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Zur Covid-19 Pandemie – Update – Projekt FaktenCheck: Corona

Liebe Leute,
wir dokumentieren in einem weiteren Posting zur Covid19-Pandemie
das Projekt “FaktenCheck: Corona”, herausgegeben von Winfried Wolf und untertützt von folgenden Einzelpersonen (Auszug): Tom Adler, Ulrich Duchrow, Georg Fülberth, Heike Hänsel, Angela Klein, Sabine Leidig, Volker Lösch, Mohssen Massarrat, Wolfgang Neef, Werner Sauerborn, Marie-Dominique Vernhes, Peter Wahl, Mag Wompel, Christian Zeller und verschiedenen Gruppen und Initiativen.
“Fakten-Check: CORONA (FCC) berichtet zu folgenden Themen:
  • Es gab vielfache Warnungen vor einer Corona-Pandemie und die unverantwortliche Politik von Bundesregierung und EU, mit der der Gesundheitssektor kaputtgespart und privatisiert wurde.
  • Die Verbindung von Wirtschaftseinbruch und Pandemie führt zur größten Weltwirtschaftskrise seit 1929-33 – mit kaum abschätzbaren, schwerwiegenden sozialen Folgen.
  • Erneut sind Frauen besonders betroffen: Sie sind überproportional in den „systemrelevanten Berufen“ (Pflege, Einzelhandel) vertreten. Sie werden verstärkt mit Hausarbeit und Erziehung belastet. Sie sind wachsender häuslicher (Männer-) Gewalt ausgesetzt.
  • Die restriktiven Maßnahmen sind medizinisch begründet. Sie werden jedoch widersprüchlich angewendet: Autohäuser wurden geöffnet. Kitas und Restaurants bleiben geschlossen. Im öffentlichen Leben gilt die 1,5 Meter-Distanz. Am Arbeitsplatz wird oft Schulter an Schulter gearbeitet. Gottesdienste sind „systemrelevant“ (MP A. Laschet). Demos werden untersagt.
  • Krasse Gefährdungen für Amazon-Beschäftigten und Kurierdienst-Malocher.
  • Corona auf Stuttgart21-Baustelle. Doch es wird weitergebaut, da es um „Staatsräson“ geht.
  • Berichte aus Italien, Frankreich, aus den USA und dem Senegal.
  • Die Lockerung der Einschränkungen erfolgt zu Lasten von Lohnabhängigen und Schülerschaft.
  • Die gefährliche Demagogie von Relativierern und Leugnern der Epidemie und die FCC-Antworten.
  • Pandemie und Krise zeigen: Der Markt kann es nicht richten. Mehr noch: Es waren der Markt und die Privatisierungen, weswegen die Pandemie so wütet. Es sind umgekehrt wirtschaftliche Planung und Eingriffe gegen den Markt, die bei der Bekämpfung der Pandemie wirken.
  • Berichte über Widerstand gegen Demokratieabbau, über Streiks gegen Arbeitszwang und über Solidarität in den Zeiten der Pandemie. “
FaktenCheck CORONA (FCC) Nr. 1 ist als Zeitungsformat mit acht Seiten ab 27.4.2020 in den Vertrieb gegangen. Als pdf-Datei kann diese Ausgabe heruntergeladen werden über: https://winfriedwolf.de/wp-content/uploads/2020/04/FCC01-GESAMT-pdf.pdf
Das Selbstverständnis von FaktenCheck: Corona – Gemeinsame Plattform des UnterstützerInnenkreises  ist nachzulesen über: https://winfriedwolf.de/?p=914
Unter dieser URL finden sich auch der Artikel: Winfried Wolf: Die Argumente der Coronaleugner, der auch am 22.04.2020 in der Wochenzeitung KONTEXT erschienen ist.
Weiters wollen wir auf ein am 20.04.2020 bei www.mittellaendische.chpubliziertes COVID-19-Update von Prof. Paul R. Vogt hinweisen, in dem er einleitend schreibt:

“Seit Publikation des Manuskripts und Interviews bei «Der Mittelländischen Zeitung» DMZ hat sich mein Office in ein internationales «Virologie-Zentrum» verwandelt. Nebst über 2000 Leser-Kommentaren per Mail, WhatsApp oder SMS, erhielt ich viele Hinweise von Experten aller Fachrichtungen, so z.B. von Virologen, Immunologen, Statistikern, Epidemiologen oder Infektiologen. Ich bin all’ diesen Experten zu Dank verpflichtet.

