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Bethlehem Doktrin, 04.01.2020

https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/01/lies-the-bethlehem-doctrine-and-the-illegal-murder-of-soleimani/

Lügen, die Bethlehem Doktrin und der illegale Mord an Soleimani von Craig Murray, 04.01.2020 (Gekürzte Fassung)

In einer Reihe offenkundiger Lügen, die die USA erzählt haben, um die Ermordung Soleimanis zu rechtfertigen, sagte Mike Pompeo, dass Soleimani getötet wurde, weil er „unmittelbar bevorstehende Anschläge“ („imminent attacks“) auf US-Bürger geplant habe. Das ist eine sehr bedachte Wortwahl. Pompeo bezieht sich spezifisch auf die Bethlehem Doktrin für präventive Selbstverteidigung. Sie wurde von Daniel Bethlehem entwickelt, als der Rechtsberater für die erste Netanjahu-Regierung war und dann von Blair. Die Bethlehem Doktrin besagt, dass Staaten ein Recht auf „präventive Selbstverteidigung“ gegen einen „unmittelbar bevorstehenden“ Angriff haben. Das ist etwas, was die meisten Menschen und die meisten internationalen Rechtsexperten und Richter akzeptieren würden. Mich eingeschlossen. Was sehr wenige Menschen, und die wenigsten internationaler Juristen, akzeptieren, ist der Schlüssel zur Bethlehem Doktrin – dass hier „imminent“ – das Wort, das so bedacht von Pompeo benutzt wurde – nicht seine normale Bedeutung von „bald“ oder „kurz vor der Verwirklichung“ haben muss. Gemäß der Bethlehem Doktrin kann ein Angriff „unmittelbar bevorstehen“, selbst wenn man keine Details darüber hat oder wann es geschehen könnte. Somit kann man durch einen Drohnenangriff oder eine Bombe ermordet werden – und die Doktrin wurde speziell dafür entwickelt um solche Angriffe zu rechtfertigen – weil es „geheimdienstliche Erkenntnisse“ gibt, dass man an einem Komplott beteiligt ist, wenn diese „Intelligence“ weder sagt, was der Plan ist noch wann es geschehen soll. Noch dürftiger ist, wenn es heißt, dass man zuvor an einem Komplott beteiligt war, und es daher vernünftig sei, einen zu töten, falls man es wieder tut. Diese Bethlehem Doktrin habe ich nicht erfunden. Sie ist seit einem Jahrzehnt die formelle legale Rechtfertigung für Drohnenangriffe und gezielte Ermordungen durch die Regierungen Israels, der USA und UK. Hier ist die akademische Papierform , herausgegeben von Bethlehem, nachdem er aus dem Regierungsdienst ausgeschieden ist.

