland der stringente rote Faden im Buch – das Brennglas sozusagen, in dem sich die aktuelle Geopolitik des Westens fokussiert.
Die speziellen Parameter des Regime Changes in der Ukraine mit ihren zahlreichen Ungereimtheiten sind dabei ein zentraler wie aufschlußreicher Aspekt: die mysteriösen Sniper-Teams etwa während des Maidan-Umsturzes, die auf beide Seiten feuerten und anschließend wie vom Erdboden verschwunden waren. Oder auch die weiter bestehenden Widersprüchlichkeiten rund um den Absturz der malaiischen MH17. Wie wird Meinung gemacht, respektive: Wie werden Meinungen, Ansichten, Interessen zu »Wahrheiten«? Die Fronde der deutschen Leitmedien, die in diesem Konflikt wie nie zuvor auf Beeinflussung und Lesermanipulation setzte anstatt auf unvoreingenommene Information, wird von den Autoren ebensowenig ausgespart. Dezidiert und mit aufschlussreichen Hintergrundinfos leuchten Bröckers und Schreyer die Connections der transatlantischen Netzwerke aus. Ein Spezialthema, das bei diesen Verbindungen nahe liegt: der für Außenstehende seltsam erscheinende Einklang, in dem (sonst) renommierte Medien wie die Zeit, die Süddeutsche, der Spiegel oder auch ARD und ZDF agieren.
Die Friktionen und die Widersprüchlichkeiten, in die sich der aktuelle Leitmedienjournalismus in Deutschland hineinbegeben hat, werden mit klaren Worten beschrieben. Bröckers/Schreyer: »(…) Das beispiellose Putin-Bashing sowie die weitgehende Verleugnung einer agressiven westlichen Geopolitik gegenüber Russland führen, wie beschrieben, erstmals zu einer deutlich sichtbaren Spaltung zwischen Medien und großen Teilen des Publikums. Im (Eliten-)Mainstream zu verbleiben verlangt von Journalisten inzwischen ein extremes, vorher kaum gekanntes Maß an Einseitigkeit, das letztlich unvermeidlich an Realitätsverlust grenzt. Wer einen wachsenden Teil der Wirklichkeit mehr oder weniger ausblenden muss, um die gewünschte Interpretation der Welt aufrechtzuerhalten, dessen Analysefähigkeit nimmt Schaden – und dieser Schaden kann ab einem gewissen Punkt kaum mehr verborgen werden.«
Bleibt bei so viel Analyse und pointierter Faktendarstellung noch Platz für Perspektiven, für das Gute, oder immerhin die Guten, um die es im Buchtitel geht? »Im Bürgerkrieg in der Ukraine geht es nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um die Macht im ›Großen Spiel‹« – so das eher ernüchternde Fazit im letzten Kapitel. Und: »Sind wir noch die Guten, wenn wir uns für Freiheit, Zivilgesellschaft, Menschenrechte, Homosexuelle oder Klimaschutz einsetzen, aber auf solche Mittel (Terror, Bürgerkrieg und Drogenhandel) oder solche Verbündeten (Islamisten, Faschisten und Mafia) zurückgreifen?« Die Frage, ob sich mit «wir« auch der Leser und die Leserin angeprochen fühlen mag, soll an der Stelle nicht weiter ausgeführt werden.
Fazit: Mathias Bröckers und Paul Schreyer haben einen wichtigen Titel zur laufenden Auseinandersetzung vorgelegt. Das Buch beantwortet zwar nicht alle Fragen zur Krise. Allerdings liefert es wertvolle Aufmunitionierung: Argumente sowie eine Betrachtungsweise, die den Konflikt ausnahmsweise einmal aus der (eher nüchternen) Blickwarte US-amerikanischer Interessen durchdekliniert.  (…)   —  Hervorh. m.z. —
(…)
Anmerkungen:
(1)
Junge Welt, 22.09.2014  — www.jungewelt.de/2014/09-22/001.php
Auszug aus dem Schreyer-Text:  „…  In der Ukraine-Krise liegt der mediale Fokus weiterhin auf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Was will er, was plant er, was denkt er? So fragen viele Kommentatoren und vermeiden dabei in der Regel einen ähnlich gründlichen Blick in die andere Richtung, gen Westen. Nicht wenige Beobachter waren daher überrascht, diesen selbstkritischen Blick nun in der aktuellen September­ausgabe der altehrwürdigen Zeitschrift Foreign Affairs zu entdecken, bekanntlich herausgegeben vom konservativen New Yorker Eliteklub »Council on Foreign Relations«.
Der renommierte Politologe John Mearsheimer argumentiert dort freimütig (2), daß die USA und ihre europäischen Alliierten »den größten Teil der Verantwortung für die Krise tragen«. »Die Wurzel der Probleme«, so Mearsheimer, »ist die NATO-Erweiterung, als zentrales Element einer größeren Strategie, um die Ukraine aus dem russischen Einflußbereich herauszutrennen und in den Westen zu integrieren«. Die Lösung des Konflikts bestehe nun darin, sich von diesem Ziel zu verabschieden und die Ukraine gerade nicht weiter zum Frontstaat, sondern zu einer neutralen Brücke zwischen Ost und West zu machen – vergleichbar etwa der Rolle Österreichs im Kalten Krieg. Auch solle der Westen seine Bemühungen um ein »Social Engineering« in der Ukraine »erheblich einschränken«. Was Mearsheimer damit meint, ist die aktive westliche Unterstützung der sogenannten Farbrevolutionen, wie etwa der »orangen Revolution« von 2004 oder eben der jüngsten Maidan-Bewegung in Kiew.
Daß diese spezielle Form der »Demokratieförderung« in der Ukraine ihre Wurzeln in CIA-Programmen hat, ist zwar immer wieder vermutet worden, wurde in seiner historischen Komplexität erst in jüngerer Zeit bekannt. Denn wie Dokumente zeigen, operiert die CIA tatsächlich seit den 1950er Jahren kontinuierlich in der Ukraine – dabei meist an der Seite rechtsextremer Nationalisten. (…)
(2)