Obwohl viele Fragen offenbleiben, kristallisieren sich Möglichkeiten, welche einen Weg aus dieser Krise zeigen und einen Blick in die Zukunft erlauben, z.B. ob uns dieses Virus konstant begleiten oder «bloss» saisonal wiederkehren wird und wie wir uns dagegen wappnen könnten. Ziel muss sein, menschliches Leid ohne weiteren Lock-down zu verhindern.

Der vollständige Text des COVID-19 Updates ist als pdf-Datei (8 S.) abrufbar unter: VOGT_Corona-Update200420

Viele Grüße aus Stuttgart und
Bleibt gesund!
Stephan BEST
Martin ZEIS

COVID-19 – Update von Prof. Paul R. Vogt

 · 

KOMMENTAR von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt

 

Seit Publikation des Manuskripts und Interviews bei «Der Mittelländischen Zeitung» DMZ hat sich mein Office in ein internationales «Virologie-Zentrum» verwandelt. Nebst über 2000 Leser-Kommentaren per Mail, WhatsApp oder SMS, erhielt ich viele Hinweise von Experten aller Fachrichtungen, so z.B. von Virologen, Immunologen, Statistikern, Epidemiologen oder Infektiologen. Ich bin all’ diesen Experten zu Dank verpflichtet. (…)

Quelle: COVID-19 – Update von Prof. Paul R. Vogt

Prof. Dr. Paul R. Vogt – COVID-19 – eine Zwischenbilanz

Liebe Leute,

wie viele/die meisten sind wir in den letzten Wochen von den Ereignissen/Entwicklungen bzgl. der Corona-Pandemie persönlich, in unseren sozialen Kontakten, den auf vielen Ebenen sprießenden nachbarschaftlichen Initiativen, den Erfahrungen der Menschen an der Pandemie-„Front“, in den Krankenhäusern / Intensivstationen, in der Pflege, in den sozialen Diensten u.v.a.m. umgetrieben worden.

Bei unserer Suche, die Geschichte der Pandemien, insbesondere der SARS-Viren, ihrer Ausgangspunkte, Wirkungen, die Versuche ihrer Eindämmung besser zu verstehen, sind wir auf einen kürzlich erschienenen Text von Prof. Dr. med. Paul Robert VOGT gestoßen, der uns hier weitergeholfen hat.

Im Anhang dokumentieren wir den notwendigerweise etwas umfangreicheren Text (pdf, 15 S.) .

Im Folgenden Vogts Vorwort,  die Kapitelüberschriften und der Link zu seinem Text.

 

Viele Grüße und bleibt gesund!

Stephan Best  mail@sbest.eu

Martin Zeis   martin.zeis@gmxpro.net

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COVID-19 – eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen

GASTKOMMENTAR von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt *

Überlegungen eines besorgten Schweizer Bürgers

Vorwort: wieso nehme ich überhaupt Stellung?

 

Aus 5 Gründen:

1. bin ich mit meiner Stiftung «EurAsia Heart – A Swiss Medical Foundation» seit mehr als 20 Jahren in EurAsien tätig, habe fast ein Jahr in China gearbeitet und seit 20 Jahren eine kontinuierliche Verbindung zum «Union Hospital of Tongji Medical College/Huazhong University of Science and Technology» in Wuhan, wo ich eine meiner vier Gastprofessuren in China habe. Die 20-jährige Verbindung zu Wuhan habe ich auch in den jetzigen Zeiten konstant aufrechthalten können.

2. ist COVID-19 nicht nur ein Problem der mechanischen Beatmung, sondern betrifft das Herz in ähnlicher Weise. 30% aller Patienten, welche die Intensivstation nicht überleben, versterben aus kardialen Gründen.

3. ist die letzt-mögliche Therapie des Lungenversagens eine invasiv-kardiologische, respektive kardiochirurgische: die Verwendung einer «ECMO», der Methode der «extrakorporellen Membran-Oxygenation», d.h. die Verbindung des Patienten mit einer externen, künstlichen Lunge, welche bei diesem Krankheitsbild die Funktion der Lunge des Patienten so lange übernehmen kann, bis diese wieder funktioniert.

4. bin ich – ganz einfach – um meine Meinung gefragt worden.

5. sind sowohl das Niveau der medialen Berichterstattung wie auch sehr viele Leser-Kommentare nicht ohne Widerspruch hinzunehmen und zwar in Bezug auf Fakten, Moral, Rassismus und Eugenik. Sie benötigen dringend einen Widerspruch durch zuverlässige Daten und Angaben.

