Schlagwort-Archive: #Steueroase

Documented: The World’s Top Tax Havens and the EU's pseudo-listi

Documented: The World’s Top Tax Havens and the EU’s pseudo-list
https://safehaven.com/article/45089/From-Switzerland-To-Singapore-The-Worlds-Top-Tax-Havens
The World’s Top Tax Havens
The UK-based Tax Justice Network’s new Financial Secrecy Index (1) estimates that the ultra-wealthy are hiding up to $32 trillion in tax havens around the world, and while Switzerland gets the top spot on the new list, the U.S. is a not-so-distant second.
Not even major global scandals such as the Panama and Paradise papers have been able to slow the rise of the bigger and better tax havens, as global industry growth has billion-dollar asset owners looking for the ultimate haven to stow away gains.
(…)
2 USA The U.S. is on a tear on the competition for the top tax haven spot, rising for the third time in five years, and now capturing the number two slot. In 2015, the U.S. was in third place, and in 2013, it was in sixth.
Between 2015 and 2018, U.S. market share of global offshore financial services rose 14 percent, from 19.6 percent to 22.3 percent.
Delaware, Nevada and Wyoming are the most aggressive tax havens, often described as ‘captured states’.
When it comes specifically to offshore financial services, then, the U.S. now has the largest market share, rivalled only by the City of London, according to FSI, which notes that foreign country elites use the U.S. “as a bolt-hole for looted wealth”.
The baggage is piling up. Take the Delaware tax haven, for instance. It’s housing a company in “good standing” that is used for trafficking children for sex but can’t be shut down because it doesn’t have a physical presence in the state, according to Quartz.
6 Luxembourg
This is a tiny state in the European Union that packs a massive tax haven punch. Despite its size, it is said to control 12 percent of the global market share for offshore financial services. The FSI estimates that its 143 banks are managing assets of around $800 billion.
Luxembourg has a secrecy ranking of 58.
7 Germany
Major tax loopholes and lax enforcement have bumped Germany to number seven on the FSI’s list, despite being one of the world’s biggest economies and not intentionally focusing on global financial services. It corners about 5 percent of market share in the sector, and ranks 59 in terms of secrecy.
(…)
Note
(1) https://www.financialsecrecyindex.com/
2018 Secrecy Ranking
– full index – https://www.financialsecrecyindex.com/introduction/fsi-2018-results
1. Switzerland
2. USA
3. Cayman Islands*
4. Hong Kong
5. Singapore
6. Luxembourg
7. Germany
8. Taiwan
9. United Arab Emirates (Dubai)
10. Guernsey*
11. Lebanon
12. Panama
13. Japan
14. Netherlands
15. Thailand
* British overseas territory or crown dependency. If Britain’s network were assessed together, it would be at the top.
Anmerkung m.z.: Anfang Dezember 2017 hatten sich die EU-Finanzminster erstmals auf eine Liste von 17 Steueroasen geeinigt. Eineinhalb Monate später strich das Gremium gleich wieder acht davon (fett gedruckt). Die Unterschiede zur jüngsten Liste des 2018 Secrecy Ranking (Tax Justice Network) sind auffällig.
The EU Tax Haven List (Dec 2017); mid-January 2018 eight tax havens (in bold-type) were annulled.
Amerikanisch-Samoa,
Bahrain,
Barbados,
Grenada,
Guam,
Südkorea,
Macao,
die Marshallinseln,
Mongolei,
Namibia,
Palau,
Panama,
St. Lucia,
Samoa,
Trinidad und Tobago,
Tunesien
Vereinigte Arabische Emirate.
financial secrecy index 2018 – Interactive Maps
Map1
Please click here to access the interactive overview map
Map2
Please click here to access the interactive detailed map
Martin Zeis
globalcrisis/-change News
March 15, 2018

„Oh wie schön ist/war Panama“ – Recherchestand: 06.04.2016 09:30 Uhr

globalcrisis/globalchange NEWS 6. März 2016

 

„Oh wie schön ist/war Panama“ – Recherchestand: 06.04.2016 09:30 Uhr

 

von Stephan Best, Elke Schenk, Martin Zeis

 

Hallo zusammen,

 

nach zweieinhalb Tagen Hype um die sog. „Panama-Papers“ lichtet sich der Nebel. Viele in dieses Thema eingearbeitete JournalistInnen und an diesem Thema interessierte kritische Websites / Blogs / Institutionen haben sich zu Wort gemeldet und in den westlichen Massenmedien verschwiegene Fakten und Hintergründe des Panama-Leaks veröffentlicht.

 

Wir fassen hier einige wesentliche Punkte aus diesem Fundus zusammen und stellen im Anhang wichtige Texte/Quellen – auszugsweise – zur Verfügung; des Weiteren die sprachkritische Analyse eines Artikels aus der Süddeutschen Zeitung vom 04.04.2016: „Putins beste Freunde“

 

1.)