https://web.archive.org/web/20140912080044/

http://www.un.org/law/counsel/Bethlehem-Self-DefenseArticle.pdf

Die Form, in der sie von den Regierungen der USA, Großbritanniens und Israels übernommen wurde, ist eine als geheim eingestufte Information: https://www.theguardian.com/politics/2015/sep/15/syria-drone-strikes-uk-attorney-general-refuses-to-disclose-advice „Der Generalstaatsanwalt weigerte sich, seinen Rat über die Legalität der britischen Drohnenangriffe auf Syrien offenzulegen.“ Wenn also Pompeo sagt, Angriffe von Soleimani stünden „unmittelbar bevor“, dann benutzt er das Wort „imminent“ nicht im normalen Sinn der Englischen Sprache. Es hat keinen Sinn, ihn zu fragen, was, wo und wann diese „unmittelbar bevorstehenden“ Angriffe geplant seien. Er bezieht sich auf die Bethlehem Doktrin, nach der man Menschen auf der Basis töten kann, man habe das Gefühl, dass jemand etwas vorhabe… Denkt daran, dies ist nicht einfach ein akademisches Konzept, die Bethlehem Doktrin ist die formelle politische Position von Israel, USA und UK. Das ist Lüge Nummer Eins. Wenn Pompeo sagt, Soleimani habe „imminente“ Angriffe geplant, so benutzt er die Bethlehem Definition, nach der „unmittelbar bevorstehend“ ein „Konzept“ ist, das weder „bald“ noch „es wird bestimmt passieren“ bedeutet. Ein Wort so weit aus dem normalen Englischen Gebrauch zu reißen, das ist eine Lüge. Das zu tun, um die Ermordung von Menschen zu rechtfertigen, das ist obszön. Aus diesem Grund wird, wenn ich mich einst in der tiefsten Ecke der Hölle befinden werde, die Gesellschaft von Daniel Bethlehem meine schlimmste Erfahrung sein…. * Anm.d.Ü.: Das Ergebnis, wenn man bei DuckDuck die Worte „Pompeo Soleimani unmittelbare Gefahr“ eingibt: Hier nur eine kleine Auswahl: www.wienerzeitung.at: Die gezielte Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani durch die USA hat nach den Worten von US-Außenminister Mike Pompeo das Ziel gehabt, einen „unmittelbar bevorstehenden“ Angriff zu verhindern www.stern.de: Washington – Der von den USA getötete iranische General Ghassem Soleimani soll laut US-Außenminister Mike Pompeo einen unmittelbar bevorstehenden Angriff geplant haben, bei dem zahlreiche … www.focus.de: „Wir wussten, dass es unmittelbar bevorstand“, fügte Pompeo hinzu. Die Tötung Soleimanis sei daher ein Akt der Selbstverteidigung gewesen, erklärte der US-Minister. www.onvista.de Der von den USA getötete iranische General Ghassem Soleimani soll nach Darstellung von US-Außenminister Mike Pompeo einen unmittelbar bevorstehenden Angriff geplant haben … www.stuttgarternachrichten.de Der von den USA getötete iranische General Ghassem Soleimani soll laut US-Außenminister Mike Pompeo einen unmittelbar bevorstehenden

Quelle: Bethlehem Doktrin, 04.01.2020

Major General Soleimani’s Assassination Isn’t Going To Start World War III

The US carried out a de-facto act of war against Iran after assassinating Major General Qasem Soleimani of the Islamic Revolutionary Guard Corps‘ Quds Force in Baghdad last night, but despite the doomsday scenarios that many in Alt-Media are speculating t
— Weiterlesen oneworld.press/

By Andrew Korybko

American political Analyst

Trump Ordered the Assassination of Soleimani, and the Middle East Prepares for Possible War – Global ResearchGlobal Research – Centre for Research on Globalization

Qasem Soleimani was assassinated last night in Baghdad by a drone strike ordered by President Trump. The Iranian Commander of the ‘Quds Force’
— Weiterlesen www.globalresearch.ca/trump-ordered-aassassination-soleimani-middle-east-prepares-possible-war/5699528

Wer steckt hinter den Protesten in Hongkong?

Mary Beaudion, die Herausgeberin des US-Newsletters „Women Against Military Madness“, untersucht den Hintergrund der Proteste in Hongkong.

Wer steckt hinter den Protesten in Hongkong?