Die dargelegten Fakten entstammen wissenschaftlichen Arbeiten, welche ein «peer-review» durchlaufen haben und in den besten medizinischen Zeitschriften publiziert worden sind. Viele dieser Fakten waren bis Ende Februar bekannt. Hätte man diese medizinischen Fakten zur Kenntnis genommen und wäre man fähig gewesen, Ideologie, Politik und Medizin zu trennen, wäre die Schweiz heute mit grosser Wahrscheinlichkeit in einer besseren Lage: wir hätten pro Kopf nicht die zweitmeisten COVID-19-positiven Leute weltweit und eine bedeutend kleinere Zahl an Menschen, welche ihr Leben im Rahmen dieser Pandemie verloren haben. Zudem hätten wir mit grosser Wahrscheinlichkeit keinen partiellen, unvollständigen «Lock-down» unserer Wirtschaft und keine kontroversen Diskussionen, wie wir hier wieder «herauskommen».

Anmerken möchte ich noch, dass alle wissenschaftlichen Arbeiten, die ich erwähne, bei mir im Original erhältlich sind.

1. Die Zahlen in den Medien  …

2. «Eine gewöhnliche Grippe»  …

3. «Es sterben nur alte und kranke Patienten»Prozentzahlen – Nebendiagnosen – Moral und EUGENIK …

4. Diese Pandemie war angekündigt  …

5. Politische Aspekte – Propaganda  —  Was sind die Fakten? Warum hat man alles verpasst?

6. Woher stammt dieses Virus?  …

7. Was wissen wir? Was wissen wir nicht?

8. Was können wir aktuell tun?

9. Zukunft

 

 (*) Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul R. Vogt 

  • Facharzt FMH für allgemeine Chirurgie, Herz- und Gefässchirurgie.
  • Initiator und Präsident von „EurAsia Heart – A Swiss Medical Foundation“ (www.eurasiaheart.com)
  • Schweizerischer, Deutscher, Russischer und Ukrainischer Facharzt für Herz- und Gefässchirurgie
  • Consultant für Herz- und Gefässchirurgie, Hirslanden-Gruppe, Klinik Im Park, Zürich, Schweiz
  • Senior Consultant, Klinik für Herz- und thorakale Gefässchirurgie, UniversitätsSpital Zürich, Schweiz

 

Quelle

https://www.mittellaendische.ch/2020/04/08/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zukünftigen-politischen-entscheidungen/

Den vollständigen Artikel hier: COVID-19-Eine-Zwischenbilanz-Prof._Paul_R_VOGT200407

 

 

Studie: Der Propaganda-Multiplikator: Wie globale Nachrichtenagenturen und westliche Me dien über Geopolitik berichten

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis, 28.01.2017

Guten Abend zusammen,

das Forschungsprojekt zu Propaganda in Schweizer Medien hat dankenswerterweise in knapper Form (22 S.) die Rolle der drei marktbeherrschenden internationalen Agenturen Associated Press (AP), Agence France Press (AFP) und Reuters bei der internationalen “Berichterstattung” der westlichen (Massen-)Medien beleuchtet – inklusive der Primär-Lieferanten des Contents.

Die Gleichförmigkeit der Themensetzung, der Inhalte, der sprachlichen Form/Formulierungen wird abseits direkter Zensureingriffe von “oben”, der Chefredaktionen (die es gibt) konkret nachvollziehbar.

https://swisspropaganda.wordpress.com/der-propaganda-multiplikator

Der Propaganda-Multiplikator

Es ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Mediensystems – und dennoch in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt: Der größte Teil der internationalen Nachrichten in all unseren Medien stammt von nur drei globalen Nachrichtenagenturen aus New York, London und Paris.

Die Schlüsselrolle dieser Agenturen hat zur Folge, dass unsere Medien zumeist über dieselben Themen berichten und dabei sogar oftmals dieselben Formulierungen verwenden. Zudem nutzen Regierungen, Militärs und Geheimdienste die globalen Agenturen als Multiplikator für die weltweite Verbreitung ihrer Botschaften. Die transatlantische Vernetzung der etablierten Medien gewährleistet dabei, dass die gewünschte Sichtweise kaum hinterfragt wird.

Eine Untersuchung der Syrien-Berichterstattung von je drei führenden Tageszeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz illustriert diese Effekte deutlich: 78% aller Artikel basieren ganz oder teilweise auf Agenturmeldungen, jedoch 0% auf investigativer Recherche. Zudem sind 82% aller Kommentare und Interviews USA/NATO-freundlich, während Propaganda ausschließlich auf der Gegenseite verortet wird.