Die Art und Weise und der inhaltliche Fokus der Präsentation des Themas Panama-Papers in den westlichen Massenmedien, die vorgenommene Filterung des Datenbestands nach festgelegten Kriterien sollen der Diskreditierung bestimmter Länder, dortiger Privat- und Regierungspersonen dienen, welche insbesondere den USA ein Dorn im Auge sind. Diversifizierendes Beiwerk ist dabei das Bloßstellen von Privat-/Regierungs-/Wirtschaftsleuten auch aus befreundeten Ländern oder von nicht mehr interessanten, ehemaligen pawns (Bauer / Schachfigur), deren Fallenlassen nichts kostet.

 

Die demagogischen Methoden, die bar substanzieller Beweise in den SZ-Artikeln über behauptete, geheime Offshore-Finanzierungen von Putin und Assad Anwendung finden, sprechen jeder seriösen journalistischen Recherche Hohn. Sie entlarven die geopolitische Stoßrichtung der Initiatoren des Panama-Leaks.

* vgl. die Sprachkritik eines SZ-Artikels in der Dokumentation und ein weiterer SZ-Text: www.sueddeutsche.de/politik/panama-papers-briefkastenfirmen-helfen-bei-assads-krieg-1.2935675

 

 

2.)

Von dem – inzwischen – erfolgreichen aus dem Weg-Räumen der Steueroase Panama profitiert u.a. der Rothschild-Clan, der im Vorfeld vorausschauend in Reno (Nevada) mehrere Trusts (Briefkastenfirmen) aufgemacht hat, um die Gelder/das Vermögen (super)-reicher, auch ausländischer Klienten, Steuerflüchtiger, dirty-money-gangsters in dieser vom US-Gesetz geschützten Bundesstaat-Steueroase einträglich zu verwalten.*

*Inzwischen sind die USA global das Steuerparadies Nr.1. Neben Nevada fungieren weitere US-Bundesstaaten als Steueroasen – schon lange Delaware, weiters South Dakota, Wyoming. Dort gilt ein uneingeschränktes Bankgeheimnis, keine Stammkapitalpflicht, keine Buchführungs- und Bilanzierungspflicht, keine Aufbewahrungspflicht für Belege und Nachweise zur Mittelverwendung und – bei entsprechender anwaltlicher Beratung – keine Betriebsprüfungen. Kein Wunder, dass sich in diesen Gefilden Hunderttausende Briefkastenfirmen angesiedelt haben, um einen zunehmenden Teil der weltweit mindestens 20 Billionen offshore gebunkerten Dollar zu „managen“. (vgl. Schumann-, Wolff-Text in der Dokumentation)

 

 

3.)

Das „Center for Public Integritiy“ betreibt das „Internationale Konsortium investigativer Journalisten“ (ICIJ). Dieses wertet den Datenbestand „Panama-Papers“ aus und veröffentlicht daraus selektiv.

 

Finanziert wird das „Center for Public Integrity“ u.a. von der Open Society-Foundation (des US-Spekulanten George Soros, der Milliarden in die Farbenrevolutionen in Osteuropa investiert hat), von der Ford-Foundation und vom Rockefeller Family Fund.

 

 

4.)

Inzwischen hat die Sprecherin von WikiLeaks, Kristinn HRAFNSSON, gefordert, den 2,6 Terrabyte Datenbestand „Panama-Papers“ vollständig online zu stellen und der unabhängigen Auswertung zugänglich zu machen – vgl. ‪#PanamaPapers‪: WikiLeaks‘ Kristinn Hrafnsson calls for data leak to be released in full – URL:

http://www.belfasttelegraph.co.uk/news/world-news/panama-papers-wikileaks-kristinn-hrafnsson-calls-for-data-leak-to-be-released-in-full-34601909.html

 

Auf eine diesbezüglich von WikiLeaks am 04.04.2016 online gestellte Frage, „Sollten die elf Millionen „Panama-Papers“ freigegeben werden, damit sie jede/r durchforsten kann wie die anderen Publikationsorgane auch?“, antworteten innerhalb eines Tages 83.370 Leute – davon 95% Prozent mit „Yes, make them searchable“ und 5% mit „No, let media cherry pick“.

Oh-wie-schön-ist-war-Panama160406  (DOCX)

Oh-wie-schön-ist-war-Panama160406 (PDF)

 

Die « Panama Papers »! – Warum?, von Thierry Meyssan

„Ganz im Gegensatz zum Anschein, wird die Kampagne der „Panama Papers“ die finanziellen Unterschlagungen nicht einschränken und die Gestaltungspielräume nicht erweitern, sondern ganz im Gegenteil. Das System wird sich etwas mehr rund um Großbritannien, die Niederlande, die USA und Israel zusammenziehen, der Art, dass nur diese die Kontrolle haben. Unter Verletzung der Gleichheit vor dem Gesetz und ihrer Berufsethik, haben die Mitglieder des internationalen Konsortiums investigativer Journalisten sich zum Handlanger der Feinde der Freiheit und der Verteidiger des Großkapitals gemacht, und die Tatsache, dass sie im Vorbeigehen den ein oder anderen Ganoven aufgepickt haben sollen, ändert daran rein gar nichts. Erläuterungen.“ (…)

| Damaskus (Syrien) | 7. April 2016

Quelle: Die « Panama Papers »! – Warum?, von Thierry Meyssan