In Hongkong geht es nicht um Demokratie und Freiheit, denn viele Staaten, besonders die USA, Großbritannien und China, verfolgen dort vor allem eigene Interessen.
Übersetzt von Wolfgang Jung und Fee Strieffler, http://www.luftpost-kl.de/.
Sollten Menschen, die für Frieden und Gerechtigkeit eintreten, nicht Demokratiebestrebungen überall auf der Welt unterstützen? Vermutlich haben sich deshalb sogar einige alter- native US-Medien, die sich liberal und progressiv geben, dem Chor angeschlossen, der die Proteste in Hongkong als lobenswertes Streben nach Demokratie und Freiheit und als mutigen Widerstand gegen die Unterdrückung durch die autoritäre chinesische Regierung bejubelt.
In Hongkong geht es aber nicht um Demokratie und Freiheit, denn vielen Staaten, besonders die USA, Großbritannien und China, verfolgen dort vor allem eigene Interessen. Die Inselstadt ist eine zu China gehörende Sonderverwaltungszone mit einer einzigartigen Ge- schichte. Die Stadt war 150 Jahre lang eine britische Kronkolonie, wurde aber 1997 durch eine Vereinbarung mit der Volksrepublik China an diese zurückgegeben – als selbstverwaltetes „Land mit zwei Systemen“. Hongkongs Sonderstatus machte die Stadt zu einem führenden Finanzzentrum und zum Steuerparadies für internationale Konzerne. Hongkongs Markt ist so frei von Regulierungen und Haftungsvorschriften, dass die konservative US-Denkfabrik Heritage Foundation die Stadt als Nummer 1 in ihrem Index of Economic Freedom führt.
Die Vereinbarung bringt sowohl der Volksrepublik China als auch dem Ausland Vorteile. In einer Erläuterung der Presseagentur Reuters wird dazu gesagt: „China nutzt die Währung (den Hongkong-Dollar) sowie den Kapital- und Schuldenmarkt Hongkongs, um Auslandskapital anzulocken, und für internationale Konzerne ist die Stadt das Sprungbrett für Geschäfte mit China.“
Hongkongs Sonderstatus hat Chinas wirtschaftlichen Aufstieg befördert und schützt ausländische Konzerne vor Steuern und Zöllen. Er schützt aber auch Mörder vor Strafverfolgung, denn Hongkong hat kein Auslieferungsabkommen für Täter, die Verbrechen in Tai- wan oder China begangen haben. Ein in Hongkong lebender Mann, der 2018 während eines Urlaubs in Taiwan seine schwangere Freundin ermordet haben soll, kann nicht verfolgt werden, weil er nach Hongkong zurückgekehrt ist. Weil die Verwaltung Hongkongs ein bereits bestehendes Auslieferungsabkommen ergänzen möchte, werfen ihr die Protestierenden vor, damit wolle sie vor allem die Auslieferung aufsässiger Hongkonger an die Volksrepublik China ermöglichen.
Proteste gegen ein Auslieferungsabkommen
Der folgende Kommentar, der die Einmischung Washingtons und Londons in die inneren Angelegenheiten Chinas zurückweist, wurde in der von der chinesischen Regierung gesponserten Publikation CHINA DAILY, Ausgabe Hongkong, veröffentlicht „Das Gesetz über die Erweiterung des Auslieferungsabkommens wurde aus zwei Gründen zum Anlass für die Proteste in Hongkong: Erstens um den Anhängern von „True Democracy“ einen Vorwand für den Griff nach der politischen Macht in Hongkong zu liefern. Und zweitens um die geänderte Strategie der US-Regierung zu unterstützen, die China 2018 zum Hauptrivalen der USA erklärt hat.“ – Zhou Bajun (Autor des Artikels). Die Protestierenden erhofften sich zunächst Unterstützung von London. Den „Union Jack“ schwenkend, stürmten Schutzhelme tragende Demonstranten das Hongkonger Parlamentsgebäude. Und in den Straßen sangen sie „God save the Queen“, die Nationalhymne ihrer ehemaligen Kolonialherren. Die Demonstranten appellierten aber nicht nur an die Briten, sie führten auch US-Fahnen mit. Joshua Wong, der Anführer der Hongkonger Aktivistenorganisation Demosisto, forderte auch die USA, Westeuropa und Japan auf, „Hongkong zu befreien“.
Offizielle US-Reaktionen