Die gesamte Studie (pdf, 22 S.) ist unter folgendem Link herunterzuladen:

https://swisspropaganda.files.wordpress.com/2016/11/studie-der-propaganda-multiplikator-2016-mk.pdf

Der Propaganda-Multiplikator: Wie globale Nachrichtenagenturen und westliche Medien über Geopolitik berichten
Ein Beitrag des Forschungsprojekts zu Propaganda in Schweizer Medien Juni 2016
“Man muss sich deshalb immer fragen: Weshalb kommt jetzt gerade diese Information in dieser Form auf mich zu? Letztlich stecken immer Machtfragen dahinter.” (*) Dr. Konrad Hummler, ehemaliger NZZ-Präsident
Inhalt

Zusammenfassung ………………………………………………1
Teil 1: Der Propaganda-Multiplikator ………………………. 2
Teil 2: Fallstudie zur Syrien-Berichterstattung …………. 16
Anmerkungen und Literatur …………………………………22

Einleitung: »Etwas Eigenartiges«
»Woher weiß die Zeitung, was sie weiß?« Die Antwort auf diese Frage dürfte manchen Zei- tungsleser überraschen: »In der Hauptsache bezieht sie ihr Wissen von Nachrichtenagenturen. Die nahezu anonym arbeitenden Nachrichtenagenturen sind gewissermaßen der Schlüssel zu den Geschehnissen in der Welt. Wer also sind die Nachrichtenagenturen, wie arbeiten sie und wer finanziert diese Unternehmen? All dies sollte man wissen, um sich ein Bild machen zu können, ob man auch wirklich über die Ereignisse in Ost und West zutreffend unterrichtet wird.« (Höhne 1977)

Ein Schweizer Medienforscher gibt deshalb zu bedenken: »Die Nachrichtenagenturen sind die «AktualiTäter», sind die wichtigsten Stofflieferanten der Massenmedien. Kein tagesaktuelles Medium kommt ohne sie aus. () So beeinflussen die Nachrichtenagenturen unser Bild von der Welt; wir erfahren vor allem das, was sie ausgewählt haben.« (Blum 1995)

Angesichts ihrer essentiellen Bedeutung erstaunt es umso mehr, dass diese Agenturen in der Öffentlichkeit kaum bekannt sind: »Einem Großteil der Gesellschaft ist nicht klar, dass es Nachrichtenagenturen überhaupt gibt … Dabei nehmen sie tatsächlich eine enorm wichtige Rolle auf dem Medienmarkt ein. Doch trotz dieser großen Bedeutung wurde ihnen in der Ver- gangenheit nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.« (Schulten-Jaspers 2013)

Selbst der Vorsitzende einer Nachrichtenagentur wunderte sich: »Es ist etwas Eigenartiges um die Nachrichtenagenturen. Sie sind in der großen Öffentlichkeit wenig bekannt. Im Gegensatz beispielsweise zu einer Zeitung vollzieht sich ihre Tätigkeit nicht so stark im Scheinwerferlicht, obwohl sie doch immer an der Quelle der Nachricht zu finden sind.« (Segbers 2007)

»Das unsichtbare Nervenzentrum des Mediensystems«
Wer also sind diese Agenturen, die »immer an der Quelle der Nachricht« zu finden sind? Glo- bale Agenturen gibt es inzwischen nur noch drei:

  1. Die amerikanische Associated Press (AP) mit weltweit über 4000 Mitarbeitern. Die AP gehört US-Medienunternehmen und hat ihre Hauptredaktion in New York. AP- Nachrichten werden von rund 12 000 Medien genutzt und erreichen dadurch täglich mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung.
  2. Die quasi-staatliche französische Agence France-Presse (AFP) mit Sitz in Paris und ebenfalls rund 4000 Mitarbeitern. Die AFP versendet pro Tag über 3000 Meldungen und 2500 Fotos an Medien in aller Welt.
  3. Die britische Reuters in London, die privatwirtschaftlich organisiert ist und etwas über 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Reuters wurde 2008 vom kanadischen Medienunterneh- mer Thomson – einer der 25 reichsten Menschen der Welt – gekauft und zu Thomson- Reuters mit Sitz in New York fusioniert.