vgl. den auf dieser Liste am 1. September 2014 geposteten Text:  John J. MAERSHEIMER: Why the Ukraine Crisis Is the West’s Fault – The Liberal Delusions That Provoked Putin; FOREIGN AFFAIRS,  Sept/Oct 2014 www.foreignaffairs.com/articles/141769/john-j-mearsheimer/why-the-ukraine-crisis-is-the-wests-fault
ins Deutsche übersetzt: John J. Mearsheimer: Putin reagiert. Warum der Westen an der Ukraine-Krise schuld ist; URL:
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Martin Zeis
globalcrisis/globalchange News
martin.zeis@gmxpro.net

Ex-CIA-Offizier McGovern „Der Putsch in Kiew stand am Anfang“ – weltnetz.tv

Hallo zusammen,

der ehemalige US-Geheimdienstler und Mitglied der VIPS (Veteran Intelligence Professionals for Sanity) wurde von weltnetz.tv und vom Hintergrund zum Unkraine-Konflikt interviewt.

Das 18-minütige Interview (englisch) sowie die deutsche Übersetzung sind abrufbar unter:

http://weltnetz.tv/video/585

(1)

http://weltnetz.tv/video/585

Ukraine-Konflikt: „Der Putsch in Kiew stand am Anfang“

Raymond McGovern, ehemaliger CIA-Offizier und Russland-Spezialist, im Gespräch mit weltnetz.tv.

Während im Osten der Ukraine ein heißer Krieg mit schon weit über 2.000 Todesopfern läuft, findet in den westlichen Staaten ein Kampf um die öffentliche Meinung statt. Regierungen, Geheimdienste und Medienkonzerne machen massiv Stimmung gegen Russland. Zwar verfolgt auch Moskau in der Ukraine ohne Zweifel seine eigene Interessenpolitik. Aber ist die Regierung von Präsident Wladimir Putin für die Krise verantwortlich? Welche Rolle spielt die NATO? Und ist angeblichen Beweisfotos über russische Truppen zu trauen?

Weltnetz.tv sprach mit dem ehemaligen CIA-Offizier Raymond McGovern. Der gebürtige New Yorker war fast drei Jahrzehnte lang für die morgendliche Berichterstattung im Weißen Haus zuständig. Er diente insgesamt sieben US-Präsidenten. Aus Kritik gegen den Angriffskrieg der USA gegen Irak gründete er 2003 mit anderen ehemaligen CIA-Mitarbeitern die Organisation  Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS), die eine alternative Analyse geopolitischer Konflikte liefert. McGovern gehört auch zu den Unterzeichnern eines offenen Briefes an die deutscheBundeskanzlerin Angela Merkel, in dem ehemalige US-Geheimdienstler die CDU-Politikerin vor gefälschten Beweisen gegen Russland warnen.

Weltnetz.tv-Redakteur Harald Neuber traf Raymond McGovern am Rande einer Veranstaltung im „Sprechsaal“ in Berlin zu einem kurzen Gespräch.

Für das Transkript in deutscher Übersetzung bitte auf „mehr“ klicken (siehe unten).

Wortlaut des Briefes von VIPS nachzulesen unter: www.antiwar.com

(2)

http://www.hintergrund.de/201409093233/globales/kriege/qwir-haben-keine-freie-presse-mehrq.html

“Wir haben keine freie Presse mehr”

Über Medienlügen, den Ukraine-Konflikt und den Abschuss von MH17 -Interview mit RAY McGOVERN, 9. September 2014 -…

Viele Grüße

Elke Schenk

globalcrisis-globalchange/News