Am 18. September 2019 hat sich Nancy Pelosi, die (demokratische) Sprecherin des Repräsentantenhauses, gemeinsam mit Wong auf einer Pressekonferenz in Washington zu den Menschenrechten in Hongkong geäußert. Aufmerksamen Beobachtern dürfte aufgefallen sein, dass ihr Auftritt an eine Erklärung der Staatssekretärin Victoria Nuland erinnerte, mit der diese im Jahr 2013 vor einem Logo der Firma Chevron die „tapferen Menschen auf dem Maidan“, aufforderte , die ukrainische Regierung mit einer „bunten Revolution“ zu stürzen. Frau Pelosi lobte die „mutigen Streiter, die sich in Hongkong für Demokratie, Redefreiheit und Menschenrechte einsetzen, und verwies auf den vom US-Kongress beschlossenen Hong Kong Human Rights and Democracy Act of 2019 (mit dem wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen in Hongkong Sanktionen gegen China verhängt wurden). Damit wolle sie den Protestierenden in Hongkong die unmissverständliche Botschaft senden, dass sie „bei ihrem Streben nach Gerechtigkeit und Freiheit die volle Unterstützung der USA“ hätten. In einem am 13. Oktober in der CBS-Serie „Face the Nation“ ausgestrahlten Interview erklärte der zu einem Besuch in Hongkong weilende US-Senator Ted Cruz aus Texas, einer der neuen Wortführer der Republikaner: „Ich bin hier und trage Schwarz, um meine Solidarität mit den Protestierenden zu bekunden.“ Als er im Lauf des Interviews nach Gewalttaten der Demonstranten gefragt wurde, behauptete er, keine beobachtet zu haben. Die Anstifter „der bunten Revolution in Hongkong“ sind nämlich schwarz gekleidet. Unter den Demonstranten auf den Straßen befinden sich auch relativ wenige, die Masken und Schutzhelme tragen und Schäden an Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und auf dem Internationalen Flughafen in Hongkong angerichtet haben. Diese gewaltbereiten Aktivisten prügelten mit Stahlruten auf Menschen anderer Meinung ein und warfen Molotow- cocktails auf Polizisten. Pepe Escobar, ein Kolumnist der Asia Times, der auch schon in Hongkong gelebt hat, ordnet die zerstörerischen Handlungen der anarchistischen Gruppierung „Schwarzer Block“ zu, sie fänden aber häufiger als früher statt. In den USA wird im Repräsentantenhaus inzwischen ein weiterer Gesetzentwurf beraten, der mit der „Reponsibilty to Protect“ (der Verpflichtung zum Schutz) begründet wird. Sie stammt aus der Politik der „humanitären Intervention“ und soll Menschen in anderen Staaten vor ihren eigenen Regierungen schützen, wobei die US-Regierung selbst entscheidet, wer wie zu schützen ist. Darauf bezieht sich auch der Hong Kong Human Rights and Democracy Act, der von beiden Parteien bereits am 15. Oktober (2019) beschlossen wurde . Außerdem hat das Repräsentanten- haus in einer Resolution die chinesische Regierung in Peking gerügt und den Protect Hong Kong Act beschlossen, der auch die Ausfuhr von nicht zum Töten geeigneter Polizeiausrüstung nach Hongkong einschränkt. Im Juli hat das US-Außenministerium noch Waffenverkäufe im Wert von 2 Milliarden Dolnar an Taiwan genehmigt; außerdem wird die im Programm 1033 vorge- sehene Belieferung lokaler Polizeibehörden (in den USA) mit ausgemusterter Militärausrüstung fortgesetzt. Während dieser Artikel entstand, wurden die Gesetze, die Hongkong betreffen, dem Senat zur erwarteten Zustimmung vorgelegt. Auf dem Umgang der US-Medien und der US-Regierung mit Protestbewegungen in den USA Bezug nehmend, wird in der China Daily festgestellt: „In den USA gäbe es sicher heftige Reaktionen, wenn sich chinesische Politiker mit führenden Vertretern von Bewegungen wie ‚Occupy Wall Street‘, ‚Black Lives Matter‘ oder ‚Never Trump‘ träfen.“
Die Bewohner Hongkongs haben durchaus berechtigte Gründe, unzufrieden zu sein. Einer Aufstellung der Deutschen Bank zur globalen Preisentwicklung im Jahr 2019 war zu entnehmen, dass Hongkong die weltweit teuerste Stadt mit den höchsten Mieten ist. Deshalb leben viele Menschen in bitterer Armut. Ihre Wut wird aber nicht auf die ungerechte Verteilung des Reichtums, sondern auf die Regierenden in Hongkong und Peking gerichtet.