(…)

Kleines Kürzel, große Wirkung
Es gibt jedoch einen einfachen Grund, warum die globalen Agenturen trotz ihrer Bedeutung dem breiten Publikum so gut wie unbekannt sind, denn: »Radio und Fernsehen nennen ihre Quellen in der Regel nicht, und die Quellenangaben in Zeitschriften entziffern nur Spezialis- ten.« (Blum 1995)

Das Motiv für diese Zurückhaltung dürfte indes klar sein: Unsere Medien sind nicht besonders stolz darauf, dass sie viele ihrer Beiträge in Wirklichkeit gar nicht selbst recherchiert haben, sondern aus den immer gleichen Quellen beziehen.
Die folgende Abbildung zeigt einige Beispiele zur Quellenkennzeichnung in bekannten deutschsprachigen Zeitungen. Neben den Agenturkürzeln finden sich die Kürzel von Redak- teuren, die den jeweiligen Agenturbericht bearbeitet haben.

(…)

Das Projekt – Kontakt über: https://swisspropaganda.wordpress.com/kontakt/

Swiss Propaganda Research ist ein Forschungs- und Informations­­projekt zu geo­po­li­tischer Pro­pa­ganda in Schwei­zer Medien. Alle Studien und Bei­trä­ge wurden von einer politisch und publi­zistisch unab­hängigen, wissenschaftlichen Forschungsgruppe ohne Beauftragung oder Fremdfinanzierung er­stellt.

Das Forschungsprojekt wurde im Frühjahr 2016 als erstes seiner Art lanciert und zählt unterdessen zu den bekanntesten medien­kritischen Publi­ka­tionen der Schweiz.

Die Mitglieder der Forschungsgruppe möchten persönliche Diffa­mie­rungen und berufliche Sanktionen vermeiden und haben sich deshalb entschieden, nicht namentlich aufzutreten. Wir bitten um Verständnis und sind zuversichtlich, dass die präsen­tierten Infor­ma­tionen für sich selbst sprechen können.

“Das Großartige an der Aufklärung bestand ja von Anfang an darin, dass
rationale Argumente ihren Wert unabhängig davon haben, wer sie äußert.”

— Philosoph Slavoj Žižek in der NZZ vom 30. Januar 2016 (*) —

Rückmeldungen und Anfragen sind willkommen.

«Ausdehnung der EU und der Nato Richtung Russland muss Putin als Bedrohung wahrnehmen»

Von: “Nachrichten von nachrichten>
Datum: 27. September 2014 22:34:00 MESZ
An: Stephan Best <sbest>
Betreff: «Ausdehnung der EU und der Nato Richtung Russland muss Putin als Bedrohung wahrnehmen»
Antwort an: nachrichten

«Ausdehnung der EU und der Nato Richtung Russland muss Putin als Bedrohung wahrnehmen»

«Ausdehnung der EU und der Nato Richtung Russland muss Putin als Bedrohung wahrnehmen»

Podiumsgespräch in Bern

thk. Am 15. September fand in Bern im Hotel Kreuz eine Veranstaltung mit dem Titel «Auswirkungen der Krise in der Ukraine für Europa und der Beitrag der Schweiz für eine friedliche Lösung» statt. Referenten waren der US-Amerikaner und stellvertretende Vorsitzende des American Institute in der Ukraine und ehemaliger politischer Berater der Republikaner, James George Jatras, Ständerat Filippo Lombardi, Präsident des parlamentarischen Freundschaftsverein Schweiz-Ukraine, und Oskar Freysinger, Nationalrat und Walliser Staatsrat. Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung von der Genossenschaft und Redaktion Zeit-Fragen.

James Jatras
James Jatras hob in seinem Vortrag hervor, dass die Krise in der Ukraine von aussen initiiert wurde. Der Einfluss der USA und der EU-Staaten, die Jatras als «Vasallen der Weltmacht» bezeichnete, haben entscheidend zur Eskalation der Lage in der Ukraine beigetragen. Als ein Beispiel nannte er Victoria Nuland, die stellvertretende Aussenministerin, die eine aktive Rolle beim Staatsstreich im Februar gespielt hat. Die Demonstrationen auf dem Maidan hatten eine Eskalationsstufe erreicht, in der die Polizei massiv und am Ende sogar mit Schusswaffen angegriffen wurde. Wäre die Polizei in den USA so attackiert worden, hätten die Sicherheitskräfte sofort auf die Demonstranten geschossen. Die amerikanische Aussenpolitik, die nach Jatras seit Jahrzehnten von der gleichen kleinen ­politischen Clique bestimmt wird, verfolgt einen Regime-Change in Damaskus, in Teheran und letztlich in Moskau. Die Krise in der Ukraine ist nur unter diesem Gesichtspunkt zu verstehen. Der Politik Russlands bringt Jatras sehr viel Verständnis entgegen. Die ständige Ausdehnung der EU und der Nato Richtung Russland muss Putin als eine Bedrohung wahrnehmen.

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