Jimmy Lai, ein Milliardär und Medienmogul aus Hongkong, der die Proteste in Hongkong finanzieren soll, kam Anfang Juli in die USA, um sich mit dem Vizepräsidenten Mike Pence, dem US-Außenminister Mike Pompeo, dem (damals noch amtierenden) Sicherheitsberater John Bolton und einigen Senatoren zu treffen. Bereits im März hatte eine Delegation von Vertretern der Bewegung „Demokratie für Hongkong“ Washington besucht.Die US-Stiftung National Endowment for Democracy, abgekürzt NED, unterstützt Bewegungen in anderen Staaten. Die unter der Reagan-Regierung im Jahr 1983 gegründete Stiftung wird zwar von der US-Regierung finanziert, soll aber angeblich unabhängig sein: Dennoch finanziert sie gemeinnützige Organisationen, Gewerkschaften und politische Parteien in anderen Staaten, um deren Bevölkerungen (im Sinne der USA) zu beeinflussen. Sie brüstet sich damit, „schnell helfen zu können, wenn irgendwo das Bedürfnis nach politischen Veränderungen aufkommt“. Der NED-Gründer und amtierende Präsident Allen Weinstein erklärte 1991: „Vieles, was wir heute tun, musste vor 25 Jahren noch die CIA erledigen.“ David Ignatius, der Redakteur der Washington Post für die Auslandsberichterstattung, stimmte ihm zu und bezeichnete die NED als „Sugar-Daddy“, der NGOs finanziert.
„Der National Endowment for Democracy müsste eigentlich „National Endowment for Attacking Democracy“ (Anstiftung zur Zerstörung der Demokratie) heißen, stellte Stephen Kinzer fest, der das Buch „America’s Century of Regime Change from Hawaii to Iraq“ geschrieben hat, das 2007 bei Henry Holt Co. erschienen ist.
In einem Video weist Mnar A. Muhawesh, der Herausgeber der MintPress News darauf hin, dass notorische Neokonservative wie Elliot Abrams im Verwaltungsrat der NED sitzen:
Seit Beginn der „Regenschirm-Proteste“ in Hongkong im Jahr 2014 hat die NED nach eigenen Angaben mehr als 29 Millionen Dollar in die Inselstadt gepumpt, „um Wege zur Demokratie und zu politischen Reformen zu ebnen“. Weil es der NED dabei vor allem um Widerstand gegen die chinesische Regierung geht, der sie unterstellt, „despotisch und eine Bedrohung für die Demokratie zu sein“, haben das meiste Geld solche Gruppen erhalten, die den Sturz der chinesischen Regierung anstreben, also – wie Mintpress berichtet hat – genau die Gruppen, die jetzt die Proteste organisieren.
Auch Dimsum Daily, eine in Norwegen betriebene, aber auf Hongkong ausgerichtete Website, hat am 16. August 2019 berichtet, die gegenwärtigen Proteste gingen zurück auf Agitatoren von Occupy Central, die schon 2014 in der Regenschirm-Bewegung aktiv waren.
„In einem gestern veröffentlichten Artikel haben wir ausführlich darüber berichtet, dass die Anführer der Proteste (in Hongkong) von Jimmy Lai und der US-amerikanischen NED finanziert werden. Sie wurden vom Oslo Freedom Forum trainiert, das von Thor Halvorsson betrieben wird, der auch die in New York ansässige Human Rights Foundation gegründet hat. Die BBC hat in einem Dokumentarfilm gezeigt, wie Occupy Central schon 2014 Tausende Protestierer ausgebildet hat. Es ist also durchaus möglich, dass die jetzt in Hongkong Demonstrierenden schon 2017 und 2018 auf die Proteste vorbereitet wurden.
Sara Flounders vom International Action Center in New York, das sich gegen Krieg und Rassismus wendet, verortet die Proteste in Hongkong unter den globalen Aktionen des US-Imperiums: „Die eskalierenden Demonstrationen sind einzureihen in den Handels- und Zollkrieg der USA gegen China und dessen militärische Einkreisung durch 400 US-Basen – die Hälfte der 800 Militärbasen, die das US-Imperium weltweit betreibt.
Die Friedensbewegung sollte deshalb fordern: „USA raus Hongkong, Asien und aus dem Pazifik!“
Mary Beaudoin gibt den „Women Against Military Madness Newsletter“ (den Newsletter „Frauen gegen militärischen Irrsinn“) heraus.
(Viel Dank an Wolfgang Jung und Fee Strieffler von http://www.luftpost-kl.de/ . Sie haben den Artikel in nachfolgendem PDF dankenswerter Weise komplett übersetzt und und mit Ergänzungen und Links in Klammern versehen. Anschließend drucken sie den Originaltext ab.

60 Intellectual’s Appeal to Archbishop of Canterbury for Liberation of Julian Assange

http://www.defenddemocracy.press/appeal-to-archbishop-of-canterbury-for-liberation-of-julian-assange/

Appeal to Archbishop of Canterbury for Liberation of Julian Assange

01/12/2019

Α letter signed by 60 intellectuals from 15 countries was delivered to Lambeth Palace calling on His Grace, Justin Welby, Archbishop of Canterbury, to use his moral influence to end the unjustified imprisonment of Julian Assange in Belmarsh Prison.

Signatories include, among others, Nobel Peace Prize laureate Mairead Maguire, Noam Chomsky, Daniel Ellsberg, film-maker Oliver Stone, human rights defender Francis Boyle, former chair of the Human Rights Committee of the Council of Europe Parliamentary Assembly Dick Marty, the Greek composer Mikis Theodorakis, the popular German Bundestag member Sahra Wagenknecht, the ex-editor of Le Monde Diplomatique Alain Gresh, William R. Polk, descendent of the 11th President of the United States and former President of the Adlai Stevenson Institute of International Affairs, Manolis Glezos, named by Charles de Gaulle “the first Resistant in Europe”.

Here follows the text of the letter

To the Most Reverend Justin Welby,
Archbishop of Canterbury

We the undersigned respectfully call on the moral authorities of the United Kingdom to use their influence to obtain immediately release of Julian Assange, citizen of Australia, from Belmarsh prison where he is being unjustly and cruelly incarcerated.

Julian Assange is not charged with any crime or even misdemeanor in Britain, and has fully served his sentence for his single offense: jumping bail to avoid extradition to the United States via Sweden.  He was not and is not charged for any crime in Sweden.  The sole charges against him originate in the United States, on purely political grounds, aimed at punishing Julian Assange for publication of accurate information provided by informed sources.  This is a regular practice of all mainstream media, which now shamefully fail to speak out in defense of Mr. Assange, even when they published exactly the same information that he did.

It is quite clear that in their current treatment of Julian Assange, the United Kingdom is debasing itself as a mere instrument of political repression exercised by the United States.

Your Grace,

The current imprisonment of Julian Assange is a blot on the nation’s judicial system, a disgrace to British decency.  This scandal may be largely hidden today but will surely emerge in history unless measures are taken immediately by the highest representatives of the British people to correct this major injustice.

We ask you to respectfully transmit this message to Her Majesty, Queen Elizabeth II.

We appeal to your sense of justice and of national honor to uphold the best traditions of British democracy and respect for human rights by calling for the immediate freeing of Julian Assange.

With great concern,

Tariq Ali, author, editor, filmmaker, UK.
Mary Beaudoin, Women Against Military Madness, Minnesota, USA.
Francis Boyle , law professor, Board of Directors, Amnesty International USA (1988-92)
Paolo Borgognone, scholar, author, Italy.
Jean Bricmont, mathematical physicist, author, Belgium.
Peter Brock, mainstream reporter, media critic, journalist, Pulitzer Prize finalist, USA.
Scott Burchill, senior lecturer in International Relations, Deakin University, Australia.
Al Burke, editor, Nordic News Network, Sweden.
Franco Cavalli, former President of the International Union Against Cancer, Geneva.
Noam Chomsky, linguist, author, activist, USA.
Michel Chossudovsky, economist, director Global Research, Canada.
Neil Clark, journalist, broadcaster and author, UK.
Andrew Cockburn, author, Harper’s Magazine editor, Washington DC, USA.
Michel Collon, publisher, director of Investig’Action, Bruxelles.
Francis Combes, poet, publisher, Paris, France.
Sevim Dagdelen, journalist, Member of the German Bundestag.
Manlio Dinucci, journalist, author, Rome, Italy.
Bruno Drweski, historian, France.
Björn Eklund, publisher, Sweden.
Daniel Ellsberg, former military analyst, public discloser of Pentagon Papers, author, USA.
Norman G. Finkelstein, political scientist, author, USA.
Julie Franck, Laboratoire de Psycholinguistique, University of Geneva, Switzerland.
Julio Cesar Gambina, economist, President of the Fundación de Investigaciones Sociales y Políticas, Buenos Aires, Argentina.
Manolis Glezos, leading WWII resister, former Member of European Parliament, age 97, Greece.
Alain Gresh, journalist, author, former editor of Le Monde diplomatique, Paris, France.
Katharine Harwood Gün, celebrated British truth revealer (whistleblower).
Chris Hedges, journalist, author, USA.
Diana Johnstone, journalist, author, Paris, France.
John C. Kiriakou, former CIA Officer, whistleblower, USA.
Dimitrios Konstantakopoulos, journalist, writer, expert on East-West relations and arms control, director of DefendDemocracy.press, Greece.
Tamara Kunanayakam, former Ambassador of Sri Lanka to Cuba, to the United Nations Office in Geneva and to the Holy See.
Annie Lacroix-Riz, historian, France.
John Laughland, historian, author, UK.
Joe Lauria, veteran foreign correspondent, Editor-in-Chief of Consortium News, USA.
Annie Machon, former MI5 intelligence agent, truth revealer (whistleblower).
Mairead Maguire, Nobel Peace Prize Laureate, Northern Ireland.
Cynthia McKinney, Former Congresswoman, activist, author, USA.
Dick Marty, jurist, former Senator and former Chair of the Committee on Human Rights of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe, Switzerland.
Albrecht Müller, economist, author, director of NachDenkSeiten website, Germany.
Moritz Müller, journalist, Germany.
Jan Oberg, peace researcher, founder director of The Transnational Foundation (TFF), Sweden.
Jean-Pierre Page, former head of the international department of the French General Confederation of Labor (CGT), France.
Dragan Pavlovic, professor of anesthesiology and intensive care medicine, Serbia.
John Pilger, journalist, author, filmmaker, Australia.
William R. Polk, Professor of History emeritus University of Chicago, former President Adlai Stevenson Institute of International Affairs, USA.
Jesselyn Radack, human rights attorney, USA.
Raúl Roa Kourí, playwright, former Cuban Ambassador to the United Nations and to the Vatican, Cuba.
Paul Craig Roberts, former U.S. Assistant Secretary of the Treasury for Economic Policy, USA.
Coleen Rowley, retired FBI agent/division legal counsel; 9-11 whistleblower, USA.
Rick Rozoff, editor, Stop NATO, USA.
Robert Scheer, journalist, commentator, California.
Eugene Schulman, stockbroker, bibliophile, Geneva, Swizerland.
Norman Solomon, director, Roots Action, USA.
George Szamuely, journalist, New York.
Matthew Stevenson, travel writer, Switzerland.
Oliver Stone, filmmaker, USA.
Mikis Theodorakis, composer, Greece.
Jeannie Toschi Marazzani Visconti, journalist, author, Milan, Italy.
Antonio Tujan, IBON Foundation founder, Manilla, Philippines; Chair international Reality of Aid Network.
Sahra Wagenknecht, economist, Member of German Bundestag.
John Walsh, physiologist, essayist, California.
Daniel Warner, independent scholar, Switzerland.

China, USA an the Geopolitics of Lithium


China, USA and the Geopolitics of Lithium

By F. William Engdahl

For several years since the global push to develop mass-scale Electric Vehicles, the element Lithium has come intofocus as a strategic metal. Demand is enormous in China, in the EU and in the USA at present, and securing control over lithium supplies is already developing its own geopolitics not unlike that for the control of oil.

For China, which has set major targets to become the world’s largest producer of EVs, developing lithium battery materials is a priority for the 13th Five-Year Plan (2016-20) period. Though China has its own lithium reserves, recovery is limited, and China has gone to secure lithium mining rights abroad. Read more…